Soll ich einen Job, den ich knapp vier Monate lang gemacht habe, im Lebenslauf erwähnen?

5 Antworten

Ja im Lebenslauf aufführen, aber im Vorstellungsgespräch kannst Du nicht über den Ex-Arbeitgeber reden, weil tust Du es, wift es ein schlechtes Licht auf Dich, und tust Du es nicht, wirft es auch ein schlechtes Licht auf Dich. Brauchst Du in Deinem Fall ja auch nicht zu begründen warum Du da aufgehört hast sag einfach die sind insolvent.

Warum eigentlich "leider"?

Vielleicht hätten sie es mit den Arbeitsschutzgesetzen ernstgenommen, wären sie nicht insolvent, deswegen das "leider", denn so haben sie versucht, jeden Euro aus einem rauszuquetschen, aber man weiß es nicht.:/

@fleurdelanuit

Ahso ich dachte schon es müßte einem Leid tun um die ;D

Erwähne jeden Job in deinem Lebenslauf. Zeigt, dass du mehr Erfahrung hast. Kündigungsgrund muss ja nicht in den Lebenslauf, das kannst du erklären, wenn beim Gespräch die Frage aufkommt.

Ich würde den Job erwähnen. Hab damals sogar alle Praktika erwähnt die ich gemacht hatte. Lücken kommen bei Chefs manchmal nicht gut an.

Du kannst das ja genauso begründen, falls Frage danach kommen sollten: dieser Job war zur Überbrückung der Zeit bis zum Studium.

Auch den 4 Monate langen Job solltest du reinschreiben.

Die Arbeitszeiten richten sich im Übrigen nach den im Betrieb geltenden Bestimmungen. - Grundlage für Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz?

"Herr XYZ erbringt seine Arbeitsleistung an 45 Stunden pro Monat nach Abstimmung mit der Programm-/Redaktionsleitung von Firma ABC. Die Arbeitszeiten richten sich im Übrigen nach den im Betrieb geltenden Bestimmungen."

Diese Floskel steht in meinem Arbeitsvertrag als Kameramann auf 450€-Basis. Meine Beschäftigung läuft unbefristet und wird mit Aufnahme meines Studiums ab 01.Okt.15 enden. Ich bin 19 Jahre alt, der Betrieb ein regionaler Fernsehsender. Jetzt zu meinem Problem:

Vorletztes Wochenende habe ich Samstag von 07:45 bis Sonntag 1:30 gearbeitet. Am Sonntag gings dann 10:30 weiter bis ich dann um 17:00 wieder für zwei Wochen meine Ruhe hatte. Ich habe also einmal 17h am Stück (+1h Pause) und nach 9h "Ruhezeit" nochmal 6,5h (ohne Pause) arbeiten müssen. Ich sage "müssen", weil das definitiv keine freiwillige Entscheidung war und ich vor Arbeitsbeginn nicht wusste, wie lange ich arbeiten muss (Arbeitgeber konnte mir das selbst nicht sagen).

Soweit ich weiß, verstößt das doch gegen 3 Paragraphen im Arbeitsrecht: Einmal die max. Arbeitszeit von 8 (in Ausnahmen: 10) Stunden. Einmal die min. Pause zwischen zwei Arbeitsabschnitten von 11 Stunden. Einmal dem Gesetz, dass man nach 6h Pause machen muss.

Ich weiß, dass ich sowas nie wieder machen werde, aber komisch ist das alles schon. Ist sich mein Arbeitgeber zu fein fürs Arbeitszeitgesetz (denn auch Vollzeitangestellte werden täglich dazu gedrängt, mind. eines der Gesetze am Tag zu brechen) oder bietet die am Anfang genannte Floskel eine rechtliche Ausnahme? (Ich wurde übrigens nie in die "Im Betrieb geltenden Bestimmungen" eingewiesen)

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