Seid wann bekommt man den abbezahlten Vollstreckungsbescheid ausgehändigt?

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Erstmal keine Panik, du kannst ja nachweisen, dass die Forderung erledigt ist. Ich hatte auch das Vergnügen mit dem Inkasso der Firma Quelle. Kurz bevor die dicht gemacht haben, sind alle Forderungen an ein neues Inkasso abgegeben worden, die wollten auch Geld von mir, obwohl ich das beim vorher zuständigen Inkasso bereits vollständig bezahlt hatte. Ich hab da angerufen und wurde auch ausgelacht, habe den gesagt das es nicht mein Problem wäre und die mal ihre Unterlagen sortieren sollten. Habe den dann auch alles nochmal in Kopie geschickt mit der Forderung mir den entwerteten Titel (deren Ausführung des MB mit Erledigungsvermerk) innerhalb von 14 Tage zuzusenden, ansonsten gehe ich damit zum RA und an die Presse! Eine Woche später hatte ich den Titel und ein Schreiben in dem steht, dass die Forderung vollständig beglichen ist.

ich habe an die RA 3 Raten gezahlt und die letzte noch offene, da sie zurückgebucht wurde und ich das nicht gleich bemerkte, ist dann mit dem gv bezahlt wurden.

da ja nur diese letzte rate gefordert wurde, hat der gv den vb wieder an die ra gesendet. diese hätten mir also dann den vb mit erledigt-vermerk zukommen lassen müssen? is ja der hit! das wußte ich bis jetzt nich. und die sache läuft auch nicht über den insolvenzverwalter, weil sie mich abgewimmelt haben mit dem spruch: ich soll doch drauf vertrauen, wenn ra forderungen stellen und man hat mir eine vollmacht des verwalters nicht zukommen lassen, obwohl schriftlich angefordert von mir.

habe heute auch beim amtsgericht angerufen und mich über diese sache informiert, die haben mr den rat gegeben zum anwalt zu gehen und den titel anzufordern. hab gleich auch ne auskunft über meine schuldenliste gemacht und man bestätigte mir dass kein vb und ev vorliegt. ich werde anzeige erstatten, wenn hier ein inkasso versucht über die quelle-pleite geld zu machen und schulden einzutreiben, die andere seit jahren bezahlt haben. habe heute gelesen, dass es auch noch andere gibt, die plötzlich mahnungen von 2000 oder 2005 bekommen, obwohl die sachen bezahlt sind.

das man den vb nach abzahlung bekommt wußte ich nicht, dass hab ich hier erst erfahren und damals hat man mich darüber nicht aufgeklärt. also haben die ra von damals den titel quasi an das inkasso gegeben oder weiterverkauft?

das grasse war, als die calldame mir sagte, sie haben eine ev abgegeben.

ich dacht, ich steh im wald, diese ev ist 2005 gelöscht wurden. woher haben die diese daten?

@violettbee

Die müssen dir den VB nicht automatisch zuschicken, du hast aber das Recht ihn zu fordern, wenn die Sache erledigt ist. Da die beim GV die Eidesstattliche beantragt haben, bekommen die auch eine Kopie des Vermögensverzeichnis, welches erstellt wurde, für deren Unterlagen. Daher halt die Daten.

Zunächst einmal: Gläubiger war Quelle, jetzt ist es der Insolvenzverwalter. Den VB bekommst Du nur ausgehändigt, wenn Du die Forderung komplett bezahlt hast. In der Regel macht das der Gerichtsvollzieher, wenn er von dir die letzte offene Zahlung kassiert. Wenn Du die Zahlung direkt an Quelle oder deren Anwalt geleistet hast, bekommst Du den VB nicht automatisch ausgehändigt. Dieser wird Dir nur dann übersandt, wenn Du ihn anforderst. Ansonsten bleibt er in den Akten beim Rechtsanwalt. Der Insolvenzverwalter hat wahrscheinlich das Inkassobüro eingeschaltet, die sich nun um alle offenen Altfälle kümmern. Fordere beim Inkassobüro ein Aufstellung an, in der alle offenen Forderungen und Zahlungen seit 1999 ausführlich aufgeführt sind. Kontrolliere diese Aufstellung genau, vor allem, ob alle Deine Zahlungen dort richtig verbucht sind. Wenn Du damit nicht zurecht kommst, geh zu einer Schuldnerberatung, z. B. Caritas. Die kosten nix und helfen Dir weiter.

Du müsstest halt mal nachrechnen, was Du alles bezahlt hast und dann solltest du das mit dem Gesamtbetrag vom VB vergleichen. Solltest du tatsächlich alles bezahlt haben, würde ich die im Regen stehen lassen! Ein Inkasso muss dann das Ganze an einen RA abgeben, der damit vor Gericht gehen kann. Du solltest Dich von solchen Inkassofuzzis nicht verunsichern lassen, sondern ein Gericht soll entscheiden. Sollte also die Sache wirklich erledigt sein, kannst du dem gelassen entgegensehen. Die Kosten würde dann auch der Antragsteller selbst tragen müssen! Jetzt also keine Nachweise wegwerfen! Ich persönlich glaube aber, dass es sich nach einiger Zeit und ein paar "leeren" Drohbriefen erledigen wird!

Bitte etwas Ordnung in die Problemlösung bringen! Empfehlenswert ist es immer, sich einen erledigten Vollstreckungsbescheid im Original aushändigen zu lassen oder eine unmissverständliche Bestätigung des Gläubigers über die vollständige Erledingung des Vollstreckungsbescheids aufzubewahren (das gilt auch für Urteile und andere Schuldtitel). Üblicherweise händigt der Gerichtsvollzieher dem Schuldner den Vollstreckungsbescheid sofort aus, wenn er die komplette (Rest-)Zahlung kassiert hat. Es könnte also auch sein, dass 2002 nach der Vollstreckung durch den Gerichtsvollzieher noch ein Rest offen war (z.B. weil aus Kostengründen nur über einen Teilbetrag ein Vollstreckungsauftrag erteilt worden war). Das lässt sich aber natürlich durch Quittungen über Teilbeträge usw. leicht nachvollziehen. Insofern muss das nun beauftragte Inkassobüro die aktuelle Forderung definieren. Es ist aber nicht automatisch Betrug, wenn dabei zunächst eine nicht mehr bestehende Forderung geltend gemacht wird. Denn ein im Original vorliegender Vollstreckungsbescheid ist erst einmal ein Indiz dafür, dass die Forderung noch nicht getilgt worden ist. Wenn auf dem Vollstreckungsbescheid allerdings Teilzahlungen quittiert sind (wofür ein korrekter Gerichtsvollzieher hätte sorgen müssen) oder der Schuldner Zahlungen nachweist, darf natürlich nicht ein zweites Mal aus dem Vollstreckungsbescheid vollstreckt werden. Leider behaupten aber auch solche Schuldner, die nie Zahlungen geleistet haben, dass die Forderung "längst erledigt" sei, so dass man sich nicht wundern darf, wenn Inkassounternehmen und Rechtsanwälte einen solchen Einwand ohne Beweis nicht gleich ernst nehmen. Deshalb jetzt keine "Anzeige erstatten" oder auf den Gerichtsvollzieher schimpfen, sondern ganz konkret das Inkassobüro um eine aktuelle Forderungsaufstellung bitten, dann die darin fehlenden Zahlungen per Quittungskopie o.ä. nachweisen und um Herausgabe des erledigten Vollstreckungsbescheids bitten. Seriöse Inkassounternehmen prüfen den Sachverhalt und erklären entweder eine eventuell doch noch bestehende Restforderung oder bestätigen, dass der Fall erledigt ist, indem sie den entwerteten Vollstreckungsescheid aushändigen oder den eingangs erwähnten Erledigungsvermerk zusenden.

Hallo, ich bins wieder. habe am Montag Post bekommen, wieder vom Inkasso mit dem vermerk, mir die offenen Betrag noch mal mitzuteilen, bevor sie nun einen Gerichtsvollzieher einschalten.

Nun mein damaliger GV hat aus der Zeit keine Unterlagen mehr.

Ich kann nicht alle Zahlungen nachweisen, da dass ja schon so lange her ist.

Ich habe eine Rechnung bei dem Inkasso angefordert ist, wo ersichtlich ist, was denn für Zahlungen offen sein sollen. Die Antwort: Es gibt keine Unterlagen nach so langer Zeit mehr darüber, auch keine Bestellungen.

Heee, hab ich was verpasst?

Wie kann man einen Betrag fordern, wenn man nicht mal weiß, ob überhaupt was offen ist?

Ich habe meine noch vorhanden Kontoauszüge in Kopie hingeschickt, dass Zahlungen geleistet wurden, weil man behauptete ich hätte niemals einen Cent gezahlt!

Man ging darauf nicht ein und forderte den Betrag weiter.

Ich habe mir in der Zwischenzeit Rat beim Anwalt geholt, er sagte abwarten, was noch passiert, sie seien in der Beweispflicht.

Soll ich nun noch abwarten, bis sie wirklich einen GV schicken oder noch mal zum Anwalt gehen? Will der GV UNterlagen vom Inkasso sehen, also die offenen Rechnungen oder reicht der VB zu um tätig zu werden?

Danke für eure Antworten

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