Soll ich sagen der Erzeuger darf nicht zum Geburtstag meines Sohnes kommen, dass er lieber ein anderes mal kommen soll wenn nicht so viel Trubel ist?

5 Antworten

Lieber H.

den 2. Geburtstag Deines Sohnes und Deine Besuchsabsicht möchte ich zum Anlass nehmen, einige feste Vereinbarungen zu treffen, die Deinem Sohn die Sicherheit geben sollen, dass sein Vater auch eine wichtige Figur in seinem Leben ist. Außerdem wäre ein freies Wochenende und/oder ein fester Tag unter der Woche auch eine Entlastung für mich und trotz aller Erfahrungen mit Deiner Unzuverlässigkeit, Dein Sohn braucht auch einen Vater.

Solch eine verlässliche Größe würde es mir auch ermöglichen, Deinem Besuch mit Oma am nächsten Sonntag gelassener entgegenzusehen.

Bis zum 3. Lebensjahr könnten wir es bei einem 14-tägigen Termin und vielleicht ohne Übernachtung belassen. Du holst den Kleinen morgens ab und bringst ihn abends wieder zurück. Außerdem hättest Du dann Gelegenheit, Deinem Sohn einen eigenen kleinen Lebensbereich, vielleicht sogar ein eigenes Zimmer einzurichten, damit er ab Kindergartenalter auch Wochenenden bei Dir verbringen kann oder einen Nachmittag und eine Nacht unter der Woche. Darüberhinaus möchte ich für diese Zeit eine verbindliche Schulferienregelung treffen.

Dir als Jurist brauche ich wohl nicht zu erklären, dass eine schriftliche Vereinbarung über die Besuchsregelung zumindest den einen Vorteil hätte, dass Dir Dein Sohn mit 16 die Seele aus dem Leib prügeln kann, wenn er realisiert, wie aufmerksam Du Dich um ihn gekümmert hast.

Wir bekommen die Vereinbarung bestimmt bis zum Wochenende hin und feiern dann zusammen den Geburtstag. Falls das allerdings so gar nicht in Deine Zukunftsplanung passt, möchte ich Dich bitten, von solchen 1 x pro Jahr-Besuchen Abstand zu nehmen und am Sonntag hier nicht aufzuschlagen.

Eine schöne Woche



Habe ihm das so geschickt. Seine Antwort: Seine Antwort:
Hallo,
ich habe deinen Text kurz überflogen. Meine ersten Gedanken waren, das ist mal wieder typisch. Sie ist an keiner konstruktiven Lösung interessiert. Eigentlich ist dir ja klar, dass deine "Vorschläge" aktuell schon wegen der Entfernung völlig unrealistisch sind. Aber dir geht es ja gar nicht um irgendeine Verbesserung. Dir geht es nur darum, mir vor Augen zu führen, was für ein "schlechter" Vater ich sei. Du kannst das alles gerne auch meiner Mutter senden. Ist zwar sehr kindisch, aber bitte. Das ist irgendwie so wie Petzen im Kindergarten. Mit meiner Mutter habe ich ein sehr offenes Verhältnis. Sie hat gesehen, dass ich mich bei eurem Besuch sehr um eine Normalisierung des Verhältnisses zwischen uns beiden bemüht habe. Sie hat auch mitbekommen, dass du allerdings nicht in der Lage bist, die einfachsten Regeln zwischenmenschlichen Verhaltens einzuhalten. Leider geht der Kontakt zu Noah im Moment und auf absehbare Zeit nur über dich. Bei einem solchen Verhalten mir gegenüber habe ich allerdings kein großes Verlangen, mit dir überhaupt in Kontakt zu treten.
Dir geht es doch gar nicht in erster Linie um Noahs Wohl, sondern um dein eigenes. Deine gekränkte Eitelkeit steht dir im Wege. Über diesen Schatten kannst du nicht springen. Leider missachtest du damit das Wohl von Noah, das du ja angeblich so sehr im Auge hast.
Gruß H.

@ella8

ich habe deinen Text kurz überflogen.

Ich hatte gehofft, Du würdest ihn lesen.

Meine ersten Gedanken waren, das ist mal wieder typisch. Sie ist an keiner konstruktiven Lösung interessiert.

Das ist Projektion. Ich kann oder besser ich muss durchaus meinen Groll über unser verkorkstes Verhältnis von meiner Sorge um Noah abstrahieren. Deine Bewertungen helfen hier nicht wirklich weiter.

Eigentlich ist Dir ja klar, dass deine "Vorschläge" aktuell schon wegen der Entfernung völlig unrealistisch sind.

hoffentlich liest Dein Sohn nicht irgendwann über die enorme Wertschätzung und die Bemühungen um Deinen Sohn. Als Anwalt solltest Du Deinem inneren Mandanten den Rat geben, zumindest ein Angebot zu machen, statt xxx Kilometer für eine komplette Trnnung von Deinem Sohn verantwortlich zu machen. Es gibt viele Kinder, die alle 14 Tage von Hamburg nach München fahren. Hier erwarte ich einfach Kreativität und Flexibilität wie Treffen auf halber Strecke oder andere Modelle, die bitte nur unter dem Aspekt betrachtet werden sollen: der Junge braucht regelmäßigen Kontakt zu seinem Vater.

Dir geht es nur darum, mir vor Augen zu führen, was für ein "schlechter" Vater ich sei. Du kannst das alles gerne auch meiner Mutter senden. Ist zwar sehr kindisch, aber bitte. Das ist irgendwie so wie Petzen im Kindergarten.....Bei einem solchen Verhalten mir gegenüber habe ich allerdings kein großes Verlangen, mit dir überhaupt in Kontakt zu treten.

Noch einmal: es geht hier nicht um Bewertung, es geht um einen verlässlichen, regelmäßigen Kontakt zwischen Vater und Sohn. Wir beide wissen, dass Noah auf lange Sicht einen hohen Preis dafür bezahlt, wenn wir unser schlechtes Verhältnis nicht vom Wohl des Kindes trennen können. Wir sollten hier andere Wege suchen.

Dir geht es doch gar nicht in erster Linie um Noahs Wohl, sondern um dein eigenes.

Wenn Du noch einmal ins Reine denkst, könntest Du meine Haltung "wenn es mir gut geht, wird Noah auch davon profitieren" nachvollziehen. Mein Wunsch nach Wohlbefinden ist vollkommen legitim und hat nichts mit einer mangelnden Aufmerksamkeit für unseren Sohn zu tun. Du solltest das trennen (können).

Deine gekränkte Eitelkeit steht dir im Wege. Über diesen Schatten kannst du nicht springen. Leider missachtest du damit das Wohl von Noah, das du ja angeblich so sehr im Auge hast.

Auch die 6. Abwertung meiner Person über "Du bist"-Sätze versuche ich zu überlesen. Ich hoffe inständig, Du bist jetzt losgeworden, was Du sagen wolltest. Ich möchte eine verlässliche Besuchsregelung vereinbaren, die Dein Bemühen einschließt. Bitte mach hierfür Vorschläge, die das erkennen lassen.

Ich habe dann geschrieben er soll einen konstruktiven Vorschlag machen.

@ella8

vorsicht: hast du hier etwa eine enorme strecke durch wegzug geschaffen? nun dann liegt es nicht an dir irgendwelche flexibilität und kreativität zu verlangen, sondern du fährst das kind zu kv und holst es dort wieder ab. das wäre dann deine aufgabe. statt hier so einen kindergarten zu veranstalten, lass den vater sein kind sehen und feiert gemeinsam geburtstag. nach einigen stunden lässt du die sache wieder fahren und vereinbarst den nächsten termin wann du ihm das kind bringst und wieder holst. - wer die distanz schafft trägt die kosten und aufwände der fahrten.

@blumenkanne

Dass hier auf beiden Seiten Verletzungen geschehen sind, steht wohl außer Frage. Deine "Schuld und Sühne"-Nummer bringt hier allerdings nicht wirklich weiter. Eine örtliche Veränderung - Rückzug aus dem Reich eines denkfaulen Spießers wäre mein erster Impuls beim Lesen seiner Antwort - wäre vollkommen legitim und nicht abzuwerten. Meine Lebensgefährtin ist auch vor 12 Jahren mit Sohn von Aachen nach Hannover gezogen, nachdem sich der Kindsvater als Griff ins Klo gezeigt hatte. Es gab berufliche Gründe und mich. Manche Frauen sollen selbst mit Kindern Beruf und Karriere verfolgen, zu denen hin und wieder ein Wohnortwechsel gehört, wenn man nicht auf ALG2 oder eine Halbtagsstelle im Penny-Markt zurückfallen will. Trotzdem hat es nach zähem Beginn eine Besuchsvereinbarung gegeben, die bis zu dem Zeitpunkt funktioniert hat, wo mein Beutesohn eigene Entscheidungen getroffen hat...

Hmm... Schwierige Sache.
Also ich kann dich sehr gut verstehen, erst nicht melden, dann rumheulen und dann wieder nichts. Also scheint er entweder keine Zeit oder echt kein Interesse am Kleinen zu haben.
Ich würde ihm ordentlich die Meinung geigen, wenn nötig vor versammelter Mannschaft und ihm klarmachen, dass sein Sohn ständig existiert und nicht nur wenn er es sich wünscht. Also kann er sich gefälligst auch, wie du sagst, an den anderen Wochenenden im Jahr mit ihm beschäftigen. Recht hast du, wenn alle mit deinem Sohn zum Ehrentag knuddeln wollen wird das ganz schön viel für so eine kleine Person. Dann kommt da noch jemand der er (so behaupte ich mal ) so gut wie nicht kennt? Ich würde vorschlagen, der "Erzeuger" , wie du ihn so schön nennst :D, sollte sich langsam dem Kind nähern und es kennenlernen, und nicht ihn mit seiner vollen Präsenz verwirren.

Also ich würde eher Geburtstagsparty verschieben und mich ganz auf Erzeuger & Oma konzentrieren, wenn du findest, dass Erzeuger & Party nicht die richtige Kombination ist.

Ist das noch möglich?

Grundsätzlich würde ich Erzeuger als wichtiger einschätzen als Party, daher würde ich ihm die Priorität geben, wenn beides nicht möglich ist...

Ausserdem verstehe ich nicht ganz, warum du seine Mutter einlädst, ihn aber nicht... da musstest du ja damit rechnen, dass sie ihn mitbringt, alles andere wäre unlogisch gewesen...

 

...auf jeden Fall würde ich die versuche, mit ihm Kontakt zu halten dokumentieren, ihn auch regelmässig einladen, damit er dann nicht erzählen kann, dass du den Kontakt verweigerst... sei vorsichtig mit Rechtsanwalt...

Wenn du ihn auslädst ist das nur Munition für sein "Ich will ja aber Sie lässt mich nicht" Theater. Schreib doch seiner Mutter das du dich sehr freust das er kommt und das es besser währe wenn beide einen Tag früher oder Später kommen würden damit er die zeit mit dem Kind in ruhe verbringen kann. Er hat ja einiges nachzuholen.

So hast du ihn von der Party weg und nimmst denen den wind aus den segeln. Wenn er wieder nur Theater spielt dann taucht er eh nicht auf.

Gruß

Ja ich dachte auch an sowas. Wirklich beschäftigen mit dem kleinen werden sie sich eh nicht können. Er kennt sie nicht. Seine anderen geoßeötern sind da die er auch nur einmal im Monat sieht und die liebt er abgöttisch :)

@ella8

Wenn es wirklich Theater ist dann komm er ja eh nicht weil wichiger Termin/ganz plötzlich/.... und wenn beide kommen bist du die mit nem Kaffee nem Stück Kuchen und 2 Stunden 'uiiiii Kleinkind' auch wieder los. Besser als wenn die sich für den ganzen Tag anmelden.:-)

Viel Erfolg, und wer weis vieleicht schlägt er ja wirklich nen neuen Kurs ein.

der vater des kindes ist als solcher auch zu betiteln und da solltest du schon beginnen oder bist du die säugerin und gebärmaschine? weiterhin ist der vater oder die oma nichts böses. wenn dein kind also diese menschen als böse ansieht, dann weil du ihm das einredest und ihm angst machst damit. das solltest du unterlassen, da dir das zur last gelegt wird als manipulation.

wenn oma also mit kv kommt, dann freu dich drauf und lass den tag über dich ergehen. wenn er dann den rest des jahres keinen kontakt weiter sucht, dann lass ihn laufen. dann ist ihm nicht helfen.

vielleicht legst du die zeiten anders, wenn du es willst und gibst ihnen zu verstehen, dass sie gerne zum mittag kommen können und nach dem kaffee feierabend ist. wo sie vorher oder danach sind, ist auch wieder nicht dein problem. vermute das wird dem kind sonst zuviel und die feier oder der geburtstag ist ihm doch eh egal, davon merkt es sich eh nix.

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