Schwerbehinderung gegenüber Arbeitgeber verschwiegen

3 Antworten

Du bist zwar nicht verpflichtet, deinen AG über die Schwerbehinderung zu informieren. Wenn du aber eine Frage im Personalbogen wissentlich falsch beantwortest, kannst du auch nicht den besonderen Kündigungsschutz in Anspruch nehmen. (Bundesarbeitsgericht, Urteil v. 16.02.2012, Aktenzeichen 6 AZR 553/10)

Ich hebe Dich soeben in einem Kommentar schon wieder "gelobt"! ;-)

@Familiengerd

Danke Gerd, zu viel der Ehre. :-) Dafür hast du woanders einen Tadel gut. ;-)

@DarthMario72

Das wird ein schönes Duell auf diesem virtuellen Paukboden zur Folge haben! Und wir beide tragen "wunderschöne" Schmisse davon, um die uns alle bewundern werden!

Soweit mir bekannt ist eine Meldung an den Arbeitgeber nicht vorgeschrieben.Wenn die Frage im Personalbogen ungesetzlich ist, ist eine Falschantwort auch nicht strafbar. Wende dich an einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht .

Hast Du die Frage und die dort genannten Einzelheiten auch gelesen und richtig verstanden???

Schau Dir die richtige Antwort von DarthMario72 an!!!

Ich habe mal gehört bis 30% darf man verheimlichen....ab 50% müsste man es angeben...wie das dann aber im einzelnen im Falle einer Kündigung aussieht will ich lieber nicht spekulieren.....

Ich habe mal gehört bis 30% darf man verheimlichen....ab 50% müsste man es angeben

Dann hast du falsch gehört.

@Familiengerd

jo man hört leider so einiges....sry für die Fehlinfo

Kündigungsschutzklage - 2 Monate später wegen Unwissen?

Hi,

ich habe eine Frage, und zwar habe ich am 13.12.2018 eine fristlose Kündigung erhalten durch den Arbeitgeber. Ich warte nunmehr seit über 2 Monaten auf eine Gehaltsabrechnung und dem damit verbundenen Gehalt. Außerdem habe ich bis dato keinerlei sonstige Unterlagen bekommen, wie z.B. die Sozialversicherungspapiere etc. Ich habe meinem Ex-Arbeitgeber eine Frist gesetzt. Hinzu kommt, dass ich erst jetzt bemerkt habe, dass ich die fristlose Kündigung ausschließlich per E-Mail erhalten habe am 13.12.2018. Ich habe erst jetzt gelesen, dass die Übermittlung einer solchen per E-Mail gesetzlich ausgeschlossen ist. Die Kündigung ist aus eben diesem Grund normalerweise nichtig. Leider habe ich aber auch gelesen, dass ich nur genau 3 Wochen nach Erhalt der Kündigung ein Anrecht auf Kündigungsschutzklage habe. Leider bin ich, wie ihr seht, sehr unerfahren, was so etwas angeht. Mein Ex-Arbeitgeber war auch der reinste Alptraum für mich, leide heute noch unter starken psychischen Belastungen, aufgrund Mobbing. Ich finde leider garnichts dazu im Internet. Überall steht, dass eine Kündigung, die nur per E-Mail zugestellt worden ist, nichtig ist, aber heißt das für mich, dass ich meinen Ex-Arbeitgeber jetzt noch nach 2 Monaten dazu anhalten könnte mir die Kündigung schriftlich zuzustellen. Ich habe auch einen eindeutigen Beweis, dass ich per E-Mail am 13.12.2018 gekündigt wurde. Habe die E-Mail aufgehoben. Der Arbeitgeber hat keinerlei Beweise, dass die Kündigung schriftlich bei mir per Post eingegangen ist, habe ja keinerlei Einschreiben/Rückschein oder Ähmliches unterschrieben. Ab Erhält eben dieser schriftlichen Kündigung, hätte ich ja dann 3 Wochen Zeit Kündigungsschutzklage einzureichen, oder? Oder habe ich hier einen Denkfehler?

Kann mir jemand helfen?

LG Jenny

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