Schenkung eines Hauses vor Zeugen, nur mündlich

5 Antworten

Versprechungen sind billig und nichts wert, wenn nichts schriftliches vorliegt. Aber als Sohn ist er sowieso erbberechtigt auf die Hälfte des Hauses (wenn das andere Kind der einzige sonstige Verwandte ersten Grades ist - also keine Ehefrau, Eltern oder so des Vaters vorhanden sind). Selbst wenn der Vater ihn enterbt, hat dieser Sohn immer noch Anspruch auf den Pflichtteil, das wäre dann ein Viertel des Hauses.

Ich denke, dass es ohne ein Schriftstück sehr schwierig wird. Nur diese Aussage alleine ist nicht rechtskräftig.

Nein. Solange nichts schriftliches existiert, kann man reden soviel man mag.

Es gilt nur ein notarielles Schriftstück.

Nein das ist sicherlich nicht richtig. So etwas kann nur Notariel festgelegt werden und muß dann im Grundbuch eingetragen sein. Mit einer Klage wird der Sohn deshalb nicht durchkommen.

Schnkungsversprechen bedürfen der notariellen Beurkundung (Immobiliengeschäfte sowieso). Die klage kannst Du Dir sparen!

Ich bin kein Kind dieses Mannes. Aber bist Du Dir sicher, daß Schenkungsversprechen notariell beurkundet werden müssen?

@Theresa2

Ja absolut sicher!!!

@Planchet

Siehe auch §518 BGB

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