Sind außergerichtliche Vergleichszahlungen steuerlich absetzbar?

2 Antworten

Wenn diese Vergleichszahlung im Zusammenhang mit dem Hypothekenkredit im Zusammenhang mit der Erzielung von Vermietungseinkünfte entstanden ist, dann sind die Kosten als Werbungskosten zu behandeln.

Sofern die Kosten entstanden sind für die Ablösung einen Darlehens aufgrund eines Verkaufs des Vermietungsobjekts bzw. nach Aufgabe der Vermietungsabsicht können sie grundsätzlich nicht als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Zumindest kannst Du die angeben. Ob die dann aber anerkannt werden, ist eine andere Frage.

Okay, dann mal anders gefragt: Das Finanzamt wird sich das ja nicht nach Gutdünken aussuchen können, sondern ist an bestehende Gesetze gebunden. Also die Frage: Muss das Finanzamt diesen Abzug anerkennen oder darf es ihn nicht anerkennen?

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