Sixt Auto leasing erfahrungen?

5 Antworten

Ich habe mit Leasing seit Jahren Erfahrungen gemacht.

Leasing ist nichts für Leute, die Schwierigkeiten mit dem Einparken und mit Kleingedrucktem haben.

Ansonsten kann Leasing eine preiswerte Alternative zum Kauf sein. Sixt hat nach meiner Erfahrung nur selten wirklich preiswertes im Angebot.

Wenn du nicht ein ganz bestimmtes Modell in einer ganz bestimmten Ausstattung brauchst, sind hier gute dabei. (Nur Plattformen, dahinter steht immer ein Markenhändler):

http://www.gute-rate.de/

 

https://www.mydealz.de/gruppe/auto-leasing

 

https://www.preiswert-leasen.de/leasingfaktor/leasingfaktor-bis-05/

 

https://www.sparneuwagen.de/

 

https://luxuryleasing.de/

https://www.vehiculum.de/?msclkid=80736225ec2312bc075039704cffad50&utm_source=bing&utm_medium=cpc&utm_campaign=NP_Brand&utm_term=vehiculum&utm_content=Vehiculum%20-%20Brand

 

 

 

 

Normales Sixt Leasing ist eben das klassische Leasing: Du bezahlst für ein Auto, was du meist nach 3 oder 4 Jahren wieder abgeben musst.

Bei der Vario-Finanzierung least du dir ein Auto und kannst am Ende entscheiden, ob du es wieder abgeben oder kaufen/finanzieren möchtest.

Genauso gibt es aber auch die ganz normale Finanzierung. Du kaufst dir also ein Auto, indem du monatlich eine gewisse Rate zahlst. Auch hier gibt es Anzahlung und Schlussraten (je nach Anbieter). Nach 3-5 Jahren gehört das Auto dann auch wirklich dir.

Was besser ist, kommt halt immer auf die Person an.

würde mich auch intresieren,wenn ich mir einen wagen ausgesucht habe sagen wir mon 190€ bleibt es bei der summe oder kommen da noch andere sachen dazu

Du kannst in beiden Fällen klar davon ausgehen, dass da noch etwas zukommt. Ich weiß nicht wie weit du schon gegangen bist und ob du dir z.B. mal die Konfigurationsmöglichkeiten angeschaut hast. Bei Neuwagen gibt es eigentlich immer Dinge, auf die man nicht verzichten sollte. Ich will ja keinen neuen Golf haben, aber kein richtiges Infotainment-System. Selbst für die Lackfarben musst du in vielen Fällen bezahlen. Dazu kommt dann vor allem die Versicherung. In vielen (vielleicht sogar allen Fällen, so gut kenne ich mich auch wieder nicht aus) musst du dann auch eine Vollkaskoversicherung nehmen, das kostet also auch entsprechend viel Geld.

Außerdem musst du die Laufleistung angeben. Bei Sixt steht die immer auf 10.000km im Jahr glaube ich. Das ist ziemlich wenig und erzeugt eben eine niedrigere Monatsrate. Es bringt aber nichts zu tricksen, denn wenn du am Ende plötzlich 20.000km in Jahr fährst, musst du nachzahlen. Gleiches gilt für Beschädigungen. Am Ende der Vertragslaufzeit wird das Fahrzeug geprüft. Dafür musst du ggf. auch die Kosten übernehmen. Also z.B. für das TüV/DEKRA Gutachten und auch Bearbeitungsgebühren können anfallen, z.B. auch für An- und Abmeldung). Jeder Kratzer in der Felge oder sonst wo kostet dich dann Geld. Versteckte Kosten sind z.B. auch die Überführungskosten. Die liegen gerne mal bei 700-1300€, die du auch bezahlen musst.

Außerdem kannst du ja auch Schlussraten zahlen und auch eine Anzahlung machen. Je mehr du dabei ausgibst, desto niedriger ist wiederum deine Rate. Ein bisschen sollte man schon zu Beginn und am Schluss au den Tisch legen, um so geringer die monatlichen Kosten und die Zinsen. Es empfiehlt sich natürlich besonders zu Beginn mehr zu zahlen, weil du nie weißt, ob du am Ende der Laufzeit in 3-4 Jahren auch wirklich Summe x auf den Tisch legen kannst.

Und nicht zu vergessen sind natürlich die ganz normalen Kosten für jedes Auto, wobei man auch hier sagen muss, dass ggf. manche entfallen, das kommt immer auf den genauen Vertrag an:

  • Spritkosten
  • KFZ-Steuer
  • Öl zum nachfüllen
  • Ölwechsel
  • Reifenwechsel (sofern es keine Allwetterreifen sind)
  • Hauptuntersuchung (TüV)
  • Wäsche/Reinigung
  • Wischwasser/Frostschutzmittel
  • Kratzer
  • Handyhalterung, Kabel...
  • Bußgelder
  • Parkkosten

Die Liste ist also wirklich lang. Das summiert sich schnell und daran musst du auch denken. Du schließt nun einmal einen Vertrag ab und solltest den nicht eingehen, wenn du meinst, du könntest die Summen gerade so aufbringen. Dann musst du mindestens seitens deiner Eltern abgesichert sein, sonst kann das schnell böse enden.

Leasing lohnt sich eher für die Geschäftsleute, auch wenn sie die Autos dann privat nutzen. Ich glaube ca. 70-75% der Leasing-Verträge sind über Firmen gemacht. Privat ist das einfach ein Haufen Geld, der sich nicht unbedingt so großartig lohnt, weil du nach den 3-4 Jahren dann ohne Auto dastehst.

Selbst geleast habe ich mir aber noch kein Auto. Ich interessiere mich aber selbst dafür, weil es in Zukunft nicht ganz so unwahrscheinlich ist, dass ich das tun werde.

Auf der Seite

https://www.autohaus24.de/finanzierung

ist es doch ganz gut beschrieben.

Besser ist (fast) immer die Finanzierung. Die monatlichen Betriebs-Kosten für das Auto fallen natürlich extra an. Die 190,- sind nur die Leasing- oder die Finanzierungsrate.

Du hast eventuell Leasing Sonderzahlungen(bspw. 2000€ ganz am Anfang). Auch kann es sein, dass du beim Leasing Ende noch ein bisschen bezahlen musst, wenn das Auto Kratzer oder ähnliches hat.

Bin aber kein Leasing Profi und hab’s noch nie gemacht...

na ja in erster linie will ich wissen wer so ein auto schon mal geleast hatt ob das so in ordnung geht

Ja, Sixt geht in Ordnung und ist auch seriös.

Sixt arbeitet seriös, aber du solltest WIRKLICH aufmerksam den gesamten Vertrag lesen.

Leasing gibt dir einige Pflichten, wenn du die missachtet, wird es sehr unschön und teuer.

Aber wenn du dir das klar machst und wirklich durchrechnest, wie du alle Kosten stemmst, kannst du damit einen Neuwagen ohne viel Stress fahren.

Leasing nimmt dir die Sorge ab, ob und wie du das Auto nach 2-4 Jahren verkauft bekommst. Dafür lässt sich der Leasinggeber das aber auch gut bezahlen. Wenn du aber das Auto auch noch länger behalten willst, oder dir Neuwagen nicht so wichtig ist, solltest du auch andere Optionen in Betracht ziehen, wie eine Finanzierung oder einen Gebrauchtwagen.

Ich habe einmal auf Grundlage meiner damaligen Lebenssituation geleast, bei der ich nicht länger als 3 Jahre vorausplanen konnte. Dafür war es sehr gut und ich fühle mich auch nicht über den Tisch gezogen.

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