Soll ich die Möbel vom Vormieter übernehmen?

11 Antworten

"Ich wäre bereit, dafür Geld zu zahlen, jedoch zu einem fairen Preis" dann schlag einen fairen Preis vor, das wäre die Hälfte, also 1.850 € inclusive aller Elektrogeräte, denn die werden nicht mehr lange halten, auch wenn sie wenig gebraucht wurden. Lass das mit dem Gutachter sein, der will auch nur Geld sehen und das nicht zu wenig. Einige dich mit dem Vormieter oder lass die Wohnung sausen.

Von welchem Hersteller ist denn die Küche? Wenn er 4000€ (kann er das nachweisen?) für eine 13 Jahre (!) alte Küche bezahlt hat, hat er aber auch nicht wirklich darüber nachgedacht. 

Hersteller und Anschaffungspreis weiß ich leider noch nicht. Die Rechnungen werde ich mir falls es zu einem weiteren Termin kommt aushändigen lassen. Ich habe das Gefühl das der Vermieter denjenigen bevorzugen wird, der die Möbel übernimmt. Aber 3.700€ werde ich mit sicherheit nicht zahlen. Problem ist halt das die Wohnung allein schon wegen der Lage hart umkämpft ist.

@Marcello111

Vielleicht ist der Vermieter eher genervt, weil er nach einem Jahr Mietdauer schon wieder einen neuen Mieter suchen muß. Und es ihm somit gleichgültig ist, ob nun die derzeitige Mieterin einen "angemessenen" Preis für ihre alten Möbel bekommt.

@Marcello111

Wenn Sie sich Rechnungen vorlegen lassen wollen, haben Sie schon verloren! Ist Ihnen der Preis zu hoch, würde ich diese Wohnung abschreiben, denn es wird in einem umkämpften Wohnungsmarkt immer Wohnungssuchende geben, die für den Vermieter oder Vormieter weniger Unstände machen und die Bedingungen sofort akzeptieren.

@Marcello111

wilees hat schon Recht mit der Frage, wer den Nachmieter bestimmt. Wie ist denn das bei dir? 

Fordern kann der derzeitige Mieter erstmal alles. Und wenn die Küche schon drin war, gehört sie auch zum Mietpreis und er hat sicher keine Ablöse dafür bezahlt. Auch nicht für die Einbaugarderobe. Stelle erstmal sicher, ob die Einbauschränke seit  2003 in der Wohnung sind oder ob er sie extra gekauft hat. 

Mittlerweile verhalten sich Mieter die einen Nachmieter suchen wie die Götter. Derjenige der bereit ist utopische Summen für billigst-Möbel zu zahlen bekommt den Zuschlag. In Berlin habe ich mir eine Wohnung angesehen, der auch einen Abschlag von 3000€ für IKEA Möbel haben wollte, die neu gerade mal 1200€ Wert hatten. 

@wilees

Der Vermieter war bewusst das der aktuelle Mieter nur 1 Jahr die Wohnung bewohnt. Ich weiß nicht ob die vllt sogar befreundet sind.

@Mike074

Genau das ist mein Problem. Meine größte Sorge ist, werde ich selber jemals wieder was von dem Geld sehen?!?!

@Marcello111

Nein, wahrscheinlich nicht. Ich würde aber für eine 13 Jahre alte Küche niemals so viel Geld bezahlen. Wenn die Küche seit 13 Jahren drin ist, gehört sie zu der Wohnung und geht im Mietpreis auf. Wozu eine Ablöse zahlen? 

Den Vermieter geht der Kauf nix an, du sollst sie ja vom Vormieter kaufen und nicht von ihm. Dass der VM zu viel gezahlt hat, ist allein sein Problem. Du kannst jährlich 10% vom Kaufwert abschreiben. Bei 13 Jahren Standzeit ist die Küche voll abgeschrieben, die Geräte veraltet und im Stromverbrauch nicht effizient. Biete max. 100 EUR aus Kulanz oder fordere Beräumung durch den Vormierter. Ich persönlich würde Abstand nehmen. Bedenke, dass nach so langer Zeit diverse Reparaturen vor der Tür stehen (können).

Dann rede nochmal mit dem Vermieter,was wäre wenn Du den Preis nicht zahlst aber die Wohnung gerne hättest! ich kann mir nicht vorstellen,das ein anderer Interessent den Preis hin legt.

Oh doch! Ich habe da meine eigenen Erfahrungen. Es kommt auf darauf an, wo die Wohnung liegt, fernab im Bayrischen Wald kann es sein, dass Verhandlungsspielraum vorhanden ist, in begehrten Wohngegenden sind gute Wohnungen sofort weg. Da kann der Vermieter locker auch das Doppelte verlangen, denn es geht allein um die Wohnung, nicht um die Möbel. Man kann das als versteckte (nicht ganz legale) Gebühr verstehen.

du sagst dem Vormieter oder dem Vermieter das du die alten Sachen nicht willst und fertig. Dann muß er sie mitnehmen.

Keineswegs. Das ist vollkommen weltfremd. Auch wenn es sich nur um den Vormieter handelt, akzeptiert der Vermieter fast immer den Vorschlag des Vormieters. Der Bewerber hat heute in der Regel die schlechteren Karten.

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