Rente oder Arbeit nach Nierentransplantation?

4 Antworten

Normalerweise kann und sollte man nach einer erfolgreichen Nierentransplantation (wieder) arbeiten können, es sei denn, andere Begleiterkrankungen verhindern dies. Die Rente berechnet sich natürlich nach den eingezahlten Beiträgen, da solltet Ihr vielleicht direkt bei der Rentenversicherung nachfragen.

Das Ziel ist schon, ihn wieder ins Erwerbsleben zu bringen. Der Rentenversicherungsträger wird die Rentennotwendigkeit überprüfen und wenn es so ist, dass er als wieder arbeitsfähig eingestuft wird, dann endet die Rente.

Die weiteren Einzahlungen der folgenden Jahre werden dann die spätere Rentenhöhe bestimmen. Wenn er nicht mehr so viel einzahlt, dann wird die Rente auch nicht so hoch ausfallen.

Oh, das ist jetzt ein langer lange Weg. Erstmal braucht er bestimmt ein Jahr bis er wieder fit und aktiv wird. Irgendwann wird es eine Reha geben und da wird sein Leistungsvermögen beurteilt. Im Regelfall hat er seinen Arbeitsplatz auch nach langer Erwebsunfähigkeit noch. Am Gehalt darf sich nichts ändernd. Der Arbeitgeber allerdings bekommt evt einen Zuschuss über bis zu 24 Monate

Es kommt natürlich darauf an, ob noch andere Begleiterkrankungen vorhanden sind, aber selbst als Dialysepatient kann man arbeiten. Ich dialysiere nachts und arbeite Vollzeit. Als Transplantierter ist man relativ schnell wieder fit, zumindest in diesem recht jungen Alter...

Wenn er jetzt Erwerbsminderungsrente bekommt, ist die Rentenversicherung auch sein Ansprechpartner um wieder ins Berufsleben integriert zu werden.

Dazu hat er doch jetzt Zeit genug sich da überall zu informieren.

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