Rückforderung zu viel gezahlter Mitgliedsbeiträge

3 Antworten

Keine Ahnung - aber willst Du es wirklich auf einen Rechtsstreit ankommen lassen?

Die Verjährung liegt bei 3 Jahren. Wurde die Kündigung bestätigt? Hat sie ein Bestätigungsschreiben? Wem hat sie die Kündigung gegeben? Was sagt der? Gibt es Zeugen? Kannst wenn alles nicht zutrifft sicher vor Gericht ziehen, aber es entstehen mehr Kosten wie Nutzen. Überlege ob der Aufwand lohnt. Edit: Wie ein Gericht dann Entscheidet bei Aussage gegen Aussage,.. könnte auch negativ für den Verein ausgehen mit immensen Kosten

Ich glaube, die Frist gilt nur für Beitragsforderungen, nicht für Rückzahlung aufgrund des Tatbestandes der ungerechtfertigten Bereicherung. Aber da keine Kündigung vorliegt ist m.e. der Beitrag rechtens eingezogen worden. Alles wie so oft Beweissache.

@Schnulli00

Ja sicher,.. aber mal im Ernst.. wenn mir einer was abzieht, dann seh ich das auf meinen Kontoauszügen und reagier sofort und nicht erst 3/4 Jahre später. Das könnte negativ ausgelegt werden und man die Kündigung dann nur erfunden hat.

Ich meine es gibt eine Verjährung ab Kenntnisnahme.
In diesem Fall gilt also, wann hat der Zahlende von den zuviel gezahlten Beiträgen Kenntnis erhalten, bzw. wann hätte er es bemerken müssen.
Da scheinbar kein Nachweis der Kündigung existiert, muss man davon ausgehen, dass diese nicht ausgesprochen wurde.
Andernfalls wäre die Rückforderung früher gestellt worden.
Der Verein konnte also im guten Glauben davon ausgehen, dass die Beitragszahlung im Willen des Zahlenden lag.
Biete also eine Rückerstattung für das Jahr 2008 an. Das wäre doch ein Kompromiss.

Ist eine Bank-Rücklastschriftgebühr von Amazon nach einem Jahr noch einklagbar, (Kauf über Amazon.de datiert vom 03.12.2015)?

Hallo, ich erhielt gestern eine eMail von Amazon, daß ich noch eine Rücklastschriftgebühr begleichen muss. Diese bezieht sich auf das Jahr 2015, genauer gesagt vom 03.12.2015 (!) (das ist jetzt wirklich Zufall, weil heute der 03.12.2016 ist). Also, sprich exakt vor einem Jahr wurde der Kauf getätigt.

Per Mail erhielt ich gestern, am 02.12.2016 folgende Info von Amazon: "Der genannte Betrag enthält das Rücklastschriftentgelt von EUR 6 für die Rücklastschrift. Sollte diese noch nicht überwiesen worden sein, bitten wir um Nachüberweisung auf unser Konto."

Am Tag zuvor hatte ich diese Nachricht von Amazon erhalten:

Guten Tag,

wir hatten versucht, den Kaufpreis der im Betreff genannten Bestellungen von Ihrem Bankkonto abzubuchen. Da die Lastschrift fehlgeschlagen ist, bitte ich Sie die Beträge 18,00 EUR unter Angabe der jeweiligen Zahlungsreferenz zu überweisen. Bitte achten Sie darauf die Beträge einzeln und nur unter Angabe der Zahlungsreferenz zu überweisen, um eine schnelle Zuordnung zu gewährleisten.

Hier finden Sie die dazu benötigten Daten:

Empfänger: Amazon EU Sàrl Kreditinstitut: HSBC Trinkaus & Burkhardt IBAN: xxx BIC: xxx

Bestellnummer:xxx Artikel: xxx Zahlungsreferenz: "xxx" Betrag: EUR 9,00

Bestellnummer: xxx Artikel: xxx Zahlungsreferenz: "xxx" Betrag: EUR 9,00

Ein Hinweis zum Rücklastschriftentgelt: Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir einen Teil des Verwaltungsaufwandes und der von den Banken erhobenen Kosten für die Rücklastschrift an Sie weitergeben.

Ihr Kundenkonto wird freigeschaltet, sobald Ihre Überweisung des noch ausstehenden Betrags bei uns eingegangen ist und die Zahlung prozessiert wurde. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass bis zur Freischaltung Ihres Kundenkontos in manchen Fällen bis zu 10 Werktage verstreichen können. Sobald die Freischaltung erfolgt ist, werden Sie per automatischer E-Mail informiert. Folgen Sie dann bitte den darin beschriebenen Schritten zur Aktivierung Ihres Zugangs. Anschließend haben Sie wieder vollen Zugriff auf Ihr Konto und Bestellungen sind wieder möglich.

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen. Bei Fragen stehen wir jederzeit gerne wieder zu Ihrer Verfügung.

Freundliche Grüße

Am 02.12 wurden also seitens Amazon 6,00 Euro für die Rücklastschrift nachträglich eingefordert und am Tag später, also heute am 03.12.16 waren es plötzlich 18 Euro. Bei mir drängt sich nun verstärkt die Frage auf, 1. welcher Betrag jetzt tatsächlich stimmt und 2. ob das überhaupt stimmt, was Amazon da von mir anfordert, sprich, ob das mit der Rücklastschriftgebühr so stimmt und... 3. ob das bereits nicht schon verjährt ist?

Wer kann mir da etwas dazu sagen, speziell in Sachen Verjährungsfrist?

Würde mich sehr über Eure Antworten freuen. Vielen Dank vorab! Grüße H.G.

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