Rente: Selbst sparen oder Versicherung abschließen?

4 Antworten

Von mir als Bankkaufmann (kein Versicherer ;) ) ein Tipp: Mach beides! Das heißt aber nicht, dass du doppelt so viel wie gewünscht zur Seite legen musst. Teile die Summe, die du in deine Altersvorsorge investieren möchtest.

Auf diese Weise kannst du die Vorzüge einer Rentenversicherung nutzen: Garantierten Ertrag, also Planbarkeit. Dabei ist in gewisser Weise auch gut, dass man das eingezahlte Geld in den ersten Jahren (ohne Verlust) nicht so einfach wieder entnehmen kann. Das "zwingt" einen auch etwas zum sparen.

Mit dem anderen Teil deines Monatsbetrages kannst du zum Beispiel in einen Aktienfonds einzahlen. Bei regelmäßiger Einzahlung ist das sehr zu empfehlen, denn man nutzt den sogenannten "Kostendurchschnittseffekt" (Cost-Average-Effekt). Und: Du bleibst sehr flexibel: Jederzeitige Entnahme möglich, auch Zuzahlungen oder einfache Änderung des Sparbetrages.

Was die Rentenversicherung betrifft kannst du dir auf www.versicherungstrend.de anschauen, wie diese funktioniert und welche Dinge man beachten sollte. Eine flexible Ablaufphase eines solchen Vertrages zum Beispiel kann ich dir nur dringend empfehlen! Ist auf der Seite genau erklärt und auch grafisch veranschaulicht.

danke, aber nein, das passt denke ich nicht zu mir.

stirbt man vor eintritt ins rentenalter, wäre das, was man in eine versicherung angelegt hat, weg. als mann ist die lebenserwartung ohnehin niedriger.

dazu kommt, dass selbst bei ausbezahlungsvereinbarung an verwandte oder ehepartner oft keine da sind, da viele heute ein singleleben führen wollen.

ich denke es ist das beste für mich, etwa 200 E im monat 30-35J lang zurückzulegen u für dann großzügig gerechnete 15 rentenjahre wären das über 400E zur gesetzlichen rente oben drauf. was will man mehr, wenn man im alter ohnehin keine miete bezahlen muss.

Die meisten Leute haben ja gar nicht die Wahl. Die Rentenversicherung ist pflichtig.

Sparen ist natürlich immer gut. Dann musst du das aber auch tatsächlich stetig tun, und vor allem auch das Ziel im Auge behalten. Also niemals vorzeitig an das Geld gehen.

private RV, ncith gesetzliche. Dachte das muss ich nicht extra erwähnen ^^

Es gibt zwei Arten von Rentenversicherungen (und noch Mischformen).

  1. Dein Geld komplett durch die Versicherungsgesellschaft verwaltet. Sie kauft dafür Anleihen, etwas Immobilien und sehr wenig Aktien. Du bekommst einen Mindestzins garantiert (derzeit 2,25%) und wenn mehr erwirtschaftet wird bekommst Du mehr an Zinsen. Die guten Versicherer schaffen so knapp 5% pro Jahr in den letzten 10 Jahren. Aber wenn die Zinsen weiter so niedrig bleiben wird es wahrscheinlich weniger. Das nennt sich Rentenversicherung auf Kapitalbasis.

  2. Dein Geld wird in Fonds angelegt. Und Du bestimmst welche Fonds zu nehmen willst. Du kannst auch umschichten - also Dein Geld von einem Fond nehmen in einen anderen reinstecken. Dein Gewinn richtet sich nach den Gewinnen der Fonds und das Du selbst die Fondsanlage bestimmst bist Du auch selber für Dein Ergebnis verantwortlich.

Eigene Geldanlage:

Hier steht Dir alles zur Verfügung. Du kannst ein Haus bauen, Investmentfonds kaufen, Dich an dem Bäcker um die Ecke beteiligen, Dein Geld unverzinslich unter der Matratze verstecken oder an der Börse spekulieren. Wie das Ergebnis aussieht hängt von Deinem Geschick oder den Tipps Deines Beraters hab.

Gebühren:

Die Kosten bei einer Versicherung liegen etwa bei 5% der Summe aller Einzahlungen. Und die Kosten fallen in den ersten 5 Jahren an.

Die Kosten für eine Eigenanlage sind unterschiedlich. Investmentfonds auch so bis 5%. Ein Haus deutlich mehr. Aber die Kosten fallen erst beim Kauf und nicht am Anfang an.

So und jetzt kommt die Antwort:

Willst Du Dich selber kümmern Rentenversicherung mit Fonds oder Eigenanlage. Höheres Risiko, höhere Gewinnerwartung.

Willst Du den Job jemandem anderen überlassen dann halt Rentenversicherung auf Kapitalbasis.

Und konkret würde ich empfehlen: Wenn Du selber Eigentum wie Haus, Wohnung usw. anstrebst dann mach das als erstes. Hast Du unter Kontrolle und bietet eine gute Grundsicherheit. Wenn Du ein bewegtes Leben führst und immer in einer Mietwohnung leben willst teile Dein Sparanteil in 3 Teile und mach von jedem ein Drittel. Bessere Risikostreuung.

Ach so, sorry. Ich bin doch vom Fach.

danke, aber nein, das passt denke ich nicht zu mir.

stirbt man vor eintritt ins rentenalter, wäre das, was man in eine versicherung angelegt hat, weg. als mann ist die lebenserwartung ohnehin niedriger.

dazu kommt, dass selbst bei ausbezahlungsvereinbarung an verwandte oder ehepartner oft keine da sind, da viele heute ein singleleben führen wollen.

ich denke es ist das beste für mich, etwa 200 E im monat 30-35J lang zurückzulegen u für dann großzügig gerechnete 15 rentenjahre wären das über 400E zur gesetzlichen rente oben drauf. was will man mehr, wenn man im alter ohnehin keine miete bezahlen muss.

@usain8x

Egal ob Rentenversicherung oder eigene Ansparung. Wenn das Geld nicht verbraucht wird erbt es jemand - ob es nun die eigene Familie oder als totaler Single der Staat ist. Da ist kein Unterschied zwischen Versicherung oder Eigenansparung. Alle Rentenversicherungen (bis auf Rürop) zahlen das eingezahlte Geld plus Zinsen an die Erben aus. Und auch ein Depot oder Sparkonto würden den Erben zustehen.

Ob man zum Rentenalter sich sein Geld aus der Rentenversicherung auszahlen lässt oder ob man das selbst verwaltete und angehäufte in eine Leibrente umwandelt. Auch hier ist kein Unterschied zwischen Versicherung oder Eigenansparung.

Die einzige Differenz ist: Wann zahle ich welche Kosten? Wer übernimmt die Verwaltung? Gibt es irgendwelche Mindestrenditen? Wie ist die steuerliche Behandlung der jeweiligen Anlageform?

Und ja. Wer sich gut auskennt, bereit ist die Verantwortung für Erfolg oder Misserfolg einer Geldanlage zu übernehmen kann durch eine Eigenverwaltung die Kosten für Berater sparen.

Es gibt noch ein paar Details bei Riester und Rürop was die Pfändbarkeit angeht. Aber das ist nur für potentielle Hartz IV Empfänger und Selbstständige am Rand der Zahlungsunfähigkeit von Interesse.

@Detlef32

da man im lebensabend aber immer mit einer diagnose einer lebensgefährlichen krankheit rechnen muss, finde ich es für die person finanziell besser, etwas angespart, als in eine versicherung einbezahlt zu haben. so könnte die person sich noch für die verbleibende zeit ein schönes leben leisten.

da werden sie selbst als versicherer nicht widersprechen.

@usain8x

Das ist nicht der Punkt. Es ist sehr wohl möglich und auch sinnvoll eine Rentenversicherung abzuschliessen und sich das Geld mit 60,63,65 oder wann auch immer auszahlen zu lassen. Es ist sogar möglich erst eine Rente in Anspruch zu nehmen und dann sich nach ein paar Jahren umzuentscheiden und den Rest des Kapitals rauszunehmen um sich eine Weltreise zu leisten.

Ich dachte ich hätte klargestellt: Es gibt zwei Phasen, die Ansparphase (also bis zum Rentenalter) und die Rentenphase (danach). Ich kann in der Ansparphase in Form einer Versicherung, eines Fonds- oder Kapitalsparplan oder völlig unabhängig davon Ansparen. Bei jeder Sparform habe ich die Möglichkeit mir all das Geld zum Beginn der Rentenphase auf mein Konto überweisen zu lassen und dann nach meinem Gesundheitszustand, meinem Familienstand und sonstigen Gründen zu entscheiden ob ich eine Rente möchte oder das Geld wie auch immer ausgebe. Eine Rentenversicherung hat zwar als grundsätzliches Ziel ein Kapital für die Rente. Es ist aber nicht so wie bei der gesetzl. Rentenversicherung. Ich kann immer wählen zwischen Rente und Geld. Die Entscheidung zwischen Rentenversicherung und Eigenverwaltung in der Ansparphase ist lediglich "wer verwaltet das Geld". Und natürlich welche Kosten fallen an und mit welchen Renditen kalkuliere ich.

Um das auch noch mal klarzustellen: Nicht für jeden halte ich eine Rentenversicherung für die richtige Wahl. Aber die meisten Menschen denen ich begegne verdienen ihr Geld nicht mit Geldanlagen und obwohl sie auf ihrem jeweiligen Fachgebiet gut sind sind sie es nicht gleichermaßen in Geldgeschäften. Also kann es durchaus sinnvoll sein einfach 100 Euro monatlich zurückzulegen und jemand anderem die Verwaltung dieses Betrages zu übertragen.

@Detlef32

an ihrer antwort sehe ich, dass sie keiner zu sein scheinen, der andere nur übers ohr hauen will. fakt sind aber auch diese inakzeptablen rückkaufwerte bei versicherungen, genauso wie die tatsache, dass es keine klassischen erwerbsbiografien mehr gibt und in einer lebensphase wo es finanziell knapp wird, man entweder etwas mit verlust rausnimmt oder es sozusagen beitragsfrei stellt mitn der konsequenz dass sich danach die beiträge erhöhen.

@usain8x

Ich will wirklich nicht die Rentenversicherung als Anlageform besonders hervorheben. Aber Deine Bemerkungen stimmen so nicht.

Inakzeptable Rückkaufswerte:

Wie ich bereits schrieb fallen bei einer Rentenversicherung am Anfang (in den ersten 5 Jahren) fast die gesamten Kosten an. Eine Kündigung des Vertrages ist also durch die Kosten ein schlechtes Geschäft. Was kostet das konkret? Bei einem 30 jährigen und einer Dauer von 30 Jahren, einer Sparrate von 100 Euro monatlich und der Allianz fallen in den ersten 5 Jahren pro Jahr ca. 370 Euro Kosten an. Nach den ersten 5 Jahren liegen die Kosten bei ca. 80 Euro pro Jahr. Die Allianz geht derzeit von einer Verzinsung des Kapitals vor Kosten von ca. 4,6% aus, davon sind 2,25% garantiert.

Wenn die Sparrate nicht mehr geleistet werden kann ist Beitragsfreistellung die beste Variante. Die Beiträge erhöhen sich danach nicht - es ist schließlich ein Sparvorgang.

Und so errechnen sich halt auch die Rückkaufswerte : Einzahlungen 1.200 Euro pro Jahr, abzüglich der o.a. Kosten, plus Verzinsung. Und ja - in den ersten Jahren kommt weniger raus als man einzahlt. Wenn man die 4,6% mit den Kosten verrechnet wird der Vertrag über die Jahre so 3,5% gebracht haben. Ist das viel? Oder wenig? Heutzutage ist man froh wenn man für eine Sparrate von 100 Euro 2% Zinsen erzielt. Und bei der Versicherung ist das abgeltungssteuerfrei, beim Sparbuch nur über die Freibeträge.

Natürlich darf ich einen Sparvertrag der so aufgebaut ist nur abschliessen wenn ich bei normalen Verhältnissen diesen Vertrag durchhalten kann. Genauso kann ich eine Eigentumswohnung mit Kredit mir nur dann leisten wenn ich unter normalen Verhältnissen die Kreditrate bezahlen kann.

Deshalb würde ich immer nach einem Stufenmodell vorgehen. Erstmal müssen 2-3 Monatsgehälter auf einem Sparkonto sein (für die defekte Waschmaschine, 1-3 Monate Arbeitslosigkeit usw.). Und dann sollten weitere 5 bis 6 Monate Gehalt verfügbar sein. Die können aber auch als eine Anleihe mit 3 bis 5 Jahre Laufzeit oder ein Festgeld von 1 Jahr angelegt sein . Und erst dann kann ich mich mit weiteren Sparvorgängen festlegen. Aber dann kann ich es auch für einen längeren Zeitraum machen weil die Grundvoraussetzung stimmt.

Wer immer hart am Rand der Arbeitslosigkeit segelt ist mit einem Riestervertrag gut beraten. Aber auch hier sollten separat mindestens 2 Monatsgehälter auf dem Sparbuch sein..

@Detlef32

die tatsache, dass die gesamtkosten einer versicherung in den ersten jahren anfallen, scheint wohl eine art naturgesetz zu sein. jedenfalls ist dies eine absolut verbraucherfeindliche richtlinie. kann man nicht mal hinterfragen, dass so etwas in zukunft nicht mehr möglich ist?

@usain8x

Tja, von irgendetwas muss der Berater auch leben. Wenn Du Dir eine Immobilie kaufst zahlst Du auch Maklergebühren und nicht eine kleine Gebühr die nächsten 30 Jahre lang.

Die Bedingungen wurden bereits deutlich kundenfreundlicher gestaltet. Im alten Jahrhundert (klingt ja wirklich alt :-)) war es noch möglich die Gesamtkosten von den ersten Versicherungsprämie komplett zu kassieren. Also entstanden in den ersten 2-3 Jahren kein Sparkapital. Der Gesetzgeber hat das geändert und so müssen die Kosten auf die ersten 5 Jahre verteilt werden und sie müssen ausdrücklich im Antrag und den Policeninformationen aufgelistet werden. Darüber hinaus gibt es ein Rücktrittsrecht damit sich jeder in Ruhe seinen Vertrag durchlesen kann und dann im stillen Kämmerlein entscheiden ob er richtig informiert wurde.

Im übrigen bewegen sich Versicherer im Wettbewerb mit Fondssparplänen und anderen Sparplänen - jeder hat die Möglichkeit selber zu entscheiden wo die jeweiligen Vor- und Nachteile liegen.

@Detlef32

die Frage, die sich bei solchen Dingen immer grundsätzlich stellt ist: Wieso sollen Leute die beruflich etwas "aktives" machen, Leute finanzieren, die etwas "passives" machen. Ich habe mich bewusst gegen einen Schreibtischberuf entschieden, obwohl das der einfachere gangbare Weg gewesen wäre.

Schade finde ich, dass diese so genannten "persönlichen Berater" (welche man heutzutage auch nicht mehr wirklich benötigt, wenn man schon im Vertrag drin ist, da es Hotlines gibt und genügend Stellen, wo man sich selbst fundiert informieren kann) ihre Bekanntschaften zu z.B. Nachbarn, Sportvereinsmitgliedern, etc. dazu nutzen um dann den Sprösslingen dieser Leute anfang 20 Lebensversicherungen und der gleichen aufzuoktroyieren, weil sie genau wissen, die Eltern wollen und werden nicht nein sagen, weil sie das Gesicht nicht verlieren wollen / nicht unhöflich sein wollen. Meistens sind dieser Anbieter hoch angesehene, überaus angepasste Leute / Biedermänner. Auch der Besuch im Hause des Kunden ist eine gängige Masche die dazu beiträgt, dass ein Vertragsabschluss möglichst zügig gelingt. Klar, wer weißt denn schon einen Besucher aus dem Haus.

Legale Kriminalität und einfach nur deprimierend für Leute die ehrliche Arbeit machen und keinen großen privaten Konsumbedarf haben.

@usain8x

P.s.: wenn ich mir eine Immobilie kaufe, dann von Privat und nicht über einen Makler. Das gleiche gilt für einen Autokauf. Das Argumemt mit den Maklergebühren läuft sich somit tot.

@usain8x

Mich stimmt die Ansicht die arbeitende Menschheit in aktive und passive Berufe und damit implizit in "Macher" und "Schmarotzer" traurig.

Ok. Ich versuche es mal mit einem historischem Beispiel.

Der Verlegung des ersten Transaktlantikkabels. Der US Geschäftsmann Cyrus Field 1854 war Laie auf dem Gebiet. Er hatte sein Geld mit Papierhandel gemacht. Er rührte die Werbetrommel (passive Arbeit) und warb Aktionäre für seine neue Firma. Das waren jede Menge "Berater" unterwegs die Geld einsammelten(oh die Bösen). Nun der erste Versuch schlug fehl. Auch das zweite Kabel ein paar Jahre brach nach einem kurzen Telegramm zwischen England und den USA und Herr Field wurde mit Betrugsvorwürfen überschüttet.

Also wieder neues Kapital suchen (passive Tätigkeit), Investoren beruhigen (passive Tätigkeit), die richtigen Ingenieure suchen (passive T.?) und 1866 hat er es geschafft. Das erste Transatlantikkabel brachte richtig viel Geld für die Aktionäre.

Das Leben besteht nicht nur aus Schaffen von Gütern. Es müssen Menschen überzeugt werden, Ideen vermittelt werden, Kozepte erläutert werden, abgestimmte Pläne die zu den Wünschen des Einzelnen passen. Analysen erstellt werden und Möglichkeiten abgewogen werden. Und dann auch in verständlicher Form dem Anleger präsentiert werden.

Natürlich habe ich auch den Versicherungsfritzen kennengelernt der frisch vom Bau ohne weitere Kenntnisse den Hausfrauen alles erzählt hat was die hören wollten. Oder den ehemaligen Musiker der seine Versicherungen dadurch verkauft hat, dass er in einer Kneipe in Berlin das nächste Mädel aufgerissen hat und nach dem One-Night-Stand ihr noch eine Versicherung aufgedrückt hat.

Vieles hat sich seitdem getan. Es wurden Mindestregeln eingeführt und trotzdem sind noch immer viele schwarze Schafe am Start.

Auf der anderen Seite. Wer sich seine Bremsen am Auto durch jeden Dahergelaufenen einstellen läßt der ist selber schuld. Und er sollte besser zur Werkstatt gehen und richtiges Geld für richtige Arbeit bezahlen.

Und so sieht es auch bei Finanzberatern aus. Und ich weigere mich mich an den ehemaligen Bauarbeitern und Musikern messen zu lassen.

Und das mit dem Makler.

Ich habe mein Haus über einen Makler gekauft. Ich habe vorurteilsfrei Objekte mit und ohne Makler besichtigt und dann das Angebot genommen das von den Gesamtkosten und Gesamtleistung für mich am Besten passte. Und da es mein erstes Objekt war habe ich durch geschickte Vertragsgestaltung noch ein paar Euro Steuern gespart, einige Tipps auf den Weg bekommen und eine leichtere Verhandlung über den Kaufpreis über den Makler machen können. Und ja - wenn mir ein Objekt ohne Makler gefallen hätte dann hätte ich halt das genommen.

Bei einem Auto werde ich voraussichtlich immer eines vom Händler (auch gebrauchtes) kaufen. Da habe ich eine gewisse Garantie und die brauche ich da ich kompletter Laie auf dem Gebiet bin. Und ich werde auch lieber 500 Euro mehr bei einem Markenhändler um die Ecke bezahlen als beim Türken 50 km entfernt der gerade seinen Autohandel eröffnet hat. Bei einem Neuwagen könnte ich ja aufs Internet setzen. Aber im Zweifelsfall haftet halt der Verkäufer und nicht der Hersteller wie einige Leute leidvoll erfahren mussten. Und wenn der Händler nicht mehr existiert gibt es keinen Anspruch auf Wandlung.

Aus Deinen Worten spricht Erfahrung mit Wölfen im Schafspelz und unsicheren Eltern - mein Beileid für diese Erfahrungen.

Trotzdem - es gibt in jedem Beruf gute und schlechte. Leute die Dein Auto verhunzen oder den Bauträger der Dir eine Ruine baut. Und für jeden Schlechten gibt es mindestens auch einen Guten. Und die habe ich in meinem Beruf auch zu Hauf kennengelernt. Die die sich wirklich mit Deiner Sitation auseinander setzen und Wege aufzeigen. Und natürlich auch von ihrer Kompetenz leben.

@Detlef32

ich finde nach wie vor, dass es in der Mehrheit deutlich anspruchsvollere und intellektuell schwerere Berufe gibt. Ich finde andere Dinge eben sinnvoller.

Wir werden nie auf den gleichen Nenner kommen. Aber das müssen wir auch nicht. Es gibt eben solche und solche Menschen.

Wichtig finde ich nur, dass in Deutschland Verwaltung abgebaut wird. Ich blicke zuversichtlich in die Zukunft.

Na und wieviel verdienst du jetzt ? Wenn du Teilzeit arbeitest oder als Aushilfe, bleibt dir sowieso keine Rente! Für 1000 Euro Rente mußt du heutzutage schon ordentlich verdienen! Du mußt doch deiner Rentenversicherung vorlegen, was du bisher gearbeitet hast in deinem Leben und danach wird deine Rente berechnet!

Wenn du normaler Arbeiter bist, dann bist du doch versichert!

Wenn du selbstständig bist, dann sieht es ziemlich duster für dich aus! Dann mußt du eben arbeiten bis du tot umfällst oder du hast etwas auf die Seite gelegt oder du schließt eine Lebensversicherung für später ab. Das kannst du dann machen wie du willst.

Wie dem auch sein, heutzutage muß man für später so oder so was auf die Seite legen und sparen!

ja ich meinte eigtl eine private RV zusätzlich zur gesetzlichen. Und diese private dann vergleichen mit eigenem Sparen.

(Lebensversicherung würde ich sowieso nicht machen, das ist nur was wenn man Familie will.) Private RV wäre da das kleinere Übel im Vergleich.

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