Sollte die Todesstrafe erlaubt sein - Ja oder Nein?

5 Antworten

Nein. Ich halte nichts von der Todesstrafe. Man sollte sich nicht mit Mördern auf eine Stufe stellen, indem man auch ihnen das Leben nimmt. Außerdem kann eine Hinrichtung nicht zurückgenommen werden, tot ist tot.

Zu 1) finde ich es schwer einen konkreten Zusammenhang herzustellen, klar können Hinrichtigungen entwürdigend sein, aber ob das grundsätzlich so ist, daran zweifle ich dann doch. In den Menschenrechten, die in 2) erwähnt werden, steht aber eindeutig, dass jeder das Recht zu Leben hat.

Also Ich wäre nicht GRUNDSÄTZLICH dafür. Es gibt höchstwahrscheinlich Mörder, Schänder, Vergewaltiger und zahlreiche anderer Verbrecher die viel zu gefährlich sind am Leben gelassen zu werden.

Außerdem bekommt jemand der einen anderen Menschen ermordet hat, "lebenslänglich" das heißt für ne lange Zeit wird er weggesperrt (30 Jahre). Das ist für mich kein Lebenslänglich sondern nur eine Freiheitsstrafe von 30 Jahren.

Vorallem, muss man bedenken klar bei der Todesstrafe gibt es Menschen wo unschuldig an den Pranger gestellt wurden. Und ja Ich weiß die Würde des Menschen ist unantastbar, und ja jeder hat ein Recht zu leben usw usw.

Es gibt wirklich Leute die man niemehr auf einen freien Fuß setzen sollte. Wäre es dann besser diese einfach im Gefängnis (vorallem wenn sie nicht mal einsehen was falsches getan zu haben) warten bis auf ihre freilassung.

Es gibt unschuldige die hingerichtet wurden, und deren Justizirrtum konnte nicht wiedergutgemacht werden. Aber Fakt ist, es gibt Leute die sind viel zu gefährlich am Leben gelassen zu werden (wenn die wieder freikommen, dann möchte Ich nicht im selben Zeitpunkt auf der Straße sein <.<).

Natürlich sollte man dort jedoch nicht pauschalieren (verallgemeinern). Es gibt Mörder die haben vielleicht im Affekt gehandelt, oder haben im Anfall von Wut gehandelt oder oder oder. Aber jemand der eiskalt eine Tat geplant hat und Leute so vorsätzlich getötet hat.

Ja ist es dann der Wert, solche Leute am Leben zu lassen (Ted Bundy? Hitler?). Hitler beging selbstmord im Bunker, er ist tot und das vollkommen zurecht weil er 50 - 67 Millionen Menschen mit in den Tod riss.

Ted Bundy ein Serienkiller hat zahlreiche Frauen vergewaltigt, gebissen, ermordet etc. und wurde zurecht hingerichtet. Denn er ist SCHON MAL aus dem Gefängnis ausgebrochen. Und jemand der 60 Frauen (dunkelziffer vielleicht noch höher), getötet hat und man ihn einsperrte und dieser noch freikam?!?! Wenn man ihn schon ZU DEM ZEITPUNKT hingerichtet hätte, dann wäre das Leben von so manchen unschuldigen Frauen erspart geblieben.

Wir sind keine Archaische Gesellschaft, ja aber doch noch nicht ganz von der Steinzeit entfernt.

Damit will Ich nur meine Meinung geäußert haben, das sieht jeder anders und will auch nicht weiter eingehen auf dieses Thema. Vielen dank.

wow ,das hat mich echt überzeugt ,dasnke

1) Wenn ein Staat über das Leben seiner Mitbürger verfügt, wird der Mensch nicht mehr als Individuum wahrgenommen, sondern als bloßes Objekt staatlichen Handelns. Das ist aber mit der Würde des Menschen unvereinbar, die durch den Art. 1 Abs. 1 GG besonders geschützt ist. Zwar wird die Todesstrafe im Art. 102 GG explizit verboten, aber selbst wenn dieser Artikel mit einer 2/3 -Mehrheit aufgehoben würde, stände immer noch der Art. 1 im Raum, der die Todesstrafe über die Würde verbietet und durch die Ewigkeitsklausel besonders geschützt ist. 

2) Der Absatz 2 bekennt sich zu den Menschenrechten. Dazu gehört auch das Recht auf Leben. Laut unserer Rechtsauffassung ist die Todesstrafe mit der Achtung der Menschenrechte unvereinbar.

Ich bin gegen die Todesstrafe. Es gibt kein einziges, gutes Argument für die Todesstrafe. Sie ist menschenunwürdig, barbarisch, macht den Staat selber zum Mörder, es besteht die Gefahr dass Unschuldige vom Staat ermordet werden, widerspricht dem Sinn und Zweck der rechtlichen Strafe und ist furchtbar teuer. 

Nein! Egal wie schwer die tat wiegt. Kein mensch besitzt das recht einen anderen Menschen das leben zu nehmen. 

Es gibt andere Möglichkeiten damit umzugehen. Bei Gefährdung von anderen Menschen ist es durchaus legitim jemanden einzusperren. Denn dadurch wird die Öffentlichkeit vor gefährlichen menschen geschützt. 

Aber jemanden per gesetz zu töten, finde ich in keinen fall legitim! Das wäre nur ein akt aus rache. Hat aber rein gar nichts mit humanistischen denken zu tun... 

Auserden sollte die Staatsgewalt nicht derart weit gehen, dass ein staat seine bürger töten darf... 

Kein Mensch besitzt das Recht einen anderen Menschen das Leben zu nehmen.

Aber ein Mörder tut doch genau das. Er nimmt unschuldigen Menschen das Leben.

@Butterfly2605

Mag sein.. Aber was ändert es dann an der Sache, wenn man ihn wiederum tötet!? 

Sein Opfer wird dadurch nicht mehr lebendig. Und ihn zu töten bedeudet selbst genau das selbe zu tun wie er getan hat.. 

Wo ist da der Unterschied!? Man kann nicht von Gerechtigkeit sprechen wenn man Jemanden tötet.

Den die Handlung oder bessser gesagt die Tat ist dabei doch genau das selbe! Anders sind dabei nur die Umstände...

Aber diese sind nicht von belang, solange das Ergebnis die Ermordung eines Menschen ist.....

@peace1287

In meinen Augen ist jegliche Strafe die von Menschen, an Menschen verübt wird, anti humanistisch.. 

Kein Mensch sollte Urteil über einen anderen Sprechen..

Das einzig relevante Mittel sollten entsprechende Sanktionen sein. Zb. Begeht man einen Mord und stellt eine Gefahr für die Allgemeinheit dar, dann ist es zulässig diese Person unter Gewahrsam zu nehmen.. 

Aber nie sollte die Priorität einer Gesetzesgebung darauf ausgelegt sein, Strafe zu vollhängen und dem Täter schaden zuzufügen!


Und ich möchte noch was Allgemeines zum Schluss los werden... 

Gewalt kann auf dieser Welt nur dann verschwinden, wenn der Kreislauf der Gewalt unterbrochen wird... Den der Hauptgrund für Gewalt ist in vielen Fällen der Hass. Und Hass wird von Rache getrieben und diese wird erzeugt von Gewalt!! 

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