Rentenbescheid Aufhebung anfechtbar?

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Ich verstehe den Sinn der Frage nicht ganz.

Wenn man 1140 Euro hinzu verdienen darf, aber 1220 Euro verdient, ist die Grenze überschritten und der Anspruch besteht nicht mehr.

Super, danke für den Hinweis, die müssen mich ja hier für durchgeknallt halten, wenn man so ne Frage mit so einer Angabe reinstellt. Shit das ist ein Zahlenverwechsler.

:-)))

Der richtige Betrag lautet.

1120,€

@Astroprofiler

Sternchen ist dir schon so gut wie sicher, denn das verstehe ich auch unter einer Hilfreichen Antwort. DH :-)))

Findest Du jetzt den Fehler der RV???

@Astroprofiler

Man kann beim Bezug von Arbeitslosengeld nicht zweimal das Doppelte verdienen.

Wie bist du auf die 1120 Euro gekommen? War das das Bemessungsentgelt im Arbeitslosengeldbescheid?

@Lissa

Einahmen (Monatliches Entgeld (10* 1120€ + 2* 2240€ = 15.680€ Ergebnis Hinzuverdienstgrenze eingehalten.

Hieraus wird bei der AA 15.680€ :12 = 1306,66 durchschnittliches Monatliches Bemessungsentgeld, für 12 Monate oder 360 Tage. Ergebnis Hinzuverdienst überschritten.

Es ist der Berechnungsansatz, der hier zum überschreiten führt. Tatsächlich liegt aber keiner vor, er wird nur als solcher ausgelegt.

Du hast offenbar mehr verdient, als die Kürzung der Rente ausmachen würde. Dadurch wurde deine Erwerbsminderung ausgeglichen. Dann steht dir keine Rente mehr zu. Da wirst du wahrscheinlich nur einen neuen Antrag stellen können. (Mit neuen Gutachten)

Schau Dir die Frage noch mal genau an, es wurde weder zuviel verdient noch wurde der Doppelte Betrag überschritten, dennoch beharrt die Rentenversicherung auf einer Überschreittung, diese ist aber nicht gegeben, sie wurde um 20€ unterschritten.

Es ist nur eine Auslegungssache, der Berechnungsmodalität der AA die der RV als Anlass nimmt.

Es ist leider so, dass nicht die Höhe deines ausgezahlten Arbeitslosengeldes zugrunde gelegt wird bei der Ermittlung des Hinzuverdienstes, sondern das Bemessungsentgelt, aus welchem Dein Arbeitslosengeld berechnet wird. Lass Dir dieses doch mal von Deiner Agentur für Arbeit nennen, damit Du mitreden kannst, wenn Du Widerspruch einlegst, denn der RV-Träger holt sich von dort die Zahlen, die er benötigt.

LG

Genau da liegt das Problem, in der Definition des Begriffs "Bemessungsendgelt"

Die RV nimmt als Grundlage "nicht" dass dem ALG. 1 zugrunde liegende Bemessungsendgelt (10* 1120€ + 2* 2240€) das wäre ja das Monatsgehalt und hält die gesetzliche Hinzuverdienstgrenze ein.

Sie greift auf das durchschnittliche Regelentgeld zurück,

Die AA ist vom Gesetz her dazu angehalten aus "allen Einahmen ein tägliches Regelendgeld" zu bestimmen. (10* 1120€ + 2* 2240€ = 15.680€ : 12 = 1306,66 durchschnittliches Bemessungsentgeld, für 12 Monate oder 360 Tage, das richtig formuliert das Regelentgeld darstellt.

Die RV bezeichnet dieses aber als Bemessungsgrundlage, es geht hier um Wortspielereien die man zu Ungunsten des Rentenbeziehers versucht anzuwenden und diese als Gesetzliche Vorschriften auslegt, das Rechenbeispiel zieht eindeutig auf woraus sich die "Bemessungsgrundlage" für dass Regelentgeld zusammensetzt.

Aber glaub nicht, dass die RV dass auch so sieht, nada.

@Astroprofiler

Nun, der RV-Träger verlässt sich da auf die Agentur für Arbeit und denkt sich nichts selbst aus! Deswegen meinte ich ja, Du sollst mal bei der Agentur f. Arbeit fragen, was die bestätigt haben, denn genau das benutzt dann der RV Träger. Und Wortspielerei ist das auch nicht. Man muss in einer solchen Institution wie der RV sich an Gesetze halten und nicht nach Gut dünken mals dieses mal jenes Entgelt als Grundlage benutzen. Da arbeiten Behörden zusammen. Die Bemessungsgrundlage ist das Bemessungsentgelt, das ist eindeutig keine Wortspielerei!!!

Und wenn Du nicht einverstanden bist, musst Du Dir doch einen Rechtsbeistand nehmen.

LG

@Piede

Das ist ja das was vom Gesetzgeber eben nicht gewollt ist/war, das hier ein Gesetz Paragraph 96. Abs. 3 SGB Vi. zum schutz von Arbeitnehmern so angewendet wird das es sich zu deren Nachteil auswirkt. Es ist eine Wortspielerei.

http://dejure.org/gesetze/SGB_VI/96a.html

@Astroprofiler

Es gibt dazu Urteile, auf die ich Verweise, Bezug nehme, auf diese wird aber nicht eingegangen, es heißt immer nur wir haben ihren Widerspruch geprüft, der Bescheid vom (x.x..x ) bleibt bestandskräftig.

http://lexetius.com/2003,3056

Widerspruch einlegen und dort alles vorrechen lassen. Im Zweifel vertreten lassen am besten VdK. Mfg

Widerspruch lege ich jetzt schon seit Drei Jahren gegen diesen Bescheid ein, die bekommen es einfach nicht gebacken einen einfachen Dreisatz auszurechnen. Die in der Berechnungsabteilung, bei der RV sind anscheinend auf Resistenz geimpft,

Ich hab nur keinen Bock, das immer mit einem Rechtsanwalt durch zu Fechten.

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