Sinnvoll die Unfallversicherung zu kündigen obwohl Leistungserbringung noch nicht abgeschlossen

4 Antworten

Muss die Versicherung auch nach Vertragsbeendigung noch event. Invaliditätsleistungen für Dauerschäden erbringe, auch wenn der Versicherungsvertrag bereits beendet wurde???

Hallo passi15,

da mußt du einfach mal deine AUB (Allg. Unfallbedingungen) nachlesen wg. div. Fristen! Bei den älteren Unfallversicherungen kannst du in der Regel frühestens nach 12 Monaten vom Unfalltag an eine Invalidität (Dauerschaden nach Gliedertaxe) feststellen lassen durch einen Arzt und diese dann spätestens nach 15 Monaten der Gesellschaft mitteilen! Für die ewig Besserwisser: natürlich sind die gültigen AUB des jeweiligen Vertrages maßgebend und können auch von der o.g. Regelung abweichen!!!

Du kannst also ruhig deinen Unfallvertrag nach dem Unfall kündigen, vorausgesetzt du hast den Unfall bereits fristgemäß dem Versicherer auch gemeldet! Sollte dann in den o.g. Fristen eine Invalidität festgestellt werden und es zu einer Leistungszahlung gekommen ist: du kannst in der Regel (auch hier sind wiederum die Fristen laut AUB des Unfallversicherers zutreffend und können natürlich abweichen von der o.g. Regel!) innerhalb von 3 Jahren vom Unfalltag an bei einer Verschlechterung der Invalität eine höhere Leistung verlangen. Umgekehrt kann natürlich auch der Versicherer bei einer Verbesserung der Invalidität ein Reduzierung der bisherigen Leistung verlangen!

Gruß siola

Auch wenn du durch eine Kündigung bei deinem Schadensfall keinen Nachteil haben dürftest, stellt sich die Frage: Warum kündigen?

Kurz und Knapp. Im laufenden Fall würde ich nicht kündigen. Das erleichtert beiden Seiten das Leben. Man muß dann nicht Angst haben, doch noch irgendwas übersehen zu haben.

Hallo Passi15, ja muss sie.

  • bitte beachte die Fristen (Unfallmeldung, Genesungsfrist usw…)
  • sollte es zur Auszahlung der Invaliditätssumme kommen, achte bitte darauf, dass Du der Versicherung keine „ Abgeltungserklärung „ unterschreibst. (diese wird einem gerne untergeschoben.

Lohnt es sich, eine zweite Rechtsschutzversicherung abzuschließen?

Eine Rechtsschutzversicherung kostet pro Jahr ca .€ 120 bis 300.

Ich hatte jetzt einen Schadensfall (Zivilprozess), bei dem ich noch nicht weiß, ob ich gewonnen oder verloren habe. Die Prozesskosten dürften sich ca. auf € 5000 belaufen. Ich war Beklagter, nicht Kläger.

Vor ca. 3 Jahren hatte ich schon einmal einen Schadensfall, der mit ca. € 2 200 zu Buche schlug,

Mein Versicherungsvertrag läuft schon seit ca. 20 Jahren, und die beiden genannten sind die einzigen Schadensfälle während dieser gesamten Zeit. Meine Rechtsschutzversicherung hat dennoch nun die Vertragsbedingungen geändert und meine Selbstbeteiligung erhöht. Das ist kein Problem, da ich niemand bin, der gerne Prozesse führt, wenngleich ich das nicht sonderlich fair finde.

Allerdings befürchte ich, dass ich realiter nicht mehr wirklich rechtsschutzversichert bin: Dies aus folgendem Grund:

Ich weiß, dass Rechtsschutzversicherungen gerne mal kündigen, wenn man sich als Versicherter nicht "rentiert". Das bedeutet: Sollte ich den laufenden Prozess verlieren, dann wird das meine Versicherung ca. € 5000,-- kosten. Deshalb können sie mich zwar nicht kündigen, da sie ja gerade eben einen geänderten Vertrag mit mir geschlossen haben

Aber: Wenn ich in Zukunft irgendwann einmal noch einen Schadensfall haben sollte, und das kann man ja nie wissen, dann befürchte ich , dass meine RV mich dann kündigen könnte. Und wenn man einmal von einer RV gekündigt wurde, dann ist es nicht mehr so einfach, bei einer anderen Versicherungsgesellschaft wieder eine RV zu erhalten, so weit mir bekannt ist, oder sogar unmöglich.

Meine Fragen daher:

  1. Stimmt es tatsächlich, dass man bei keiner anderen RV mehr einen Rechtsschutzversicherungsvertrag bekommt, wenn man bereits einmal von einer RV gekündigt wurde?

  2. Ich würde gerne prophylaktisch eine zweite RV bei einer anderen Versicherungsgesellschaft abschließen. Dies nicht, weil ich etwa vorhätte, gegen irgend jemanden zu klagen, ganz im Gegenteil. Aber für den Fall, dass ich in Zukunft irgendwann einmal beklagt werden könnte, möchte ich nicht ohne tatsächlich wirksamen Rechtsschutz dastehen. Konkret bedeutet das: Sollte ich in Zukunft irgendwann einmal zivilrechtlich beklagt werden, dann würde ich die neue Rechtsschutzversicherung heranziehen. Und erst beim übernächsten Mal die RV, die ich jetzt schon habe.

Das hört sich jetzt vielleicht nach überversichert an, das ist aber m. E. nicht der Fall. Ca. € 250 bis 400 pro Jahr, für zwei RV, halte ich für gut angelegtes Geld, wenn man dadurch einen faktisch und dauerhaft wirksamen Rechtsschutz hat, und v. a. nicht Gefahr läuft, von der RV gekündigt zu werden, sobald man mal zwei etwas größere Schadensfälle in relativ enger zeitlicher Folge hat.

=> Ist es vor diesem Hintergrund sinnvoll, und v. a. wirksam, eine zweite Rechtsschutzversicherung abzuschließen?

Bitte nur Antworten von Usern, die wirklich Kenntnisse bzw. Erfahrung haben. Raten und vermuten kann ich selbst.

Vielen Dank.

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Vertrag wg. Versicherung für freiw. Stallarbeit (Pferd) ohne RBT?

Hallo,

ich habe seit kurzem einen Reitbeteiligungs-Vertrag bei dem auch die Stallarbeit mit inbegriffen ist. Meine Freundin hat bei der gleichen Besitzerin auch einen Vertrag für das 2. Pferd. Sie hat jetzt Angst vor "ihrem" Pferd (ist einmal an einer Hecke erschrocken und ein paar Meter übers Feld galoppiert, war aber gleich zu halten. Ein anderes Mal war sie beim ausreiten sehr nervös und zappelig) und möchte nicht mehr reiten, geschweige denn weiterhin den Stall machen. Alleine möchte ich in dem Stall (kl. Privatstall ohne weiteren RBT - nur Besitzerin) auch nicht reiten. Es ist hin und wieder ganz nett mit der Besitzerin zu reden aber immer möchte ich nicht mit ihr reiten. Nun ist es so, wir haben keinen Reitplatz oder gar eine Halle sondern nur Gelände zur Verfügung und alleine möchte ich zur Zeit noch überhaupt nicht ausreiten. Ich habe aber die Möglichkeit in meinem alten Stall (meine vorherige RBT ist nach 6 Jahren leider 600km weggezogen) eine neue RBT zu bekommen und könnte dann wieder mit einer anderen Freundin von dort reiten. Somit möchte ich den neuen RBT-Vertrag auch kündigen und aber trotzdem weiterhin einmal wöchentlich den Stall machen (Misten, füttern, Tränken, Kleingetier versorgen ... was so alles anfällt), weils mir einfach so viel Spaß macht :) Dagegen wird sie nichts haben, da sie sich hauptsächlich auch jemanden gesucht hat, der die Stallarbeit mitmacht. Jetzt meine Frage, nur um den Stall zu machen, ist da eine Versicherung von nöten? Also sprich, brauche ich da einen Vertrag wie zum Beispiel für eine RBT? Ich habe eine eigene Haftpflicht- und für mich eine private Unfallversicherung ... Ich sage ganz ehrlich, ich möchte da auch nichts für zahlen, schließlich reite ich ja nicht (bzw. beteilige mich an einem Pferd), sondern mache nur die Stallarbeit (das aber gerne!). Sie kommt am Samstag erst aus dem Urlaub zurück (momentan kümmere ich mich alleine um den Stall) und ich werde erst am Montag mit ihr reden können. Mich interessiert es nur vorab :) Viel Text für eine simple Frage, aber ich denke man kann es besser verstehen, wenn man ein bissl was weiß :)

Danke und LG

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