Selbstanzeige wegen Schwarzarbeit

5 Antworten

http://www.hepp-steuerstrafrecht.de/ An den könntest du dich wenden.


Die Sanktionen, die wegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung drohen, sind vielfältig. Je nach Lage des Einzelfalls kommen hierbei nicht nur Bußgelder (bis zu 500.000 Euro) oder Freiheitsstrafen (bis zu 10 Jahren) in Betracht sondern werden gegebenenfalls auch umfängliche Regress- oder Haftungsansprüche begründet (Haftung des Arbeit- bzw. Auftraggebers für die Abschiebungskosten eines illegal beschäftigten Ausländers, Schadensersatzansprüche bei Unfällen von Schwarzarbeitern usw.).

Auch wenn es um 240€ geht!? Dachte das eine Selbstanzeige nicht so sehr besraft wird!!!

@November1980

Das hängt von den weiteren Umständen und dem Richter ab.

Ich würde erst zum Rechtsantwalt gehen und dann mir überlegen ob ich einzeige machen würde oder nicht.Geh doch zu einem Anwalt für Arbeitsrecht und schilder ihn deine Lage kurz und dann würde ich zu Bullen gehen und selbst einzeige machen, aber mach es nicht umgekehrt ok sonst istes zu spät :)

Wenn Du von der K.A.S. dahin vermittelt werden sollst, dann wäre es besser, Du würdest von einer "Probearbeit" bei dieser Firma berichten, die die versprochene Aufwandsentschädigung nicht zahlte. Immerhin darfst Du selbst auf Arbeitssuche gehen und nebenbei bis zu einer Höhe von 100 € je Monat anrechnungsfrei (Grundfreibetrag) erhalten.

Somit ist das Vertrauensverhältnis schon im Vorfeld gestört.

Du solltest dir wirklich einen Anwalt suchen. Um eine Strafe und eine Rückzahlung wirst du wohl dennoch kaum drum rum kommen.

Du kannst auch den Arbeitgeber gleich mit anzeigen. Mit den Jobcentern der Arbeitsagentur habe ich auch eher schlechte Erfahrungen gemacht. Aber die zu verunglimpfen bringt eigentlich nix.

mfg

Es besteht auch die Möglichkeit ihn anonym anzuzeigen!

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