Sollen wir der Familienkasse melden das die Tochter (17) nicht mehr zu Hause wohnt?

5 Antworten

Sie ist ja nicht volljährig, gebt es der Oma. Die hat ja auch Unkosten. Der Familienkasse müßt ihr es nicht melden. Außer sie ist nicht mehr in Ausbildung. Das Kindergeld steht den Eltern zu, nicht dem Kind. Man kann es dem Kind geben, oder es durch die Familienkasse auf das Konto des Kindes leiten lassen, muß man aber nicht. Es ist eine Leistung an die Eltern, die für ihr Kind dann sorgen müssen. Ein Kind in Ausbildung, als Schüler oder Student muß keine Miete zahlen. Nur wenn sie verdient, kann man Absprachen treffen.

Wenn eure Tochter nicht mehr zurück kommt, steht euch das Geld nicht mehr zu, sondern der Tochter, bzw. den Großeltern, dieses müsstet ihr der Familienkasse mitteilen....gutes Gelingen :-)

Wir wisse ja immer noch nicht ob sie zurück komme oder nicht...

Ihr müßt gar nichts mitteilen, Ihr könnt das auch unter Euch regeln. Ihr könnt es behalten, den Großeltern geben oder der Tochter geben, ohne irgendetwas mit der Familienkasse zu regeln. Wenn sie 18 Jahre alt ist, müßt Ihr immer die Bescheinigung über ihre Ausbildung an die Familienkasse einreichen. da bekommt Ihr dann ein Formular zugeschickt. Eure Tochter kann dann einen Abzweigungsantrag stellen, wenn sie will, damit sie das Geld bekommt. Wenn sie dauerhaft bei den Großeltern bleibt, sollte sie sich ummelden. Für ihren Unterhalt seid Ihr immer noch zuständig, solange sie in Ausbildung ist, egal, wo sie wohnt. Allerdings könnt Ihr verlangen, daß sie wieder heimkommt und müßt ihr keine Wohnung oder Zimmer bezahlen, wenn sie eines zu Haus hat und ihre Schule, Ausbildungsstelle, Studienort von Euch aus erreichen kann.

@Akka2323

...wenn ihr noch nicht wisst ob sie zurück kommt, könnt ihr es erst einmal so laufen lassen, bis ihr eine endgültige Entscheidung mitgeteilt bekommt. So lange könnt ihr es auch den Großeltern geben, da sie ja jetzt für ihren Unterhalt sorgen, falls ihr das nicht komplett übernehmt. Wenn sie vollständig ist, steht es eurer Tochter zu. Auch wenn sie für immer da bleibt, sollte es der Familienkasse gemeldet werden, denn sonst müsst ihr es zurück zahlen. Ihr könnt euch auch mit der Familienkasse auseinandersetzen und dort anrufen, die können auch dann ganz genau sagen, wie ihr es handhaben sollt. :-)

Solange das Kind in der Erstausbildung ist,also noch keine abgeschlossen hat,sind die leiblichen Eltern zum Unterhalt verpflichtet oder aber auch der Elternteil der das Kind adoptiert hat !

Da also eine Unterhaltspflicht besteht,egal wo das Kind lebt,steht ihm entweder Unterhalt zu oder wenn ihr nicht leistungsfähig seid,dann das Kindergeld.

Ihr müsst der Familienkasse keine Mitteilung machen oder eine Veränderungsmitteilung mit den Kontodaten des Kindes einreichen,solange es hier keine konkreten Angaben über den weiteren Aufenthalt macht.

Ich würde ihr das Kindergeld dann selber auf ihr Konto überweisen,wenn kein Unterhalt gezahlt wird das volle Kindergeld.

Wenn sie dann 18 ist,muss sie ihren Unterhaltsanspruch selber bei den Eltern geltend machen und dann könnte sie auch selber bei der Familienkasse einen Antrag auf Abzweigung des Kindergeldes stellen bzw.einen angemessenen Teil davon.

Also ich würde einfach derzeit als Kindergeld an die Grosseltern auf deren Konto weiterleiten, denn die haben ja jetzt auch die Ausgaben für die Stieftochter und wenn es sich als Dauerzustand herausstellen wird, dann steht den Grosseltern ja auch Unterhalt zu. Mit 17 Jahren kann die Tochter durchaus wählen, wo sie wohnen und leben möchte, auch bei den Grosseltern. Auf alle Fälle aber auf das Konto der Grosseltern überweisen, damit man es später nachvollziehen kann und der Tochter selbst steht das Geld nicht zu, da sie noch nicht volljährig ist.

Ob und wie sie sich bei den Grosseltern wohl fühlt, wird sich zeigen. Oft hilft so eine Auszeit woanders auch echt, ihr könnt euch beruhigen und fangen und die Tochter merkt, dass bei Oma und Opa auch nicht alles so läuft, wie man sich das vielleicht vorgestellt hat (vielleicht wird sie verwöhnt sonst, aber es wird auch Verbote geben, wen sie dort wohnt und es wird nicht alles geduldet werden).

Ich erinnere mich, dass meine Mutter mit meinem Sohn mit 15 - 17 Jahren gar nicht klar kam, obwohl sie sich vorher gut verstanden haben und inzwischen ist auch wieder alles okay. Ist halt eine schwierige Zeit.

Und eine Bekannte hat mal sogar ihr Kind getauscht mit der besten Freundin (weil beide Kinder meinten, die Freundin hat es besser bei ihrer Mutter), nach einigen Tagen wollten beide Mädels wieder zu ihrer eigenen Mutter.

Von daher akzeptiert erst mal die neue Wohnsituation und wartet ab, was sich tut, vielleicht kommt sie ja sogar freiwillig bald wieder heim. Wer weiss.

Erstmal sicherlich nicht. Kindergeld ist eine Leistung die grundsätzlich den Eltern zusteht.

Allerdings sind die Eltern dem Kind zum Unterhalt verpflichtet. Das bedeutet, das die Eltern dafür sorgen müssen das das Kind wohnen, essen, leben kann. Wo das Kind lebt ist dabei auch egal. Lebt das Kind deines Mannes bei den Großeltern, so sollte den Großeltern ein Unterhaltsbetrag gezahlt werden.

Bis zum 18. Geb. wird das Kindergeld ohne Bedingung gezahlt. Danach muß das Kind bestimmte Bedingungen erfüllen.

Kindergeld steht demjenigen zu, der für den Unterhalt sorgt!

Für den reibungslosen Ablauf der Kindergeldzahlung würde ich da kein "Hü und Hott " in Gang setzen.

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