Rücktritt vom Erbe, wie und wann legitim?

3 Antworten

Sie haben innerhalb von 6 Wochen ab Kenntnis des Erbfalls und den Gründen der Berufung die Möglichkeit die Erbschaft auszuschlagen. Die Frist kann bei einen Erbe durch ein Testament dabei nicht vor der Testamentseröffnung beginnen.

Wie muss ich vom Erbe zurücktreten,

Die Ausschlagung müssen sie beim Nachlassgericht persönlich vornehmen oder können dies über einen Notar tun, wobei für die Fristwarung der Eingang beim Nachlassgericht entscheidend ist.

ab Kenntniss des Erbfalls hast du 6 Wochen um das Erbe abzulehnen. 

ein Rücktritt solltest mit einem guten Anwalt (Erbrecht) besprechen; so einfach ist das nicht

Handelt es sich um eine Erbschaft oder ein Vermächtnis?
Falls es sich tatsächlich um eine Erbschaft handeln sollte, ist eine Ausschlagung ausschließlich binnen 6 Wochen ab Kenntnisnahme möglich. Diese hat schriftlich zur Niederschrift vor dem zuständigen Nachlassgericht zu erfolgen. Eine Annahme erfolgt hier automatisch. Siehe dazu Paragraph 1944 BGB.

Es  ist lediglich ein Testament. Erbe eingesetzt.

Der Unterschied zu Vermächtnis kann ich nicht erkennen, da das Wort Vermächtnis im legitimen Testament (regulär vom Notar beglaubigt usw.) nicht zu lesen ist.

Könnte man die Erbschaft abgeben, im Sinne Weitergeben, an den im Testament eingetragenen Nachfolgeerbe? Das ist, überlege ich, quasi gegenüber einem einfachen alleinigen direkten Ausschlagen der Erbschaft nicht das Gleiche.

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