Sollten Jugendliche ab 16 wählen dürfen? Pro contra?

17 Antworten

Guten Abend anonym0207,

Meiner Meinung nach noch ja, aber das Thema sollte find ich noch mehr durchbesprochen werden da ja hin und wieder die Fragen gestellt werden, was bringt uns das oder, was verändert sich dann?

MFG,

War meine Meinung, dass man noch ein bisschen mehr darüber etwas erfahren sollte.

Woher ich das weiß:Recherche

Contra: Die Jugend ist sehr unvernünftig und kann weder differenziert denken noch argumentieren. Es gibt zwar einige Ausnahmen, aber die große Mehrheit verhält sich wie der klassische Fanclub von Tanzverbot. Viele wählen aus Spaß die NPD. Was für die Jugend Spaß ist, ist für den Rest bitterer Ernst.

Jugendliche sind, wie keine andere Altersgruppe, am meisten von Fake-News betroffen. Der sichere Umgang mit Primärquellen aus dem Internet wird nicht beherrscht, die Zusammenhänge der Politik nicht verstanden. Das lernt man alles erst in der gymnasialen Oberstufe. Mit 16 tritt man erst gerade in die Oberstufe ein, weshalb ich gegen eine Herabsetzung des Wahlalters bin.

Gönnt der Jugend noch die zwei Jahre bis zur Volljährigkeit. Ich kann aus eigener Erfahrung besätigen, dass sich im Verlaufe dieser zwei Jahre die Meinung immer wieder ändern wird.

Finde ich nicht, da sich besonders jüngere deutlich leichter durch Vorbilder (meistens aus dem Internet) von einer bestimmten Meinung überzeugen lassen. Mit steigendem Alter fängt man an, selber seine eigenen Gedanken zu entwickeln und nicht blind einem Idol hinterher zu rennen und alles zu glauben und als eigene Meinung anzunehmen, was die von sich geben. Zudem hat man meiner Meinung nach in diesem Alter auch noch nicht die Reife, sich langfristige politische Gedanken zu machen.

Was ich als Alternative zu Wahlen ab 16 habe: Dass alte Leute ab einem gewissen Alter nicht mehr wählen dürfen. Ein 80-jähriger wird sich nämlich sicherlich nicht mehr die genaue politische Lage anschauen und Zukunftspläne der Politik ausdenken, er wird auch nicht auf Themen der jungen Generation wie Artikel 13 eingehen, weil ihn das nichts mehr angeht. Er wird einfach das wählen, was er die letzten Jahre auch gewählt hat. Und das finde ich so schlimm an unserer Regierung: Sie wird viel zu stark von den älteren Generationen gelenkt, die einen völlig anderen Blick auf die Zukunft hat, als die junge Generation. Aber das, was die alten Leute in und außerhalb der Regierung entscheiden, ist ja unsere Zukunft, nicht derer. Jemand Mitte Zwanzig hat von Entscheidungen und Wahlen doch viel mehr Wirkung, als ein 80-jähriger, der eventuell nächstes Jahr schon tot ist.

Es ist quasi das Gegenteil wie oben: Wenn man zu jung ist, lässt man sich zu leicht lenken, wenn man zu alt ist, ist man zu sehr auf die Vergangenheit versteift und zu unflexibel für die Zukunft.

Da hast Du wahre Worte gelassen ausgesprochen. So ist es! Leider,wirklich leider,kann man leider Menschen über 80 nur von den Wahlen ausschließen,wenn Sie entmündigt sind. Wie den Rest auch. Ich würde allerdings die Grenze erst bei 85 legen lassen! ;-)

@Marionetto

ich würde die grenze auf 75 jahre legen

Kommt drauf an, um welches wichtige Thema es geht und ganz wichtig finde ich auch die persönliche Reife der Jugendlichen.

Finde ich nicht. Ich bin selber in dem Alter und finde das andere das ganze nicht ganz für voll nehmen. Da wird dann von ein paar Leuten irgendwas aus Spaß gewählt, obwohl diese entweder keine Ahnung haben oder denken es sei "cool" einfach irgendwas was sie gerade lustig finden zu wählen

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