sofortigen Ausschluß (§ 53 Abs 3 SchulGaufgrund) aus der Hauptschule?

4 Antworten

Wenn die sofortige Vollziehbarkeit gemäß § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO angeordnet wurde, dann musst du einen Antrag auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gemäß § 80 Abs. 5 VwGO beim Verwaltungsgericht stellen.

Zeitgleich solltest du Klage bzw Widerspruch gegen den Bescheid erheben, damit dieser nicht bestandskräftig wird. Hierfür hast du einen Monat ab Bekanntgabe Zeit.

In beiden Fällen ist ein Anwalt nicht unbedingt erforderlich. Du kannst zum Verwaltungsgericht gehen mit dem Bescheid. Bei der zuständigen Geschäftsstelle hilft man dir zur Not den entsprechenden Antrag zu formulieren.

Rechtsbehelfe (Widerspruch und Anfechtungsklage) gegen Ordnungsmaßnahmen nach Satz 1 Nr. 2 und 3 haben keine aufschiebende Wirkung. § 80 Abs. 4, 5, 7 und 8 der Verwaltungsgerichtsordnung bleibt unberührt.

https://www.anwalt24.de/gesetze/schulg-5/53

Da bist Du wohl zu spät "aufgewacht"

Wenn der Widerspruch keine aufschiebende hat, dann kann man einen Antrag auf Wiederherstellung / Anordnung der aufschiebenden Wirkung stellen, § 80 Abs. 5 VwGO.

Keine aufschiebende Wirkung. Du mußt die vorläufige Entscheidung erst mal so respektieren und das Ergebnis im Rahmen der Überprüfung abwarten.

Gar nicht.

Offenbar zielt die ergriffene Ordnungsmaßnahme auf die Entfernung und das Fernhalten vom Unterricht ab. In dem Fall erzielt der Widerspruch keine aufschiebende Wirkung.

Wenn der Widerspruch keine aufschiebende hat, dann kann man einen Antrag auf Wiederherstellung / Anordnung der aufschiebenden Wirkung stellen.

@uni1234

Bei einem Verweis von der Schule dürfte das ein eher aussichtsloses Unterfangen sein.

@atzef

Ändert aber nichts daran, dass deine Aussage nicht stimmt. Abgesehen davon ist die Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit häufig fehlerhaft begründet und damit anfällig für einen Wiederherstellungsantrag.

Bekomme ich Elternunabhängiges BAföG (Kolleg)?

Ich fange nach meiner abgeschlossenen Ausbildung im September an meine Fachhochschulereife nachzuholen.. In dem unteren Text steht das man elternunabhängiges BAföG bekommt wenn man ein Abendgynmasium oder ein Kolleg besucht..

"III. Zweiter Bildungsweg (§ 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BAföG)

Junge Frauen und Männer, die nach einem Mittleren Bildungsabschluss und einer Lehre ein Abendgymnasium oder Kolleg besuchen, erhalten gemäß § 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BAföG unabhängig vom Einkommen der Eltern Leistungen nach dem BAföG. Die Privilegierung der sog. Abitur-Nachholphase ist angesichts der großen Bedeutung des Zweiten Bildungsweges gerechtfertigt.

Während eines anschließenden Hochschulstudiums werden ehemalige Auszubildende eines Abendgymnasiums oder Kollegs jedoch nicht mehr elternunabhängig gefördert, es sei denn, die Voraussetzungen der anderen Ausnahmebestimmungen (§ 11 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bis 4 BAföG) liegen vor, was nicht selten der Fall ist (z. B. wegen einer längeren Zeit der Erwerbstätigkeit nach der Berufsausbildung)."

Nun ist die Frage zählt mein Weg auch dazu ? ..

Auszug aus Wikipedia

"Ein Kolleg in Deutschland ist zumeist ein Institut der Erwachsenenbildung zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife. In der Regel braucht man drei Jahre, bis man das bundesweite Abitur ablegen kann. Nach zwei Jahren ist es meist möglich, den schulischen Teil der Fachhochschulreife zu erlangen.

Der Unterricht wird, anders als am Abendgymnasium, tagsüber erteilt und richtet sich somit an ehemals Berufstätige, die per Vollzeitunterricht ihre schulische Qualifikation erweitern wollen. Es ist neben dem Besuch des Kollegs somit zeitlich und rechtlich nicht möglich, weiter in einem Beruf zu arbeiten - „Nebenjobs“ ausgenommen."

Ich weiß am besten direkt nachfragen aber im Moment geht das schlecht. Vielen Dank für die Antworten!

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Kündigung des Arbeitsverhältnisses - Wie am klügsten vorgehen?

Hallo,

ich stehe kurz vor einem Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber und bin mir nicht sicher, wie ich am klügsten vorgehe, damit mir a) meine anstehenden Urlaubstage noch voll bezahlt werden und b) ich nicht in Schwierigkeiten wegen der Kündigungsfrist gerate. Es wäre nett, wenn mir ein Fachkundiger behilflich sein könnte.

Zunächst die Fakten:

  • Ich befinde mich noch in der Probezeit, die mit dem 31 August abläuft ( Die Kündigungsfrist während dieser Zeit beträgt von beiden Seiten 14 Tage).
  • Die Arbeitsaufnahme bei meinem zukünftigen Arbeitgeber ist der 20.September
  • Vom 6. bis zum 22. September habe ich von meinem jetzigen Arbeitgeber genehmigten Urlaub ( Urlaub und Arbeitsaufnahmen bei neuem Arbeitgeber überschneiden sich um 2 Tage )
  • Kündigungsfrist nach Ablauf der Probezeit ( also ab 1. September ) beträgt 4 Wochen, zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats.

Falls ich es richtig verstehe, ist eine Kündigung meinerseits erst Anfang September, aufgrund der Frist von 4 Wochen, nicht möglich, oder? Ich müsste dann also am letzten Tag im August kündigen, um von der 14 tägigen Kündigungsfrist Gebrauch machen zu können. In diesem Fall würde mir natürlich ein paar bezahlte Urlaubstage "flöten" gehen. Sehe ich das richtig?

Eine 3. Möglichkeit wäre es die Kündigung im Urlaub vorzunehmen, also 14 Tage vor Arbeitsaufnahme beim neuen Arbeitgeber. Aber das möchte ich eigentlich nicht, weil ich im Ausland sein werde und mich eigentlich nicht damit belasten möchte.

Hat vielleicht jemand eine Idee, wie ich am Besten vorgehen sollte?

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