Revierfahrer, Sicherheit, Personenschutz?

1 Antwort

Ein Revierfahrer ist innerhalb eines Reviers für bestimmte Tätigkeiten (Kontrollgänge, Schliessdienste etc) verantwortlich... und noch weit mehr....

Personenschutz?

-> Ich zitiere in Teilen aus meiner Standardantwort zum "Ich will PSler werden...."

echte Personenschützer erhalten Ihre Ausbildung zu 95% beim Staat, Landes und Bundespolizei/BKA und Militär (Feldjäger). Da ist erstmal eine reguläre Ausbildung nötig und dann erfolgt bei Eignung eine Spezialisierung. Eventuell auch als Quereinsteiger über den betriebseigenen Werkschutz (kommt sehr sehr selten vor)....

Um Politiker zu schützen bleibt man natürlich beim Staat, private Firmen schützen keine Politiker. Somit wären auch Deine Einstellungskriterien klar...

Ich habe bisher keinen einzigen echten Personenschützer kennengelernt der sich erst als Personenschützer privatwirtschaftlich ausbilden ließ und dann in den Personenschutz ging. Dafür aber einen Haufen Möchtegernpersonenschützer mit Möchtegernpersonenschutzabzockzertifikaten, die dann nach ihrer "Personenschutzausbildung" gerade mal eine Sachkunde nach §34a nachweisen können... vielleicht noch bissel EH oder eine WSK.... mehr verwendbares aber nicht.

Echter Personenschutz heißt bei mir Personen vor echten Gefahren für Leib und Leben zu schützen und nicht vor einem Fan der wegen eines Autogramms bettelt und nervt. Da bezeichne ich maximal als Begleitschutz....

Und am Rande.... es gibt keine Ausbildung zum Sicherheitsfachmann und auch nicht zum "Personenschützer"

PSler des LKA/BKA sind in der regel Beamte des gehobenen Dienstes, kann man also recht einfach die Einkommen googlen..

Einbehaltener Lohn-wer kennt sich im Arbeitsrecht aus?

Folgendes: Ich habe letzte Woche fristgerecht bei meinem alten AG gekündigt(Sicherheitsgewerbe) und eine neue Stelle angefangen. Soweit so gut. Dort wurde zuletzt vom Auftraggeber gefordert, dass wir alle die Sachkundeprüfung absolvieren müssen. Diese wurde vom AG übernommen (Kosten). Jetzt hatte ich die schriftliche Prüfung geschafft. Zudem gab es intern Kurse die freiwillig waren (jeweils an einem Samstag für 8 Stunden). Das dies auf freiwilliger Basis beruht, erfuhren wir jedoch erst im Nachhinein. Zudem wart die Zeit, die wir zu lernen hatten, sehr knapp. Im Dezember letzten Jahres erfuhren wir, dass die Sachkunde gefordert wird, im März gingen die ersten Prüfungen los. Ab April "musste" jeder den 34a haben, sonst würde unsere Firma 1000 Strafe/Person bezahlen. Als fest stand dass ich eine neue Stelle antreten werde, weigerte ich mich, die Sachkundeprüfung fertig zu machen da ich eh nicht mehr in der Sicherheit arbeiten wollte und nicht einmal mehr einen Monat dort arbeitete. Jetzt wurden mir 400 Euro vom Lohn einbehalten. Begründung war: 4x Vorbereitungstag zur Sachkundeprüfung zwischen 63,80 und 66,99 Euro und einmal Sachkundeprüfung zu 76,59 Euro also insgesamt 338,17 Euro einbehalten. Jetzt stellt sich mir die Frage: Dürfen die eine von uns nicht freiwillig absolvierte Prüfung einbehalten? Ich habe die Sachkundeprüfung nicht, sondern nur den schriftlichen Teil. Den mündlichen habe ich nie bestanden und somit auch nicht die Sachkundeprüfung. (Kein Zertifikat, kein Schriftstück etc.) Zudem wir nur Empfangsdamen waren und keine Kontrollgänger oder Alarmverfolger. Wir hatten 3 Monate Zeit zu lernen, bis zur ersten Prüfung. Die Firma wusste aber davon schon seit eineinhalb Jahren. Ich wurde gedrängt, die Prüfung doch nach meinem einmonatigem Auslandsaufenthalt zu machen, den ich aber schon vor bekannt werden der Prüfungspflicht gebucht hatte, somit sag ich es auch nicht ein, in meinem teuer erspartem Urlaub am anderen Ende der Welt jeden Tag zu lernen. Wir wurden massiv unter Druck gesetzt a la " Wenn die Mitarbeiter die Prüfung nicht bis zu Datum XY haben, müssen wir 1000Euro Strafe/Mitarbeiter bezahlen. In Bezug auf die Kosten wurden wir im Dunklen gehalten. Auf Nachfrage, wer die Prüfung übernimmt oder wer aufkommt, wenn man sie nicht schafft, kam immer ein: "Wahrscheinlich die Firma.". Immer wieder Druck doch am nächstmöglichen Prüfungstermin teil zu nehmen, auch wenn man sich noch absolut nicht bereit für die Prüfung fühlte. Ohne Vorwarnung wurde mir jetzt oben genannter Betrag einbehalten. Unsere Firma hat keine Vorbereitungskurse gestellt, dass kam erst mit dem Sicherheitsbeauftragten unseres Auftragsgebers. Das die Teilnahme freiwillig war, wussten wir nicht von vorneherein. Jetzt haben sie einfach zu oben gennanten Preisen Lohn einbehalten. Schriftlich haben wir nie etwas dazu bekommen, keine Auflistung an Preisen etc. Wie reagieren?

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