Selbständigkeit aufgeben und Geld vom Arbeitsamt?

5 Antworten

Hoffentlich hast du in die AV die 40,-- Euronen mtl. einbezahlt. Dies ist bis 4 Wochen nach dem Beginn deiner Selbstständigkeit auf Antrag möglich gewesen - sonst sieht's mit ALG schlecht aus.

Nicht so schnell aufgeben, lieber mehr in Werbung investieren etc etc. Solltest Du wirklich aufhören wollen und ALG I erwarten, dann musst Du in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben. Da konntest Du rein, wenn Du aus der Arbeitslosikeit dich selbständig gemacht hast. Eine Rückzahlung des "Existenzgründerzuschusses" brauchst du nicht zu erwarten. Versuch es weiter

Richtig - wir kennen ja alle den Spruch "Wer nicht wirbt der stirbt". Ich habe etliche Arten der Werbung ausprobiert (mal Flop, mal Top) und konnte so nach und nach einen funktionierenden Marketingplan entwickeln. Nur so geht es - von alleine kommen keine Kunden. Inzwischen läuft es super und ich habe so viel zu tun, dass ich es alleine manchmal kaum noch schaffe.

Rückzahlen musst du nichts. Ansonsten kommts drauf an, wie lang dein Gesamtanspruch auf alg noch gewesen wäre, wenn du die Monate abziehst, in denen du während der Zeit des Gründungszuschusses alg weiter bekommen hast.

Das weiß ich leider nicht - aber warum willst Du aufgeben? Ich bin seit 2004 Selbstständig und die ersten 2,5 bis 3 Jahre waren definitiv kein "Zuckerschlecken". Ich stand immer mit einem Bein über dem Abgrund, habe es aber mit viel Arbeit und etwas Mut geschafft. Heute läuft die Firma super! nach nicht mal 1,5 Jahren halte ich die Aufgabe zumindest für etwas zu früh. Kommt natürlich auch drauf an, was Du machst und wo Du das machst - aber für mich hat sich der Kampf echt gelohnt.

Aber wenn eine Firma nicht läuft und man kein Geld verdient, dann hilft ja im Zweifel nur aufgeben. Schließlich muß man ja Versicherungen etc. bezahlen.

Also wenn kein Kredit möglich und absehbar, dass man auch weiterhin keine Umsätze generieren kann, dann muß man wohl aufgeben, oder?

es ist nicht notwendig, seine selbstständigkeit aufzugeben, um alg2 zu bekommen. habe mitbekommen, dass z.b. sogar einige ärzte alg2 bekommen, weil sie für sich und ihre familien nicht genug gewinn erwirtschaften. dann zahlt das arbeitsamt die differenz zu den lebenshaltungskosten.

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