Schwerbehindertenausweis Vermerk unbegrenzt

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Hallo Rosti, er ist zwar unbegrenzt. Das heißt aber nicht, dass nicht mehr überprüft werden darf. Das Versorgungsamt behält sich vor, den GdB gelegentlich zu überprüfen. Das können sie ganz spontan tun, müssen es aber nicht. Also ganz genau wird man es nie erfahren, ob und wann die Überprüfung gemacht wird. Es ist immer so eine Art "Überraschungseffekt". Besser ist, wenn du regelmäßig zum Arzt gehst, sodass der Gesundheitszustand immer auf dem laufenden ist. Oft ist keine Besserung, eher eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes zu verzeichnen. Ich wünsche dir viel Glück!! LG

Hallo Rosti, vielen Dank für den Stern. Ich hoffe, du hattest Erfolg!? LG

Es kann jederzeit eine Überprüfung stattfinden egal wie lang der Ausweis gilt unbegrenzt bedeute nur das du den Ausweis nicht mehr verlängern lassen musst es sagt nichts darüber aus ob und wann eine Überprüfung erfolgt. Mein Ausweis gilt auch unbegrenzt und bis jetzt ist bei mir keine Überprüfung erfolgt aber das liegt nur daran das sich meine Behinderung nur verschlimmern kann und eine Verbesserung praktisch ausgeschlossen ist.

danke für die Antwort, ich wollte von der Behörde die Rechtsgrundlage erfahren und siehe da, nun wurde nach Aktenlage nochmals geprüft und die unbefristete Zeit gilt weiterhin.

Könnte ich jetzt Probleme mit dem medizinischen Dienst der Arbeitsagentur bekommen?

Liebe Community,

ich habe ein großes Problem!

Im Herbst habe ich einen Antrag auf Schwerbehinderung beim Versorgungsamt gestellt. Kurz vor Weihnachten bekam ich den Bescheid, dass bei mir ein GdB von 50 anerkannt wurde.

Diese Woche war ich nun zum ersten Mal bei meiner Arbeitsvermittlerin bei der Reha-Abteilung beim Jobcenter. Ich legte meinen Schwerbehindertenausweis vor und sie sagte mir, dass ich nun einen Termin für ein Gutachten beim medizinischen Dienst bekomme. Es soll begutachtet werden, wieviele Stunden ich noch aufgrund meiner Einschränkungen arbeitsfähig bin (zur Zeit übe ich nur einen Nebenjob aus).

Jetzt ist es so, dass ich den GdB von 50 u.a. wegen Epilepsie bekommen habe. Diese Information hatte das Versorgungsamt von meinem Hausarzt, der den Befund von einem Neurologen vorliegen hatte. Ein anderer Neurologe hat aber bei meinem Einholen einer zweiten Meinung die Diagnose widerlegt, aber anscheinend keinen Befund an meinen Hausarzt geschickt.

Nun sieht es also für das Jobcenter so aus als hätte ich Epilepsie (ich musste ja eine Kopie des Bescheids vom Versorgungsamt einreichen).

Was soll ich denn sagen, wenn ich beim medizinischen Dienst gefragt werde, inwiefern mich die Epilepsie einschränkt? Wenn die Frage kommt, ob ich gut mit Medikamenten eingestellt bin und und ob ich Anfälle habe? Denn ich bin ja natürlich nicht in Behandlung und war nach Widerlegen der Diagnose nie mehr beim Neurologen.

Was passiert wenn ich beim medizinischen Dienst sage, dass ich die Erkrankung nicht habe? Könnte da jetzt Ärger auf mich zukommen?

LG Adelana

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