Schwarzarbeit gemeldet anonym trotz name

3 Antworten

Er soll sich beim Jobcenter melden und denen mitteilen, dass sie seine Mitteilung anonym behandeln sollen. Das sollte kein Problem sein.

Anonym hat nicht unbedingt etwas mit "Nacht-und-Nebel" zu tun. Man kann auch jemandem eine Mitteilung persönlich machen und darum bitten, dass die Personendaten nicht weitergegeben werden. So machen das auch Journalisten, die ihre Quellen nicht preisgeben. Die wissen ja auch, mit wem sie gesprochen haben. Sie sagen es nur nicht. Das Jobcenter wird das höchstwahrscheinlich entsprechend respektieren.

"Der mieseste Wicht im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant!"

Der Verrat wird geschätzt, nicht jedoch der Verräter!

Geschieht ihm ganz recht, dass er ins Schwitzen kommt!

Nur weil's ein Zitat ist (sogar ohne Quelle), macht es das noch lange nicht wahr. Wenn jemand etwas illegales tut, dann sehe ich eine moralische Verpflichtung, das zu melden, vor allem wenn man ihn auf anderen Wegen versucht hat, davon abzubringen.

Illegale Handlungen zu decken ist übrigens auch illegal.

@DocShamac

...na und er schwitzt trotzdem zurecht!

@DocShamac

Die moralische Verpflichtung was zu melden, meinten in Deutschland vor 60 Jahren und ein einen Teildeutschland vor gut 20 Jahren schon mal einige Landleute. Wohin es führte, dürfte bekannt sein.

Blockwartmentalität und das noch unter dem Mantel der Anonymität ist gesellschaftpolitisch nicht förderlich. Jeder soll doch bitte vor seiner eigenen Haustür kehren und sich nicht um den Nachbarn kümmern, ob der nun eine illegale Beschäftigung nach geht oder was auch immer – macht den Denunzianten nicht reicher.

@helmutgerke

Hier geht es nicht um unerwünschte Personen, die vermeintlich "gefährliches Gedankengut" verbreiten. Oder der falschen ethnischen Gruppe angehören.

Hier geht es um Schwarzarbeit! Und die ist illegal. Und der Grund, warum dies illegal ist, lässt sich ohne Weiteres völkerrechtlich rechtfertigen.

Die Anzeige eines Schwarzarbeiters ist etwas völlig anderes als Denunziation, bitte schön. Diese Person bereichert sich an den Annehmlichkeiten eines soliden Staatswesens, beteiligt sich aber nicht an den Kosten. Wenn man das anzeigt, dann ist das keine Denunziation, sondern ein sozialer Beitrag zum Gemeinwesen!

Ironisches Danke auch an schelm1 für den Hinweis per "Kompliment", ich solle mich bitte mal über den Unterschied zwischen Denunziation und einer Anzeige belesen. Den Ball möchte ich gerne zurück geben.

da war ja dein Bruder sehr clever. LOL

Aufgrund der Meldung wird vermutlich das Jobcenter entsprechende Aktivitäten entwickeln. Der Freund deines Bruders kann den Namen des Denunzianten aufgrund einer angestrengten Akteneinsicht erfahren.

Dein Bruder kann nun überhaupt keine Namenslöschung oder dergleichen verlangen. Wenn dein Bruder nun meint, einfach die Anzeige beim Jobcenter mit dem Hinweis, es sei eine Falschmeldung gewesen, zurück zu ziehen wird unter Umständen ihm gegenüber ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

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