rente für ex alkoholiker

9 Antworten

Auch Alkoholkranke haben eine Chance die Erwerbsminderungsrente bewilligt zu bekommen. Entscheidend ist der Gesamtgesundheitszustand. Wenn durch die Auswirkungen (z.B.: Lebererkrankung, Herz-Kreislauf, Psyche) des Alkoholkonsums die Erwerbsfähigkeit deutlich herabgesetzt ist, kann eine Erwerbsminderungsrente bewilligt werden. Ein häufiger Toilettengang ist kein ausreichender Grund für die Bewilligung einer Rente. Eine Bedingung dürfte auch sein, dass man "trocken" ist.

Dazu braucht sie ärztliche Atteste, die ihr bescheinigen, dass sie erwerbsunfähig ist. Wenn die Atteste von den Ärzten ausgestellt werden, kann sie eine EU-Rente beantragen. Ob die bewilligt wird, ist fraglich. Das Alter spielt auch eine Rolle und ob sie ausreichend Versicherungsjahre hat. Mindestens 60 Monate.

Wenn sie die Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente erfüllt, kann sie eine Rente bekommen.

Diese müsste sie beantragen.

Neben den gesundheitlichen Einschränkungen braucht sie dafür 5 Versicherungsjahre und muss in den letzten 5 Jahren vor Eintritt des Versicherungsfalls mindestens 36 Monate mit Pflichtbeiträgen belegt haben.

Fragt am besten bei der Rentenversicherung nach, ob ein Rentenanspruch bestehen könnte.

Beratungsstellen findest du hier: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/de/Navigation/Beratung/beratungsstellen/Yellowmap_node.html

vielleicht sollte sie mal in der Uni zur Leberambulanz vorsprechen. Hat sie denn eine Aszitis oder warum bekommt sie dauerhaft Diuretika? Durch diese Wassertabletten verliert der Körper eine menge Elektrolythe die ja irgendwie auch wieder auffundiert werden müssen.

Wegen Alskoholoismus bekommt man noch keine Frührente sondern sollte sich vielleicht in Therapie begeben, was deine Mutter ja wohl sicherlich auch getan hat oder?

Wie schon geschrieben wäre es sicherlich sinnvoll eine zweite Meinung zu holen bei einem Facharzt und ich finde die Uni ist sicherlich in dem Fall deiner Mutter der gute und vor allen Dingen sichere Ansprechpartner.

Alles liebe für dich und deine Mutter

Sie kann es versuchen. Wenn sie so krank ist, dass nicht zu erwarten ist, dass sich ihr Zustand bessert, muss sie ein Rente bekommen. Das wird sicher nicht ganz einfach. Sie soll mal mit ihrem Hausarzt sprechen, wie der die Chancen einschätzt.

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