Schwäbisch Hall: Zuteilung Bausparvertrag; Ablösung Zwischenkredit

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Ich habe jetzt die Formalitäten und Leitfäden der BSH nicht vor Ort, aber einiges scheint mir seltsam:

  • die Verdienstnachweise sind für ein Zuteilungsdarlehen normal
  • Grundbuchauszug habe ich für 17.000 noch nie gebraucht, auch die Grundschuldeintragung für 17.000 kenne ich eher als unüblich, weil die meisten Bausparkassen sogenannte Blankokreditgrenzen bis 20.000/30.000 haben, da wird nichts eingetragen, was soll das bei 17.000 auch ?
  • 63 war bisher kein Thema, ich kenne da die Grenze 70. Kurz vor der Rente wird maximal noch eine Renteninformation eingereicht, um zu sehen, dass Du zur Rente (sollte der Kredit dann noch laufen) nicht völlig auf den Boden klatschst und keine Rate mehr machbar ist.

Ein Grundbucheintrag für die VoBa / BSH wirkt sich natürlich nicht gerade förderlich auf einen Verkauf aus, denn ich kaufe mir als Käufer ein Objekt ein, an dem die VoBa / BSH noch ein Recht von 17.000 EUR hat :-(

Hallo Candlejack, die Antwort war mir sehr hilfreich. Vielen Dank. Das mit der Eintragung ins Grundbuch für ein Darlehen von 17.000 ,- € erscheint mir auch ungewöhnlich. Deshalb habe ich auch die Frage gestellt. Was dahinter steckt, ist mir noch rätselhaft. Vielleicht sind die VB und SBH auch nur sauer, weil ich den Hausverkauf in Eigenregie durchführe und nicht über Ihre Immobilienberater.Nochmals vielen Dank

Hast Du denn irgendeinen Grundbucheintrag? Sollte gar keiner existieren, so kannst Du ja auch keinen vorlegen. Wenn Du nur Dein Guthaben aus dem Bausparvertrag haben willst, so brauchst Du keinen Einkommensnachweis, wozu auch. Wenn Du die Immobilie mit diesem Bausparvertrag abbezahlt hast, so kann die Bank daran nichts ändern.

Hallo MamaundKind, vielleicht habe ich mich nicht korrekt ausgedrückt. Der Fall ist also so: Über den Bausparvertrag (38.000,-- €) und einen Zwischenkredit der VB konnte ich sofort die Immobilie vor ca. 10 Jahren renovieren. Der Bausparvertrag wurde bis jetzt von aufgefüllt (ca. 21.000,-- € jetziges Guthaben). Bei der VB wurden nur die Zinsen bedient. Die Immobilie ist natürlich im Grundbuch auf meinen Namen eingetragen. Kein anderer Eintrag ist sonst noch für die Immobilie vorhanden. Das Problem (?): Mit der Mitteilung über die Zuteilungsreife des Bausparvertrages wurde mir auch mitgeteilt, dass die Bausparkasse einen Grundbuchauszug, Verdienstnachweise usw. benötigt. Es sieht danach aus, dass die Bausparkasse jetzt einen Grundbucheintrag auf die Immobilie im Falle der Inanspruchnahme des Restdarlehns von 17.000,-- € im Falle der Inanspruchnahme der Zuteilung und damit einen Zugriff auf die Immobilie will. Mit der Bausparsumme (21.000,-- € Guthaben + 17.000,-- € Darlehn der Bausparkasse) wird der Zwischenkredit der VB abgelöst. Darauf beziehen sich meine Fragen. Ist dieser Ablauf normal ? Welche finanziellen Fallen bestehen sonst noch (z.B. andrehen einer Lebens- oder Risikoversicherung) ? Danke für Ihre Antwort

@rw456

Du hast ja die Immobilie als Sicherheit, somit benötigst Du keine weitere Sicherheiten, wie eine Versicherung, was mit über 60 Jahren auch etwas schwierig sein dürfte.Grundbucheintrag und Einkommensnachweis ist bei einem Kredit völlig normal. Der Grundbuchauszug wird deswegen verlangt, damit der Kreditgeber sehen kann, an welcher Stelle im Grundbuch er steht. Du kannst ja beispielsweise noch andere Grundbucheinträge haben, die vor dem jetzigen Kreditgeber stehen.

@mamaundkind

Grundbucheintrag und Einkommensnachweis ist bei einem Kredit völlig normal.

Einkommensnachweis ja, aber Grundbucheinträge finden bei 17.000 EUR idR nicht statt, ist ja auch eher lächerlich ! Ansonsten kann man immer noch per Negativerklärung besichern.

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