Sicherheitseinrichtungen des Autos (zb: airbag, gurt, bremsen.....

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Gute Reifen etc sind nicht Fahrzeugspezifisch, das ist Kundensache.

Bei Bremse dran denken, dass es neben zwei Unabhängigen Bremsen (Fuß und Hand) auch der Motor mit bremsen kann, also man beim parken einen Gang einlegt. Automatikfahrzeuge können geparkt keinen Gang drin haben weswegen es die Parksperre gibt. Und die Fußbremse hat zwei fast unabhängige Bremskreise.

Dann gibt es neben passiven Sicherheitssystemen auch aktive wie Gurtstraffer.

Moderne Autos haben auch einen "Crashsensor" der bei einem Unfall Zündung und Benzinzufuhr vom Tank unterbricht um einen Brand zu verhindern bzw. die stärke des Brandes verringert. Bei ganz alten Autos läuft die elektrische Benzinpumpe im Tank so lange der Zündschlüssel auf "Ein" steht. Bei neueren läuft die Pumpe nur eine Minute nach einschalten der Zündung wenn keine Zündimpulse eines laufenden Motors erkannt werden. Stirbt der Motor durch einen Unfall ab, geht auch die Pumpe aus. Beim Crashsensor geht die Pumpe sofort aus, auch wenn der Motor weiter laufen würde.

Dann gibt es im Tank bzw. Tankstutzen Maßnahmen um das austreten von Benzindämpfen zu vermeiden bzw. Funkenbildung durch statische Aufladung.

Für Ladung haben Kobis Zurrpunkte zur Ladungssicherung.

Und dann sind da die ganzen Plastikteile gegen die man bei einem Unfall geschleudert wird. Sehr alte Autos haben fiese Blechkanten im Fußraum, danach wurden die zwar verkleidert aber nur als rein optische Maßnahme, die zersplitterten in der Regel scharfkantig. Erst seit ende der 90er sind Armaturenbretter und alle Verkleidungen mit denen die Insassen bei einem Unfall anprallen können weich, nehmen die Energie des schlages sanft auf und splittern nicht.

Beim Passat 35i (90er Jahre, gibt 3 verschiedene Modelle) gab es eine große Inovation. Bei einem Crash wird zuerst das Lenkgetriebe gegen den Motor geschoben, dadurch stellt sich das Lenkrad hoch und bewegt sich ein gutes Stück vom Fahrer weg. Dann rollt der quer eingebaute Motor unter die Fahrgastzelle und schafft so eine besonders große Knautschzohne, hebt die Fahrgastzelle an so dass die über kleinere Hindernisse hinweggleiten kann und der rollende Motor reißt auch noch die Pedale raus die sich dann platt auf den Fußboden legen oder durch die Spritzwand in den Motorraum gerissen werden (extremfall), die Füße des Fahrers werden so möglichst nicht verletzt. Das System haben jetzt viele Kompaktwagen wo der Motor quer eingebaut ist auch.

Und dann gibt es noch Gitter bzw. Netze damit Tiere oder Ladung beim bremsen nicht durch den Innenraum fliegen. Mittlerweile sind die Befestigungspunkte dafür standard.

ESP, ASD, Front & Rückfahrsensoren usw.

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