Schmerzensgeld bei Arbeitsunfall verschulden dritter

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

wird schwierg werden ohne ein fachliches unabhäniges  Gutachten , ansonsten sprich mit einem Fachanwalt.

Vielen Dank für deine Antwort.

Ein Rechtsanwalt (Fachanwalt welcher Vertiefungsrichtung eigentlich?) kostet Geld - hier wahrscheinlich sogar viel Geld, weil er den Streitwert sicher hoch ansetzen würde.

Grundsätzlich könnte man in diesem Fall den Arbeitgeber, aber auch die Herstellerfirma mit einer Privatklage überziehen, wobei mir das Prozessrisiko jedoch ziemlich hoch erscheint.

Aus diesem Grunde rate ich dazu, erst einmal das Gespräch mit einem kompetenten Mitarbeiter der Berufsgenossenschaft zu suchen und nach deren Erfahrung im Umgang mit derartigen Fällen fragen. Erst danach würde ich die Entscheidung treffen, einen Prozess gegen einen (oder sogar beide) der Vorgenannten zu führen. 

Klingt ja richtig gut der Unfall.

Der Hersteller hat damit weniger am Hut. Der Betreiber schon eher. Und der ist über die Berufsgenossenschaft diesbezüglich versichert. Die BG kümmert sich doch aber recht gut um ihre Patienten, jedenfalls nach meiner Erfahrung. 

Du bist im Krankenhaus Patient Erster Klasse und es werden Behandlungen gemacht die eine KK eher nicht bezahlen will. Allerdings ist Schmerzensgeld dabei nicht vorgesehen.

Aber zur völligen Gesundung solltest Du mit der BG in Verbindung treten.

Sind denn die Sicherheitseinrichtungen in Ordnung gewesen??

Hallo, die Sicherheitseinrichtung war nicht in Ordnung, sogar die Herstellerfirma sprach von einem Sicherheitsmangel und das ich nicht der erste Fall war dem das passiert ist. Am Anfang sprachen die noch von einer Ausgleichszahlung, aber mittlerweile ??? Die haben von diesem Problem gewusst und haben nichts unternommen, das ist doch grob fahrlässig, oder ?

@torriano

Lass Dich von einem Anwalt beraten!

Wenn es grob fahrlässig wäre dann würde auch ein Staatsanwalt dazugehören um gegen den Hersteller oder mE  gegen den Arbeitgeber zu ermitteln. 

Geh zu einem Rechtsanwalt, der wird Dich beraten. 

Ich habe aus deinem Vortrag den Eindruck gewonnen, dass der Unfall von deinem Arbeitgeber nicht der BG (Berufsgenossenschaft) gemeldet wurde. Die hätten dich längst in eine Fachklinik verlegen lassen. Bei einer derartigen Verletzung der Schulter ist besonderes Fachwissen der Ärzte gefragt. Ausserdem wird die  BG auch dafür sorgen, dass du wieder arbeiten kannst. Sonst wirst du Rentner, den die dann bezahlen müssen. Wie ich die deutsche Justiz kenne wirst du kein Schmerzensgeld bekommen.

Gute Besserung MfG

Hallo, der Unfall wurde schon bei der BG gemeldet. Habe auch schon einen Anwalt eingeschaltet. Der meint ich hätte Anspruch auf Schmerzensgeld da es vorsätzlich war. Zwar nicht von meiner Firma aber vom Maschinenhersteller ( haben ja vom Problem gewusst ). Aber am wichtigsten wäre mir wenn meine Schulter wieder in Ordnung käme, seit Weihnachten schlafe ich keine Nacht mehr durch.

Gruß

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