Rolex Uhr verkauft mit zertifikat beim Juwilier und nun will er das geld zurück

5 Antworten

Da der Juwlier durch den Abschluß eines Kaufvertrages die Echtheit der Uhr bestätigt hat, muß er wohl mit dem Schaden leben. Es sei denn, er kann beweisen, daß Du ihn, für ihn nicht erkennbar, auf´s Kreuz gelegt hast.

Ich würde das Geld zurückgeben. Der Käufer wird Erfolg haben indem er sich auf BGB § 119 Anfechtbarkeit wegen Irrtums beruft. Weiter kann er eine Betrugsanzeige gegen Dich machen. Da hast Du schlechte Karten, das Gericht wird aller Voraussicht nach gegen Dich entscheiden. Dann muss Du nicht nur das Geld zurückgeben, sondern bekommst auch noch eine Strafe.

Grundsätzlich wäre es Betrug wenn Du ihm vorsätzlich eine gefälschte Uhr verkaufen wolltest. Das heißt Du hättest gewusst dass sie nicht echt ist. Allerdings heißt es auch immer: "Unwissenheit schützt nicht vor Strafe!"...

Der Verkauf von gefälschten Uhren ist strafbar, vor allem, wenn man dies nicht vorher dem Käufer mitteilt. Da kann man schnell wegen Betrug belangt werden. Die Frage ist hier wohl auch, wo hast Du die Uhr denn her? Bist Du sicher, dass sie gefäscht ist, oder wollte Dich der "Juwelier" hereinlegen? Eine Rolex für 2400 Euro ist je nach Model ein richtiges Schnäppchen, da scheint irgendetwas nicht ganz geheuer zu sein.

Wenn ich as richtig sehe ist das zumindest Hehlerware. Somit bekommst du wohl weder Geld noch die Uhr. Das ist eher ein Fall für die Polizei sollte der Juwelier Recht haben...und eben die würde ich an DEINER Stelle einschalten da du ja offensichtlich selber betrogen wurdest....

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