Schadensersatz bei Neuvermessung des Grundstücks (Verkleinerung)?

5 Antworten

Hier wurde im  Ort eine Flurbereinigung vorgenommen, es wurden Wege ganz und die Genossenschaftwege ganz mit in dem Verfahren eingerechnet. Es fehlten, trotz das laut Vermessung hätte mehr werden müssen ca. 3% weniger. Es wurde alles neu Vermesssen, da die 3% ja nicht einem sondern alle am Verfahren Beteiligten umgerechnet.

Im Endefekt hatten alle weniger aud´f dem Papier aber in Wirklichkeit mehr.
Da hat sich auch keiner beschwert, wenn er auch´nicht glücklich war.

Ein Bauer hatte ein Grundstück schon von seinem Vater übernommen, War aber im Grundbuch Blattlos, und somit zur Allgemeinheit

Blattlos heisst das sind Grundstücke die keinem rechtlich zugeordnet wurden. Grundstücke der Bahn des Landes  und der Straßenbauverwaltungen, bzw Unland wurden früher aus der Vermessung weggelassen.

Mit freundlichem Gruß

Bley 1914

Nach dem BGB kann man von Toten keinen Schadenersatz bekommen.

Er müsste sich also selbst zum Schadenersatz verpflichten, weil er die Erbschaft angenommen hat.

Wenn er beweisen kann, dass sich der Vermesser geirrt hat, dann kann er von dem was verlangen. MfG

Hallo,

auf den ersten Blick nicht einleuchtend, aber im Liegenschaftswesen geltendes Recht:

Die Flächenangaben im Kataster und Grundbuch sind nicht bindend.

Vielleicht mal in Ruhe durchlesen, was ein sachverständiger Kollege schreibt

http://v4.pavonet.de/index.php?zeigeText=16

Grüße

Clever. Wen will der Erbe denn hier in Regress nehmen - den verstorbenen Erblasser? Zudem: Wo ist denn dem Erben ein Schaden entstanden?

Dazu muß jemand da sein, der schadenersatzpflichtig ist. Da kämen der verstorbene Vater von Herrn Blabla in Frage oder der vorherige Landvermesser, der vor vielleicht 100 Jahren falsch gemessen hat. Du wirst mir zustimmen, dass eine Klage in beiden Fällen eher aussichtslos ist.


Alles richtig. Nur - hier ist doch gar kein Schaden entstanden (Erwerb durch Todesfall). Und ohne Schaden kein Schadenersatzanspruch.

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