Schadensersatz wegen geplatztem Wohnungskaufs?

5 Antworten

Bitte noch etwas detaillierter. Wie weit war der Vertrag, als deine Eltern aus dem Vertrag zurückgetreten sind. Ich vertrete hier nämlich eine etwas andere Rechtsauffassung: 

Deine Eltern haben einen Kaufvertrag beurkundet, die Eintragung der Grundschuld bewilligt. Jetzt kommt der wichtigste Punkt: Du schreibst von 2 Kaufverträgen: 

entweder habe ich im Kaufvertrag  als Verkäufer unter verschiedenen Bedingungen in Form eines eingeschriebenen Briefes zurückzutreten, was  hier vermutlich nicht der Fall war, also muss 

ein neuer Kaufvertrag mit Beteiligung VerKäufer ( bereits deine Eltern) und Käufer ( die ehemalige Verkäuferin) abgeschlossen werden. Wer hat die Dame gezwungen diesen Vertrag zu unterschreiben? Meiner Meinung nach hätte sie ihre Ansprüche bereits mit diesem Vertrag anmelden müssen. Sie hätte auf Erfüllung bestehen können. Die Bank hatte die Kreditzusage gegeben, das Eigenkapital war vorhanden, Kaufpreis wäre bezahlt worden. Ob deine Eltern damit ein finanzielles Problem bekommen hätten könnte ihr egal sein. 

Um die Situation zu beurteilen, muss man aber beide Verträge sowie alle Schreiben kennen. 

Mit einer RV würde ich mit den Unterlagen zumindest ein Beratungsgespräch beim Rechtsanwalt suchen. 

die Dame vom Wohnungskauf möchte 11.000€ als Schadensersatz für den geplatzten Wohnungskauf

Deine Eltern haben sich an eine Vereinbarung (Kauf der Wohnung) nicht gehalten. Das ist schon mal schlecht.

Die Dame sollte deinen Eltern erklären, wie sich die 11.000 EUR zusammen setzen.

Grundsätzlich besteht aber die Möglichkeit, dass sie Anspruch auf Schadenersatz hat

ein Schadenersatz kann wirklich verlangt werden. weil sie jetzt die Wohnung wieder erneut anbieten muss, zum einen. zum anderen hätte sie die Wohnung dann gleich jemand anderem verkaufen können.

sie kann nun schließlich nichts für eure Situation. aber ihr hattet ja das geld doch schon. dann hätte doch der Kauf auch vollzogen werden können. 

nein das wäre leider einfach nicht bezahlbar gewesen mit dem Arbeitslosengeld den Grundsteuern die ja jedes jahr auch noch gekommen wären und Nebenkosten, sowie Kreditabbezahlen. Der Kredit war ja um die 70.000€ gewesen für Renoviereungsarbeiten die noch gemacht werden mussten, Notargebühren usw

Drauf Verlassen das schon wer anders zahlt ist nicht "im guten Glauben gehandelt" sondern grob fahrlässig.

Mein Vater hatte immer einen guten Job bis dahin mit einer hohen Stellung und hatte gehofft sehr schnell einen neuen Job zu finden, leider hat dies aber ein paar Monate länger gedauert als gedacht (5).

@hannah1995ok

Wenn man nicht genügend Rücklagen hat, um solche Probleme abfangen zu können, sollte man keine Wohnung kaufen. Wer immer einen guten Job mit einer hohen Stellung hatte, hat normalerweise auch Rücklagen.

@hannah1995ok

Dann sollte man genügend Rücklagen haben um den Wohnungskauf abzufangen oder es ist und bleibt grob fahrlässig.

Die 11000€ sind schnell errechnet ! 12Mon. Mietausfall +Nebenkosten +Steuern ect. ! Von wegen keine Kosten !


Wieso sollte sie Mietausfälle gehabt haben, die Wohnung stand seid 2 Jahren zum verkauf und es war kein interessent in sicht gewesen. Sie selbst hat dort nicht mals gewohnt sondern 2 Städte weiter.

@hannah1995ok

Sie hätte aber können ! 1Jahr Wohnung blockiert !

@schoschi06

wie kommst du darauf das sie ein Jahr die Wohnung blockiert hätten, das ganze hat sich etwa 3 Monate hingezogen.

@hannah1995ok

Alles keine Argumente. Man versucht natürlich möglichst eine Wohnung unvermietet zu verkaufen und nimmt dann fehlende Mieteinnahmen durchaus mal in Kauf. Und dann ist es besonders ärgerlich, wenn der Käufer seine finanzielle Situation nicht im Griff hat und so abspringen will.

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