Sind Schäden am Fahhrad durch Vandalismus auf Arbeit steuerlich absetzbar?

4 Antworten

Eine gute Frage. Die Antwort weiss der BFH, aber der wird sie erst verraten, wenn jemand darüber prozessiert.

Vandalismus und Diebstahl sind genauso wie Unfälle nicht die "typischen Kosten", die mit der Entfernungspauschale abgegolten sein sollen. Das war vor der gesetzlichen Neuregelung klar, und damals gab es auch Urteile dazu (zumindest zu Diebstahl - Vandalismus ist bei Autos ja weniger verbreitet, und um Fahrräder wird selten durch alle Instanzen prozessiert). Als Argumentationshilfe zur Begründung des Widerspruchs ist das heute auch noch brauchbar.

Zur neuen Rechtslage: Einerseits werden Unfallkosten üblicherweise anerkannt. Andererseits gab es auch schon mindestens ein Urteil (erste Instanz, aber rechtskräftig geworden), das auch die Unfallkosten als durch die Entfernungspauschale abgedeckt ansieht.

Meine Einschätzung: Diebstahl, Unfall, Vandalismus müssen gleich behandelt werden. Aber wegen eines beschädigten Fahrrads lohnt sich das Prozesskostenrisiko nicht. Also mit einer eigenen Klage abwarten, bis es Urteile höherer Instanzen zu Diebstahl oder Vandalismus gibt. Aber wahrscheinlich wird bereits der Verweis auf solche Urteile im Widerspruchsverfahren das FA zum Einlenken bewegen.

ist natürlich sehr ärgelich, aber da gibs keine möglichkeit. dann mußt du halt sehen, wie du dein fahrrad hinstellst, wo es geschützt ist.

Du solltest Deine Versicherung überprüfen und ggfs. ändern, so dass Vandalismus mit abgesichert ist. Und nein, steuerlich kann man das nicht absetzen, ist wohl auch etwas viel verlangt.

Das ist ein Versichrungsschaden! Gegen Vandalismus ist mit einer Zusatzversicherung abzusichern eine normale Deckt das nicht ab!

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