Sollte man sich für ein Reihenhaus oder eine Eigentumswohnung entscheiden (s.D.)?

Das Ergebnis basiert auf 6 Abstimmungen

Eigentumswohnung 83%
Reihenhaus 16%

5 Antworten

Eigentumswohnung

Ganz klar die Eigentumswohnung.

Im Reihen(end)haus sind meines Erachtens sowohl die Nachteile einer ETW als auch die Nachteile eines eigenen Hauses kombiniert:

  • du musst dich um alles selbst kümmern, was bei der ETW die Hausverwaltung übernehmen würde
  • Grundsteuer ganz für dich allein. In der vermieteten Wohnung kannst du diese sogar auf den Mieter umlegen und im Mehrparteienhaus ist die Grundsteuer sowieso geringer als im eigenen Haus
  • du hast, obwohl im eigenen Haus, die Nachbarn trotzdem Wand an Wand, bzw. Gartenzaun an Gartenzaun.
  • du hast einen Garten, um den du dich kümmern musst.

Außerdem hast du anscheinend das Geld, zwei Wohnungen (in einer Studentenstadt, wenn ich das richtig verstehe) zu kaufen; da lohnt es sich auf jeden Fall, die eine zu vermieten. Wenn du das Haus kaufen solltest, wäre die Kohle auch komplett weg und es kommt keine Miete zusätzlich rein.

Und: du bist flexibler. Wenn du in ein paar Jahren doch noch Frau und Kind hast und ein Haus kaufen willst, kannst du das dann immer noch machen. Als Lehrer (Beamter?) und mit zwei ETWs als Sicherheit kriegst du einen Kredit und kannst idealerweise mit den Mieteinnahmen der Wohnungen die Zinsen tilgen.

Und zu guter Letzt: Panorama-Balkon auf der Südseite? Da würde ich nicht lange überlegen ;-)

Also ich bin kein Fan von Eigentümergemeinschaften. Da hat man leider meistens nur Ärger mit, weil zu viele verschiedene Meinungen existieren und in einigen Wohnungen leben Mieter in anderen die Eigentümer. Und Mieter gehen nunmal anders mit Wohnungen um wie Eigentümer es tun. Im Grunde genommen ist ein reihenhaus aber auch relativ groß. Hast du mal über ein kleines Zechenhaus nachgedacht, die sind meist ein wenig kleiner. Oder du suchst nach einer Eigentumswohnung in der nur neben dir 1-2 weitere Eigentümer sind.

Eigentumswohnung

Wenn ich Deine Argumente so lese, hast Du Dich doch eigentlich schon entschieden... Und ich würde Dir beipflichten: Eine Wohnung ist mit viel weniger Verantwortung und Aufwand verbunden als ein Haus. Zudem verteilen sich Ausgaben wie eventuelle Straßenbeiträge auf viel mehr Schultern. (Trotzdem immer an genug Rücklagen denken!)

Andererseits wird natürlich die Nachbarschaft noch viel wichtiger. Ein Nachbar, der ständig laut Musik hört oder gern den Fernseher anschreit, kann einem die schönste Wohnung vermiesen.

Wichtig sind auch Hausgemeinschaft, Verwaltung und Verwaltungsbeirat. Wenn die gut sind, können sie Dir gerade auch als Vermieter das Leben sehr erleichtern. Wenn sie aber schlecht sind, wirst Du Dir vermutlich oft wünschen, lieber mit Luft auf wenigstens drei Seiten Dein eigener Herr zu sein...

Allerdings muß ich zugeben, daß ich es schon für sehr optimistisch halte, daß Du davon auszugehen scheinst, heutzutage noch Deinen ersten Job bis zur Rente zu behalten. Andererseits, wenn man immer mit dem Schlimmsten rechnet, dürfte man sich ja nie Wohneigentum zulegen...

Als Grundschullehrer erwarte ich in den nächsten Jahren ehrlich gesagt kaum große Schwierigkeiten einen Job zu finden und zu behalten. Speziell als männliche Lehrperson - in Grundschulen sehr gefragt und absolute Mangelware.

Das ist doch ganz allein deine Entscheidung und hängt auch von deinem Lebensstil ab. Wenn du viel unterwegs bist, ist die Wohnung zu empfehlen, da sie nicht so wartungs- und pflegeintensiv ist.

Für meinen Teil würde ich mir erstmal nur ne coole Wohnung zulegen.

Danke, wäre auch so mein erster Gedanke gewesen.

Mieten kommt für mich gar nicht in Frage, ich will schon etwas Eigenes besitzen.

@DerPhilokartist

Würde ich gar nicht mal sagen. Ich weiß nicht wie lange du studiert hast oder wie alt du bist, aber zwischen 25 und 30 bin ich 4x umgezogen aber nicht weil es mir dort nicht gefallen hätte - beziehungstechnisch und Co.

Aber wenn du dir sicher bist mit dem Niederlassen - warum nicht. Wie gesagt, meine Meinung erstmal ne coole große Wohnung. Ne zweite Immobilie ist zwar eine Investition, allerdings muss man die erst mal wieder reinbekommen, bzw. hast du als Vermieter ja auch wieder Arbeit.

Und naja das Haus.. direkt nach dem Studium jeden Freitag rasenmähen könnte ich mir nicht vorstellen.. Und das ist ja noch nicht alles. Das ganze Ding gehört gewartet und geputzt.

@Trashtom

Ich bin jetzt knapp über 30 - habe erst später mit dem Studium begonnen. Eigentlich möchte ich jetzt schon was Eigenes haben in dem Alter. Werde dann wohl mal langsam mit einer Wohnung anfangen.

Wenn was eigenes, dann was eigenes.

Beides nicht. ET Wohnung hast du den Ärger Hausverwaltung, Reihenhaus mit den Nachbarn. Eigentum ist was anderes.

Ich kenne dein Umgebung nicht, wie teuer da Grundstücke sind aber wer sich zwei ET leisten kann….

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