Rente aus 2 EU-Staaten

3 Antworten

So wie es aussieht (Nickname) Erika scheinst Du noch ein bißchen Zeit zu haben, bis zu deiner eignen "Regelaltersrente" (1961 geboren..?) ..entscheidend ist erst einmal ,wo ich zum Rentenalter wohne und die Rente anmelde..andere Renten muss ich angeben ,soweit sie im europäischen Raum verdient und angerechnet werden..zunächst muss du in Deutschland immer noch eine Mindestversicherungszeit in der DR nachweisen (45 Jahre..), um dann mit dem Regelalter in Rente gehen zu können..ohne Abzüge ! Die Briefe der DR sind immer in 1. Iststand Rente 2. wenn ich so weiter verdiene erhalte x Rente 3. bei Rentanpassung von x % könnte sich dann in Zukunft x Rente ergeben aufgegliedert..für dich sollte Punkt 1 und 2. wichtig sein ,um etwas planen zu können..so wie ich weiß ,werden bei Renten nicht gegeneinander gerechnet,aber je nach Land versteuert und KV & Pflegebeiträge darauf erhoben...HG DerMakler

Danke für die Antwort. Auch wenn ich noch ein bißchen Zeit habe ;-) wüsste ich doch gerne, was auf mich zu kommt. Abgesehn von meinem persönlichen Wissensdurst ist diese Thematik auch Diskussionspunkt bei vielen meiner deutschen Bekannten hier in Irland.

Die Punkte 1-3 in der Renteninfo habe ich schon verstanden. Wie gesagt steht bei mir bei Punkt 1 die 780 Euro ("Ihre bislang erreichte Rentenanwartschaft...").

Wenn ich die Mindestversicherungszeit von 45 Jahren NICHT erreiche (es wird bei den bisherigen 28 Jahren bleiben), heißt das dann, diese 780 Euro sind NICHT relevant?

Welche Auswirkung hat es, wenn ich bei Erreichen des Rentenalters nicht in Deutschland, sondern weiterhin in Irland wohne? Sicher, ich werde dann die irische Rente angeben bzw. die Versicherungszeiten in Irland. Wenn ich die EU richtig verstanden habe, werden die irischen Versicherungszeiten bei der Berechnung der deutschen Rente in besagtem "Pro-Rata-Temporis" Verfahren mit eingerechnet. Oder nicht?

@Erika1961

smile ..Wissensdurst ist immer gut ! ..Na, sie sind schon auf dem richtigen Weg : Sie wissen was für eine Anwartschaft sie sich erarbeitet haben und in welcher Höhe (Punkt 1 in der Auskunft) und wann sie in Rente gehen können..geht man früher (ausser aus anderen Gründen wie Altersrente (z.Bsp EMR)), kann ein maximaler Abzug von 10.3 % vorgenommen werden ,0.3 % pro Monat wie gesagt max 10,3% (auf die zu erwartende Altersrente unter Punkt 1)..wie die 45 Pflichtjahre vollzukriegen sind ,schreibt das Gesetz nicht vor...ob Pflichtjahre in einer irischen Rentenversicherung auch das mit auffüllen können, entzieht sich meiner Kenntnis(soviele deutschstämmige Iren habe ich nicht in meinem Bestand smile) ,aber das sollte Ihnen die DR auskunftsfreudigerweise mitteilen dürfen..und wehe nicht..Wenn Sie in Irland verbleiben ,ist immer der Erstwohnsitz relevant, aber wie ich schon schrieb, glaube ich mich erinnern zu können ,das beide Renten mit dem eignen landüblichen Steuer & KV-Pflegesystem versteuert werden..für die deutsche Rente sollte ein deutsches Konto zur Auszahlung vorhanden sein, wohin dann was ,wie überwiesen wird, ist dann eine andere Frage..zwar hat die E.U. entschieden, das auch deutsche Renten mittlerweile in E.U. Länder überwiesen MÜSSEN und dort verbraucht werden können, aber das hat sich in erster Linie für die sogenannte "Mallorca Rente" durchgesetzt, da Spanien ein Sozialabkommen mit Deutschland unterzeichnet hat.. HG DerMakler

du hast eingezahlt in die deutsche Rentenversicherung und 28 Entgeltpunkte erreicht. die Punkte werden zum Zeitpunkt deines Renteneintritts mit dem dann geltenden Rentenartfaktor malgenommen, wie dieer Faktor sein wird, wird dir niemand jetzt sagen, da keiner weiß was spätere Regierungen für Gesetze in Bezug auf Rente machen. Die Angaben werden also immer ungefähr sein. Am besten aber stellst du deine konkreten Fragen der Rentenversicherung in Briefform selbst, du wirst eine Auskunft erhalten. Deine Frage möglichst genau formulieren. Von einer Einkommensanrechnung, z. B. dass eine Rente die du woanders bei der deutschen dann angrechnet wird, davon hab ich noch nie gehört. Du hast Anspruch auf die Rente, die sich aus deinen eingazhlten Beiträgen ergibt. MfG

Danke für die Antwort. Allerdings verstehe ich Deinen vorletzten Satz nicht ganz. Meinst Du mit "Einkommensanrechnung" den Betrag aus der irischen Rente? Ich glaube nicht, dass der negativ angerechnet wird. Oder meinst Du damit die Versicherungszeiten, in denen ich in die irische Rentenkasse gezahlt habe?

Okay, ich glaube, aus eigener Erfahrung (oder von Bekannten/Verwandten) kann wohl niemand hier sagen, wie es sich mit der Berechnung aus 2 EU-Ländern verhält. Immerhin war es einen Versuch wert, aber ich werde mich wohl doch an die DR wenden müssen.

Ich danke allen für die Antworten :)

@Erika1961

Einkommensanrechnung heißt das Geld was bei dir "einkommt". Versicherungszeiten sind kein Geld sondern eben nur Zeiten. Ich hatte deine Frage so verstanden, dass du denkst, deine andre Rente wird hier angerechnet. und das habe ich dann verneint. MfG

da du in deutschland gearbeitet hast, dort deine steuern gezahlt hast beziehst du auch dann die rente von deutschland, also wird auch nur das von deutschland für die rente von deutschland berechnet, warum sollte deutschland mehr zahlen, wenn die steuern und beiträge nicht an deutschland gerichtet waren, sondern in irland bezahlt wurden. du bekommst also die rente in irland und es wird dir die rente von deutschland auf ein von dir angegebenes konto bezahlt. jeder berechnet seine zahlungen seperat in dem falle. anders ist es glaube ich wenn du nach deutschland kommst, dann wird deine rente auf den satz von irland gezahlt, sofrn du es nachweisen kannst was eingezahlt worden ist in irland.

Danke für die Antwort.

Meine Frage über die Berechnung der deutschen Rente beruht auf einem Artikel auf den Seiten der Europäischen Union.

Ich habe hier http://ec.europa.eu/employmentsocial/socialsecurityschemes/eulisses/jetspeed/portal/media-type/html/language/de/user/anon/page/socialsecurity.psml/jspanename/step2?id=118&mode=1&name=Berechnung%20Ihrer%20Rente%20nach%20EU-Recht gelesen, dass jedes Land die Rente zweimal berechnet und man erhält den höheren Betrag.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich verstehe das eigentlich so, dass meine "irischen" Jahre dann dazugezählt werden und anschließend das Ganze im "Pro Rata" Verfahren ermittelt wird. Also zum Beispiel Einzahlungsbetrag 28 Jahre Deutschland + 18 Jahre Irland = Summe geteilt durch 46 mal 28.

Berechnung bei Rückkehr nach Deutschland ist nicht relevant für mich.

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