Ruft das Amt bei einem Umzug bei der Immobilienfirma an?

4 Antworten

Höchstens wenn die Immobilienfirma auch dein Wohnungsgeber im Sinne des Bundemeldegesetzes ist. In der Praxis wird das aber so gut wie nie gemacht.

Der Wohnungsgeber ist aber verpflichtet dem Meldeamt diese Auskünfte zu geben, falls diese nachfragen. Bestehen Zweifel wird dies gemacht.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das Amt ruft nicht an. Das Amt erwartet eine ordnungsgemäß ausgefüllte Wohnungsgeberbescheinigung gemäß Bundesmeldegesetz.

Servus,

du musst bei Umzug eine Erklärung von deinem Vermieter unterschreiben lassen in dem dieser erklärt, dass du tasächlich in dieser Immobilie wohnst.

Dann kannst du dich erst ummelden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Fast richtig. Die Erklärung muss vom Wohnungsgeber stammen... Das ist nicht immer der Vermieter.

@PissedOfGengar

Gut, das stimmt natürlich. In meinem Fall bspw. ist der Vermieter auch der Wohnungsgeber.

Nein, der Vermieter muss so einen Wisch ausfüllen.

Ist eine Ausbildung mit Working Holiday Visum erlaubt und wie lange braucht die Weiterleitung eines Visumantrages?

Hallo liebe Community,

ich stelle folgende Frage anstelle eines Freundes, der in mehr oder weniger großen Problemen steckt.

Besagter Freund (logischerweise kein deutscher Staatsangehöriger) hat vor kurzem einen Ausbildungsvertrag in Deutschland unterschrieben, und die Ausbildung selbst soll bereits am 1.8. beginnen. Da er bisher nur ein Working Holiday Visum hat, hat er Ende letzten Monats (Juni) einen Antrag auf das entsprechende Ausbildungsvisum gestellt. Dummerweise (?) hat er sich 2, 3 Tage nach dem Visumsantrag auf den neuen Wohnort umgemeldet, wodurch die ganze Misere angefangen hat. Auf Nachfrage im Amt des alten Wohnortes (Köln) erhielt er die Info, dass die Dokumente irgendwann Mitte Juli - also vor 2 Wochen - an das nun zuständige Amt weitergeleitet wurden. Diese sind aber noch nicht im Amt des neuen Wohnortes angekommen. Die Dame in Köln meinte, dass so eine Weiterleitung nunmal ein bisschen Zeit bräuchte, allerdings kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass es tatsächlich länger als 2 Wochen brauchen soll, bis mal so ein Brief zugestellt wurde.

Mein Freund, der nun sein Visum vermutlich nicht rechtzeitig erhalten kann, ist natürlich völlig aufgewühlt. Die Ausbildung fängt in weniger als einer Woche an, und sein Working Holiday Visum ist nur noch bis Ende August gültig. Auf Nachfrage, ob er denn dennoch die Ausbildung mit dem Working Holiday Visum anfangen dürfte, meinte die Dame aus Köln, sie wisse es nicht genau, er solle es aber mal versuchen, denn irgendwie hätte er ja eine Arbeitsgenehmigung, wenn auch nicht 100%ig die richtige. Das Amt des neuen Wohnortes verlangt allerdings, dass er das nicht machen soll, und warten soll, bis die Dokumente eingetroffen, und überprüft worden sind.

Meine Fragen an dieser Stelle wäre nun somit: ist dieses Working Holiday Visum vllt. doch so eine Grauzone, mit der er die Zeit überbrücken könnte, bis er das richtige Visum erhält, oder darf er tatsächlich nichts machen, bis das nun zuständige Amt alles geprüft hat? Hat jemand dies bezüglich genaueres Wissen?

Und die zweite Frage wäre: Kann das wirklich sein, dass so eine Weiterleitung von Anträgen tatsächlich über 2 Wochen geht? Es kann doch nicht sein, dass solange nichts zugestellt worden ist, und man stets nur hingehalten wird, und warten soll, ohne zu wissen, bis wann man denn irgendwelche Ergebnisse zu erwarten hat. Mir persönlich kommt es fast so vor, als wurden die Dokumente verschlampt. Die Warterei kostet demnach auch nur viel Zeit, in der man die Dokumente hätte neu einreichen können.

Sollte jemand Genaueres hierzu wissen, wäre ich für Antworten unendlich dankbar!!

Mit freundlichen Grüßen,

kanariya

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Kann das Arbeitsamt einen Vorschreiben, für wie viel man seine Eigentumswohnung verkauft?

In vielen Fragen zuvor, habe ich schon mal erwähnt, dass mein Verhältnis zu meinen Brüdern nicht gut ist. 1998 wurde mit 4 Parteien ein Hausgebaut, die sich später die Kosten teilten. Jetzt ist die Eigentümergemeinschaft hingegen zerstritten und ich, als Besitzerin der Wohneinheit vier, die jahrelang unter dem Mobbing der anderen Wohneigentümer gelitten hat, habe jetzt die Chance, die Wohnung an die anderen drei zu verkaufen. An Hypothek ist noch etliches drauf, daher haben sie einen Kaufpreis von 10.000 Euro angeboten. Da ich unbedingt hier rausmöchte, würde ich dem Kaufpreis natürlich gerne zustimmen. Wohnung hat ca. Wert 90.000 hat aber noch ca 60.000 Hypothek offen. Mehr können sie mir nicht zahlen.

Aufgrund meiner Psyche würde ich natürlich gerne zusagen, damit es mir auch mal wieder besser geht. Ich bin jedoch Hartz IV Empfänger, das Amt weiß über das Eigentum aber Bescheid. Kann mir das Amt da einen Strick draus drehen. Weil lange kann man von den 10.000 Euro ja nicht überlegen. Es will ja noch Krankenkasse, Umzug und neue Wohnung bezahlt werden. Eine Sachbearbeiterin sprach von Schonvermögen.

Kann das Amt mir vorschreiben, für welchen Preis ich meine Wohnung verkaufen kann?

Vielen Dank an jede nette und hilfreiche Antwort. Bitte nicht solche Bemerkungen wie Schmarotzer Hartz IV und Eigentum, man kennt meine Hintergründe nicht 100%ig. Das ist nämlich alles andere als unkompliziert, wenn man als Teenager in eine solche Sache hineinbuchsiert wird, für die man selbst keine Schuld trägt. Also bitte seid fair. Das wir eine Weile von dem Geld leben müssen, ist uns völlig klar und völlig korrekt.

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KFZ-Versicherung will Altschäden beim Unfallgegner bezahlen! Was tun?

Guten Abend! Ich soll am 23.09.14 beim Ausparken ein anderes Fahrzeug beschädigt haben, habe allerdings nichts davon bemerkt. Einige Wochen später kam Post von der Polizei. Ich sollte als Zeuge aussagen und mein Fahrzeug vorführen. Als ich daraufhin dort anrief, um nachzufragen, was das zu bedeuten habe, gab ich natürlich sofort zu, an besagtem Ort gewesen zu sein, da ich mir ja keiner Schuld bewußt war. Dauraufhin sagte die Beamtin, daß ich dann jetzt Beschuldigte sei wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Man riet mir, den Termin abzusagen, was ich auch. Einige Zeit später Post von der Staatsanwaltschaft, das Verfahren sei eingestellt. Im Bußgeldverfahren nahm ich persönlich Akteneinsicht, wobei ich zunächst erleichtert war, da im Polizeibericht nur von einem zwei cm langem Abrieb am Nummernschid des anderen Fahrzeug die Rede war. Es gibt auch Aufnahmen von sehr langen waagerechten Kratzern an der Stoßstange, im Bericht steht aber, daß der Halter angibt, daß es sich dabei um Altschäden handele. Ich war also sichtlich erleichtert, die nette Sachbearbeiterin wies mich aber darauf hin, daß er in seinem Anhörungsbogen andere Angaben macht. Dort ist dann von Kratzern und Lackschäden an der Stoßstange die Rede. Von ihm geschätzter Schaden ca. 550€... Die Sachbearbeiterin sagte, ich solle ihr eine Email schicken und sie würde die Angelegenheit aus Bagatellgründen einstellen, was sie dann auch tat. Meine Versicherung teilte mir schon recht zeitnah mit, daß sie mich aufgrund einer Schadensmeldung hochstufe. Heute kam dann ein Brief von der HUK, daß sie den Schaden reguliere, da es ja einen Zeugen gibt( der Nachbar des Fahrzeughalters ), der gesehen hat, wie ich das Fahrzeug zum " Ruckeln" bringe. Telefonisch ist meine zuständige Sachbearbeiterin nicht erreichbar und ruft auch nicht zurück. So wie es aussieht, wird also meine Versicherung auf meine Kosten Altschäden an dem Fahrzeug begleichen, die ich mit Sicherheit nicht verursacht habe. Ein Nummernschild würde ich ihm ja gerne ersetzen, wenn ich ihn unbemerkt touchiert habe. Aber Hunderte von Euros verschenken oder über tausend Euro mehr an Versicherungsbeiträgen kann und möchte ich nicht bezahlen! Was kann ich tun? Ich dachte, die Versicherung hätte auch Interesse daran, nicht einfach so zu bezahlen. Ein Gutachter müßte doch feststellen können, daß ich nicht der Schadensverusacher bin!? Soll ich den Fahrzeughalter anzeigen wegen Betrugs? Schon einmal viel Dank!

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