Rückbuchungsgebühren dürfen wie hoch sein?

5 Antworten

Zwar darf Dir Deine Bank solche Gebühren nicht berechnen (BGH, Urteil vom 8.3.2005 - XI ZR 154/04), jedoch dem Einreichenden durchaus - und der darf sie sich anschließend von Dir zurück holen. Große Firmen verzichten oft auf solche Extragebühren, kleinere in aller Regel nicht.

Siehe dazu auch
http://www.juraforum.de/forum/t87036/s.html

Ich persönlich habe schon 12,50 zahlen müssen, kannst dagegen lt. meinem Anwalt nichts machen. Es gibt eine Obergrenze, aber die weiß ich leider nicht.

Mir ist was ähnliches mit der Telefonrechnung passiert. Ich musste EUR 12,50 ´Bearbeitungsgebühr´zusätzlich bezahlen. Da kann man glaube ich nichts machen.

Deine Bank hat 3€ berechnet, der Rest ist die Gebühr des Anbieters. Probiere, zunächst nur 13€ zu überweisen, häufig lassen sich die Firmen stillschweigend darauf ein. Die zusätzliche Gebühr findet sich aber höchstwahrscheinlich in den AGBs, weshalb diese Vorgehensweise zu weiteren Kosten führen kann.

Ich muß nur an die Firma 10 E senden und hoffe, daß nicht meine Bank auch noch Gebühren erhebt. Das ist mir so noch nie passiert. Hätte meine Bank nur 1 Tag noch gewartet, so wie das, wie ich hörte bisher gehandhabt wurde, wäre das nicht passiert. Aber ich denke, daß unter den jetzigen Umständen (Finanzkrise) wir kleinen Nutzer leiden müssen.

@338194

Deine Bank darf Dir dafür keine Gebühren in Rechnung stellen; Verweis auf BGH-Urteil vom 8.3.2005 - XI ZR 154/04, genügt. Ist eindeutig juristisch geregelt.

@FordPrefect

Sie darf aber nach wie vor dem Empfänger der Lastschrift eine Gebühr berechnen - und die ist auf 3€ limitiert.

@YuLy42

Dem Einreicher der Lastschrift, ja. Siehe Kommentar weiter unten :-)

unseriöse Mahnung bekommen mit meinen privaten Daten darin, was tun?

Hallo, ich habe eine seltsame Mail bekommen, angeblich von Amazon. Mit einem Zip-Anhang. Die Mail habe ich zwar geöffnet, den Anhang natürlich nicht. Ich würde es ja ignorieren, es ist eh meine Spam-email für irgendwelche Browsergames. Allerdings stehen da meine persönlichen Daten drin! Vorname, Nachname, Straße, hausnummer, Postleitzahl, Ort Und dann noch meine Handynummer die ich eigentlich nirgendwo angegeben habe. Ich bekomme zurzeit etwas Panik. Dazu muss ich sagen, die Mail ist von heute und ich habe einen amazonaccount, allerdings auf meiner privaten Mail-adresse. So Fakenachrichten gibt es ja immer wieder, allerdings machen mir meine persönlcihen Daten sorgen! Hat jemand einen Rat oder Hilfe für mich? Unten habe ich nochmal die Email angetippt. Bin dankbar für jeden Rat, mfg

Hier die E-Mail: Überschrifft/Anlasszeile: Rechnung zur Bestellung vom 19.04.2016 Nr. 631999137

Sehr geehrte/r Max Mustermann,

bedauerlicherweise mussten wir feststellen, dass die Zahlungsaufforderung ID 631999137 bis jetzt erfolglos blieb. Nun gewähren wir Ihnen damit letztmalig die Chance, den ausbleibenden Betrag der Firma Amazon AG zu begleichen.

Personalien: Max Mustermann Straße hausnummer Postleitzahl Ort

Telefon: Handynummer

Aufgrund des bestehenden Zahlungsverzug sind Sie gezwungen zuzüglich, die durch unsere Beauftragung entstandene Kosten von 43,09 Euro zu tragen. Bei Rückfragen oder Anregungen erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von drei Werktagen. Um weitete Mahnkosten auszuschließen, bitten wir Sie den ausstehenden Betrag auf unser Bankkonto zu überweisen. Berücksichtigt wurden alle Zahlungen bis zum 15.04.2016.

Die detaillierte Forderungsausstellung Nummer 631999137, der Sie alle Buchungen entnehmen können, befindet sich im Anhang.

Wir erwarten die Überweisung einbegriffen der Mahnkosten bis zum 22.04.2016 auf unser Girokonto. Falls wir bis zum genannten Datum keine Überweisung einsehen, sehen wir uns gezwungen Ihren Mahnbescheid an ein Gericht abzugeben. Alle damit verbundenen Zusatzkosten werden Sie tragen.

Sollten Sie den Rechnungsbetrag bereits vorab an uns gezahlt haben, ist diese Rechnung nur für Ihre Unterlagen bestimmt.

Falls Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen telefonisch zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen Inkasso Abteilung Lukas Althusius

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Was soll ich tun, wenn Firma Bearbeitungsgebühren für Rücklastschrift per Lastschrift von meinem Konto abbucht?

Ich habe bei Kaiser's einen Einkauf mit EC-Karte und Unterschrift bezahlt ohne zu wissen, dass mein Unterhalt zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf dem Girokonto verbucht worden war. Einige Wochen später buchte Intercard via SEPA-Lastschrift den Einkaufsbetrag erneut ab, zuzüglich Bankkosten in Höhe von €3,15 und einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von €9,70. Darüber hinaus habe ich den Einkaufswert, der knapp unter der Bearbeitungsgebühr liegt, am gleichen Tag (nach der Chronologie im Onlinebanking wohl etwas später, allerdings war das am Kontostand noch nicht erkennbar, sonst hätte ich erstmal abgewartet) an das Konto von Kaiser's überwiesen.

Soweit ich informiert bin, sind Bearbeitungsgebühren für Rücklastschriften laut eines Urteils des Bundesgerichtshofs (BGH) nicht zulässig. Begründung: Die durch die Bearbeitung entstehenden Personalkosten seien kein Schaden, sondern „Aufwendungen zur Durchführung des Vertrags“. Als Zusatzkosten müsse der Schuldner nur die Bankkosten von etwa drei Euronen tragen. Nachzulesen u.a. hier: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/bundesgerichtshof-der-beste-freund-des-kunden-a-793778.html

Sollte ich die Bankgebühr von €3,15 an Intercard oder Kaiser's überweisen und die Lastschrift mit entsprechenden Hinweis stornieren? Mit welchen Reaktionen (z.B. Kartensperrung für angeschlossene Ketten, juristische Auseinandersetzungen) hätte ich dann gegebenenfalls zu rechnen? Oder habe etwas falsch verstanden und das Vorgehen von Kaiser's ist korrekt? Gäbe es dann eine Chance, wenigstens das Geld für den doppelt bezahlten Einkauf wieder zurückzubekommen?

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