Schaden durch Handwerker im Treppenhaus

3 Antworten

Hallo,

der Handwerker ist hier in der Haftung, da er einen Sachschaden verschuldet hat.

Die Kosten der Schadenbeseitigung können bis max. zur Höhe des Zeitwerts bei ihm geltend gemacht werden.

In aller Regel sollte er im Besitz einer Betriebshaftpflichtversicherung sein, die für solche Fälle aufkommen sollte. (Dies ist aber für den Geschädigten von untergeordneter Bedeutung; seine Ansprüche sind vom Bestehen oder Nicht-Bestehen einer Versicherung unabhängig...)

Viele Grüße

Loroth

Die Kostenübernahme beim handwerker anfordern.

Der hat dafür eine Betriebshaftpflichtversicherung.

Der Handwerker müßte für solche Fälle eine Versicherung haben.

wer haftet für den Wasserschaden an der unteren Wohnung der während der Bauzeit durch ein Unwetter entstanden ist und die BauFa.die Folien selbst entfernt hat?

Guten Tag,

 

Im Sommer 2015 hat unser Sohn auf unser Einfamilienhaus ein Stockwerk aufgesetzt.

Die Abrissarbeiten der oberen Etage wurden am Wochenende in Eigenregie von uns durchgeführt.

Da das Haus nur eine Holzdecke hat, haben wir diese mit Silofolien gegen Schlechtwetter abgedeckt sodass die untere bewohnte Wohnung geschützt war.Am Montag hat der Bauunternehmer mit dem Aufbau der Balkenlage der oberen Etage begonnen,dazu wurden die Folien abgenommen und zum Feierabend hin wieder abgedeckt.

Für Mittwoch wurde schönes Wetter vorhergemeldet mit einer Regenwahrscheinlichkeit von 0 %.Vormittags wurden die Abdeckfolien seitens des Bauunternehmers entfernt und der Aufbau der Wände begann. Bis 17.30Uhr gab es an diesem Tag schönstes Wetter....

Doch dann kam ein Wolkenbruch und es regnete ca. 30 Minuten lang wie aus den Kübeln.Unsere Aufgangstreppe verwandelte sich zu einem Wasserfall und es regnete durch die Holzdecke durch.. Unten regnete es aus den Lampen,Jalousienkästen und durch die Holzvertäflungen, dabei hatten wir grad vor zwei Jahren alles renoviert.

Die verputzte Decke löste sich,Rigipsplatten bekamen Risse, die Vertäflungen qwillten auf, die Tapeten wurden nass und es regnete auf die darunter gelagerten Möbel...

 

Nach langem Zögern und auf unser Drängen hin meldete der Bauunternehmer den Schaden seiner Versicherung.Der Sachverständiger kam,es wurden Kostenvoranschläge eingeholt und der Schaden wurde auf ca.20000,- Euro beziffert. An der Zweigstelle der Versicherung bei uns im Ort hat man mir versichert dass der Bauunternehmer gegen solche Fälle versichert sei und ich bräuchte mir keine Sorgen zu machen dass der Schaden nicht übernommen werden würde.

Doch dann kam es anders.

Die Zentrale der Versicherung hat uns mitgeteilt dass der Schaden nicht übernommen wird mit einer absurden Begründung dass wir davon wussten dass die Folien abgenommen werden mussten.

Das stimmt nicht und ausserdem vertrauten wir unserem Bauunternehmer dass er für so einen Fall einen " Plan B" hat.Die Decken blieben sogar noch zwei weitere Nächte ungeschützt und wir konnten Nachts nicht schlafen und beteten dass es nicht wieder regnet....

Da die Versicherung nicht bezahlt hat,haben wir die Restsumme von ca.13000,-Euro die der Bauunternehmer noch bekommen sollte als Entschädigung einbehalten.

Gleichzeitig boten wir dem Bauunternehmer an dass er den Schaden beheben soll dann bekommt er sofort das Geld, aber damit war er nicht eiverstanden.

Alle Firmenrechnungen wurden pünklich bezahlt,es wurde sogar mit Skonto beglichen.

Wir dachten damit wäre die Sache vom Tisch und wir hätten wenigstens diese Summe als Entschädigung,doch das wäre zu einfach.

Jetzt hat uns der Bauunternehmer verklagt und fordet den Restbetrag ein.Wenn er gewinnt bleibt uns gar nichts.

Wenn die Versicherung bezahlt, bekommt auch er die Restsumme.

 

 

 

 

...zur Frage

Nachbarwohnung stinkt bestialisch, Entsorgung des Katzenklos erfolgt nicht

Hallo miteinander,

wir haben ein Problem mit dem über uns wohnenden Mieter. Er hat sich vor einem halben Jahr zwei junge Kater zugelegt und uns versichert sich auch ordentlich um sie zu kümmern und alles sauber zu halten.

Vor einigen Wochen fiel uns im Treppenhaus, er hat einen eigenen Aufgang zur Wohnung der Werststoffsack mit den Futterdosen auf. Dieser hing da wohl schon ein paar Wochen und dies roch schon sehr widerlich. Wir sprachen ihn darauf an dies zu unterlassen und seinen Müll regelmäßig zu entsorgen und nicht wochenlang zu sammeln.

Nun hatten wir Handwerker im Haus die uns u.a. mitteilten, dass sie nicht mehr gewillt sind seine Wohnung bzgl. des Gestanks zu betreten. Ich musste zur Abnahme der Geräte dann auch seine Wohnung aufsuchen und bereits auf der Treppe schossen mir die Tränen in die Augen. So ein widerlich beißender Gestank von Urin...

Im Zimmer war es dann hart an der Grenze zum Übergeben.

Ich verließ fluchtartig die Wohnung, da ich mich nicht länger darin aufhalten konnte.

Die Handwerker teilten mir dann mit, dass er oben im Zimmer eine große Papiertüte mit dem Inhalt des Katzenklos vor der Heizung stehen hat und die Heizkörper in allen Zimmern bis zum Anschlag aufgedreht wurden. Sie verweigern weitere Arbeiten in seiner Wohnung.

Nun meine Frage:

Bzgl. des Gestanks hat er bereits eine Abmahnung erhalten. Doch ist so ein Gestank, hervorgerufen durch nicht entsorgte Katzenausscheidungen etc. ein Kündigungsgrund? Diesen Gestank werden wir sicher nicht mehr aus der Wohnung bekommen, da die Kater scheinbar auch an eine Wand im Zimmer uriniert haben.

Was können wir tun, um unsere Wohnung ein Stück weit zu retten?

Würde diesbezüglich auch eine außerordentliche Kündigung greifen oder müssen wir zur ordentlichen Kündigung mit Kündigungsfrist zurückgreifen?

Vielen Dank im Voraus.

...zur Frage

Ratten im Keller - wer haftet, wer ist verantwortlich für die Räumung?

Wir haben seit längerem ein Problem im Keller unserer Mietwohnung. Schon seit längerer Zeit traten zu Regenzeiten unangenehme Gerüche im Treppenhaus auf. Daraufhin wurde die Wohnungsgesellschaft kontaktiert (immer telefonisch) und auf diese Problematik aufmerksam gemacht. Irgendwann kam der Hausmeister vorbei, schaute sich das an und sagte er schickt einen Handwerker vorbei. Zwei Monate später kam ein Anruf vom Handwerker, der sagte, dass er noch mal anruft, um einen Termin zu vereinbaren (ist nicht geschehen). Einige Zeit später tauchte im Treppenhaus eine Ratte auf. Ich rief bei der Wohnungsgesellschaft an, der Hausmeister kam schnell vorbei, die Ratte war nicht auffindbar. Vor kurzem nun fand ein Nachbar eine tote Ratte vor den Kellerräumen. Nach mehrerenTelefonaten (seitens der Nachbarn und mir) wurden Kammerjäger rausgeschickt und die Ratte entfern (Dauer ca. 3 Wochen). Weitere drei Wochen später war nun heute eine beauftragte Firma im Haus, der, für das Übel verantwortliche Abflussrohr, reparieren wollte. Dabei tauchen zwei Probleme auf: 1. Wir sind direkt wieder auf eine lebende Ratte gestoßen und haben schnell das Weite gesucht. 2. Der Kellerraum (vollgepackt mit alten Möbelstücken und Klamotten) muss freigeräumt werden.

Nun meine Frage: Muss ich den Keller selbst freiräumen, trotz noch andauerndem Rattenbefall und wahrscheinlich vorhandener Kadaver? Wer haftet für den entstandenen Schaden im Kellerraum?

Ich habe schon versucht mich in Foren zu informieren, habe aber bezüglich meiner Problematik keine passende Antwort gefunden...

...zur Frage

Teilungserklärung / Umbaumaßnahmen

Hallo zusammen,

ich bräuchte mal eine Auskunft zu einem bestimmten 'Problem' welches in absehbarer Zukunft zu lösen ist. Wir haben vor kurzem eine ETW gekauft. Sie befindet sich in einem Reihenhaus mit 4 Eingängen. Jeder Eingang hat 3. Wohneinheiten... zwei größere 2. Zi. Wohnungen (je eine im EG und 1.OG) und eine kleine 2. Zi. Whng. im Dachgeschoss. Durch eine Teilungserklärung Wurden die 2.Wohnungen im 1.OG und im DG zu einer Wohneinheit gebündelt. Wir haben eben diese Wohneinheit kekauft. Das 'Problem' was sich nun offenbart ist, die beiden Wohnungen werden über ein gemeinsames Treppenhaus erschlossen. Wir würden dies gerne ändern bzw. Maßnahmen vornehmen welche das ganze attraktiver für uns gestallten. Und zwar würden wir gerne im Treppenhaus eine Art Trennwand hochziehen. Die Treppe ist zweiläufig und geht vom Hauseingang her gleich nach rechts weg, dann kommt ein Podest, Sie dreht um 180° und man kommt auf das zweite Podest. Dort steht man praktisch direkt vor dem Eingang zur Wohnung im 1.OG. Geht mah nach links weiter die Treppe hinauf komt man zur Wohnung im DG. Wir wollen links neben dem Eingang zur Wohnung im 1.OG eine Trennwand hochziehen, und über einen Durchbruch aus der Küche (aus Whng. 1.OG) wieder in das Treppenhaus kommen welches ins DG führt. Damit hätten wir sozusagen einen Teil des Treppenhauses der Wohnung zugeführt und aus zwei einzelnen Wohnungen, mehr oder weniger eine Art Maisonette gemacht. Mit dem Miteigentümer haben wir gesprochen und er hätte generell kein Problem damit. Meine Frage ist nun was wir alles tun müssten um das was wir uns vorstellen auch umzusetzen?! Oder ist dieses Vorhaben aus irgendwelchen Gründen (Brandschutz etc.) vlt. gar nicht möglich (oder zumindest nicht so)? Ich denke wir müssen in jedem Fall eine neue Teilungserklärung machen, dann ev. beim Baurechtsamt eine Genehmigung einholen vlt. auch einen Statiker wegen dem Durchbruch konsultieren...?! Habe ich etwas vergessen? Hat jemand von euch schon ähnliches gemacht? Mit welchen Kosten müssen wir schätzungsweise rechnen, Baukostgen mal nicht eingerechnet?!

Vielen Dank schonmal, ich hoffe auf zahl- und hilfreiche Antworten...

Gruß

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?