Sohn und Tochter sind zu 50% erbberechtigt, Testament, nicht Tochter benannt sondern Sohn u.Enke

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Erbberechtigt sind zunächst die Verwandten gerader Linie 1. Grades, also die Kinder. Diese Personen Personen können nicht völlig enterbt werden. wenn, wie hier, 2 Kinder vorhanden sind, erben sie nach dem BGB je 50 %. Wird einer der beiden Kinder im Testament nicht bedacht, kann es den Pflichtteil verlangen, das ist die Hälfte des Erbteils und in diesem Fall 1/4 der Erbschaft. Etwas anderes gilt, wenn im Testament steht: "Die Tochter hat bereits in der Vergangenheit einen Betrag von X als Zuschuss zum Bau ihres Hauses erhalten, damit hat sie ihr Erbe schon erhalten" oder so ähnlich.

Danke für den Stern Helmuthk

Die Tochter soll nach dem Willen des Vaters nichts erhalten, Der Sohn ist der Meinung, dass nur er und der Enkel erben. ist das richtig

Ja, denn so lautet der lezte Wille des Verstorbenen :-)

hat die Tochter einen Anspruch auf das Erbe, sie ist nicht testamentarisch enterbt , nur als irgendewann mal geboren im Testament aufgeführt-

Und damit auf den Pflichtteil, also die Hälfte ihres gesetzlichen Ebteils, gesetzt.

Znächst wäre sie als leibliches Kind anteilig an den Beerdigungskosten heranzuziehen, und zwar im Verhältnis der Einkommen der Bestattungsverpflichteten KInder.

Dann hat sie gem. § 2314 (1) Satz 3 BGB Anspruch auf ein Nachlassverzeichnis, dass die Verbindlichkeiten (Schulden einschl. Beerdigungskosten) und Vermögenswerte des Verstorbenen am Todestag ausweist.

Vom schuldenfreien Reinnachlass kann sie 25% als Ausgleich berechnen, der allerdings selbst als Verbindlichkeit zu buchen wäre und von dem dann verblieben Rest die Anspruchssumme errechnet wird (Pflichtteilsrechte zählen als Nachlassverbindlichkeit, die das Vermögen schmälern).

Dieser Pflichtteil könnte schriftlich per Einwurfeinschreiben von der Erbengemeinschaft in Geld herausverlangt werden.

Könnte, da

Nach heftiger Meinungsverschiedenheit mit dem Vater

durchaus Gründe vorliegen könnten, diesen Anspruch zu versagen :-O

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2333.html

klärt über diese Gründe weitestgehend auf.

Dabei genügt es nach einschlägiger neuerer Rechtsprechung und Kommentare bereits ebenso Mobbing oder Beleidigung der neuen Lebensgefährtin des Erblassers - bei Töchtern eine realtiv häufige Reaktion nach dem Tod der Mutter :-)

Ich hoffe, du kennst deine Rechte und Ansprüche nunmehr genau.

G imager761

Wenn er die Tochter nicht enterbt steht ihr der Pflichtanteilt zu. Also die hälfte des tatsächlichen Erbes. Wenn Enkel und Sohn jeweils die Hälfte erben, würde ihr ein Viertel zustehen das dann wiederrum bei beiden Parteien in gleichen Teilen abgezogen wird.

ihr steht ein Pflichtanteil zu ob nun nur erwähnt und sogar wenn gesagt wurden wäre sie dürfe nichts erben^^ aber einer gewissen summe steht ihr das zu

als tochter hat sie einen pflichtteilsanspruch, sofern sie sich nicht als erbunwürdig erwiesen hat. erbunwürdig ist in der regel jemand, der versucht hat den erblasser oder einen nahen angehörigen zu töten. die tochter sollte sich schnell einen anwalt nehmen.

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