Selbstständig und Arbeitslos melden= selbstständigkeit NEBENBEI behalten?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich kenne viele Leute, die so leben - selbstständig und ALG-II Empfänger. Es funktioniert einfach. Du bekommst Differenz zwischen deinen tatsächlichen Einnahmen und dem Bedarf.

Und egal wie dein Enkommen eingeschätzt wird - am Ende wird es umgerechnet und erstattet bzw. nachbezahlt Du muss lediglich jeden Monat Betriebwirtschaftliche Auswertung mit tatsächlichen Einnahmen-Ausgaben beim Amt vorlegen. Dass man etwas bei gewerbeamt ummelden soll - ist mir nicht bekannt. So funktioniert auch bei selbstständiger Haupttätigkeit.

danke

Hallo smilymaus!

Sehr günstige Variante, kann ich allen nur empfehlen!

Bei uns in Dresden brauchst Du nicht zum Gewerbeamt gehen. Gut wäre aber, beim Finanzamt die Kleinunternehmerregelung (ohne USt.) in Anspruch zu nehmen, macht die Abrechnung einfacher.
Verdienen darfst Du, so viel, wie Du willst, allerdings mußt Du gegenüber der ARGE eine gesonderte Abrechnung machen. Bei den Betriebskosten akzeptieren die nur tätsächliche Ausgaben, keine Pauschbeträge. Also aufbepasst, erkundige Dich genau bei der ARGE, welche Kosten die akzeptieren, sonst rennst Du ins Messer!!!
Sinn macht natürlich, die Freibeträge auszuschöpfen und alles was drüber ist, in die Firma zu re- investieren. Also Dienstauto kaufen, PC, Dienstreisen ect.
Viel Erfolg Ingo inmarket.ae

"Selbstständig & Hartz IV? Anders als beim Arbeitslosengeld I (ALG I) steht das ALG II auch selbständigen Geringverdienern offen. Als Einkommen aus der selbständigen Tätigkeit ist ein Betrag anzusetzen, der vom Antragsteller selbst für den Bewilligungsabschnitt von in der Regel 6 Monaten als Betriebseinnahmen geschätzt wird. Die Schätzung soll auf realistischen Erfahrungen der Vergangenheit (z.B. letzter Steuerbescheid) beruhen. Als Betriebsausgaben können Selbstständige pauschal 30% der Betriebseinnahmen absetzen. Höhere notwendige Ausgaben müssen nachgewiesen werden. Selbständige Hartz IV Hilfeempfänger können zusätzlich zu den Absetzbeträgen von Arbeitnehmern (Freibetrag Erwerbstätigkeit, Versicherungspauschale) auch Beiträge in angemessener Höhe zur Alters- und Krankheitsvorsorge gewährt werden, soweit der Selbständige in der gesetzlichen Renten- bzw. Krankenversicherung nicht pflichtversichert ist."
http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/53659697c60ab9202.php

Tolle Antwort! DH!

aufs gewerbeamt gehen und die tätigkeit als klein/nebengewerge ummelden, die beraten und haben die richtigen formulare

Ein Gewerbe angemeldet zu haben bedeutet nicht automatisch, daß man auch Einnahmen bzw. Gewinne erwirtschaftet.

Wenn eine Firma Konkurs anmelden muß, dann hat sie dennoch Einnahmen. Nur übersteigen die Ausgaben dauerhaft die Einnahmen.

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