Renovierungsfristen Hauseigentümer/Hausverwaltung?

5 Antworten

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Nein, aber sie können die Miete mindern.

Den Rechtsgrund für ein Mietminderungsrecht wg. angeblicher Abnutzung des nichtvermieteten Treppenhauses kann man genau wo nachlesen?

@imager761

Schau bei Google und such dir die Urteile selbst.

@albatros

Die Mühe kann ich mit sparen, denn etwas entsprechendes werde ich da nicht finden. Mietminderung setzt für die, die sich da auskennen, "einen Mangel der Mietsache voraus, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt oder mindert", § 536 BGB. Was bei der Gemeinschaftsfläche Treppenhaus eben nicht der Fall ist :-)

@imager761

Mach dich über Google schlau. Das Treppenhaus gilt  zur gemeinsamen Nutzung als mitvermietet.

Für Mieter gibt es Fristen zur Renovierung der von ihnen angemieteten Wohnung: wenn es optisch notwendig ist oder so ähnlich, manchmal sind sogar Jahresspannen angegeben.

Das sind allerdings nur Empfehlungen, bzw. Richtlinien.

Solche sogenannten starren Fristen, wonach der Mieter nach X-Jahren renovieren muss, sind unwirksam.

 Wenn beispielsweise der Haus-/treppenflur abgewirtschaftet und vergammelt ist. Können die Mieter da die Renovierung verlangen?

Nein, kann der Mieter nicht. Letztendlich kann der Eigentümer eigenständig über sein Eigentum entscheiden. Den Mieter geht das erst etwas an, wenn die Verkehrssicherheit gefährdet ist.

Woher ich das weiß:Beruf – Immobilienfachwirt

Für Vermieter gibt es solche Vorgaben logischerweise nicht. Jeder Vermieter muss selbst entscheiden, was wirtschaftlich für ihn sinnvoll ist oder nicht.

Umgekehrt bedeutet das: Als Mieter in einem Haus mit einer herunter gekommenen Fassade und einem verranzten Hauseingang und Treppenhaus wird man die eigenen Schönheitsreparaturen, bzw. die Notwendigkeit dazu im Vergleich zum übrigen Zustand des Hauses beurteilen.

Hat man also das Gefühl, dass nach 7 Jahren die Wohnung im Vergleich zum Treppenhaus immer noch topp aussieht, wird es der Vermieter schwer haben, auf notwendige Schönheitsreparaturen hinzuweisen, bzw. diese zu fordern.

Als Mieter kann man also höchstens den Vermieter immer wieder bitten, die notwendigen Renovierungen mal in Angriff zu nehmen und vielleicht auch darauf hinweisen, dass es bei evtl. Neuvermietungen ein sehr schlechtes Bild abgibt, wenn die Interessenten so "empfangen" werden.

Wir halten es immer so, dass die Treppenhäuser und der Allgemeinzustand des Hauses gut sein muss, wenn man auch gute Mieter bekommen will, die auch bereit sind eine etwas höhere Miete zu bezahlen.

Nein, gibts für den Vermieter nicht.

Wenn beispielsweise der Haus-/treppenflur abgewirtschaftet und vergammelt istI

Schon allein das ist Ansichtssache. Was für den einen vergammelt aussieht, ist für den anderen vielleicht nicht schön, aber durchaus in Ordnung. Wer will also bestimmen, was vergammelt ist?

Ich habe Bekannte, die in ihrem Mehrfamilienaus das Treppenhaus alle paar Monate renovieren könnten. Da werden Fahrräder und Kinderwagen die Treppen hochgeschleppt, die Mieter schrammen mit ihren (grundsätzlich) farbigen Wäschekörben an der Wand entlang usw. Das alles hinterlässt Spuren und es gibt auch niemand acht.

Nein. Im Ggs. zu deiner Wohnung zählt das Treppenhaus nicht zur Mietsache und fällt daher magels vertragl. Vereinbarung in das ausschl. Weisungsrecht des Eigentümers.

Treppenhäuser vergammeln nicht, wenn man sie pfleglich behandelt - achte mal mal bei deinen nächsten Arzt- oder Behördenbesuch darauf, wie gut Treppenhäuser aussehen können, wenn man sie normal nutzt. Lottas Erfahrungen sind da auch meine.

Stelle doch deine rücksichtslosen Nachbarn zur Rede oder zeige deren Verhalten an, dann zahlen sie die durch sorglose bis mutwillige Beschädigung notwendige Renovierung :-)

G imager761

diese Rücksichtlosen Nachbarn habe ich nie kennen gelernt, der Treppenhaus ist seit ca. 15 -20 Jahren nicht renoviert worden, erzählt ein älterer Mann, den es aber nicht stört, da er kaum das Haus verlässt, krank ist und keine Lust auf Auseinandersetzungen mit der Hausverwaltung hat.

@Nina1883

Und wie kommt es dann zu dem vermeindlich "abgewirtschafteten und vergammelten" Zustand?

Und warum meint man etwas besseres beanspruchen zu können?

Falscher Stromzähler angemeldet. Was muss und kann ich jetzt unternehmen?

Hallo.

Ich habe mir im August eine Eigentumswohnung (Zweitwohnung) gekauft. Habe dazu einen Ökostromvertrag abgeschlossen. Da der Zählerraum jedoch nicht für die Mieter/Besitzer zugänglich ist, hat der Hausmeister im Auftrag der Hausverwaltung mir Zugang zu den Zählern ermöglicht und mir meinen Zähler gezeigt, damit ich Zählernummer und Stand meinem Ökostromanbieter zum Einzugsdatum mitteilen konnte. Habe auch die Vertragsbestätigung vom Ökostromanbieter erhalten und dieser bucht seither monatlich die Abschläge ab. Soweit so gut.

Nun erhielt ich jedoch von dem örtlichen Stromanbieter eine Jahresrechnung. Ich reklamierte dort natürlich gleich, da ich schliesslich bei einem anderen Ökostromanbieter bin und nicht beim örtlichen Stromanbieter. (Woher wissen die eigentlich meinen Namen und Hauptwohnanschrift? Datenschutz?)

Der örtliche Stromanbieter teilte mir daraufhin mit, dass der Zähler, der bei dem Ökostromanbieter von mir angemeldet wurde einer anderen Wohnung im Haus gehört und ich seit dem Einzug somit Strom vom ihnen zum Grundtarif beziehen würde und ich die Jahrerechnung deshalb zahlen muss.

Was kann ich jetzt tun? - der örtliche Stromanbieter hat mir anscheinend tatsächlich Strom geliefert und ich werde das wohl bezahlen müssen? - bei meinem Ökostromanbieter läuft ein 2 Jahres Vertrag. Muss ich da jetzt für den unbekannten Nachbarn (aus Datenschutz wird mir dessen Namen nicht mitgeteilt) weiter zahlen? Oder wenn ich die Lastschrift zurückgehen lasse, bekomm ich dann Probleme mit Gerichtsvollzieher und Schufa? - Wie bekomme ich mein Geld zurück? Hab schliesslich dann auch für eine Nachbarwohnung Strom bezahlt. - Ist die Hausverwaltung/Hausmeister schadenersatzpflichtig? - Was muss ich jetzt unternehmen, damit ich nichts (Fristen usw) übersehe? Habe beiden Stromlieferanten bereits den Sachverhalt mitgeteilt.

Danke für eure Hilfe.

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Eigentümerwechsel Besichtigung kurzfristig per Email möglich, ohne jeglichen Kontakt vorher?

Heute Mittag um 13 Uhr habe ich folgende Email erhalten:

"Sehr geehrter Herr A,

ich melde mich im Namen der Eigentümerin Ihrer Mietwohnung, 
Frau B, bei Ihnen.

Aktuell befinden wir uns im Prozess eines potentiellen Eigentümerwechsels. 

Hierzu ist kurzfristig die Besichtigung Ihrer Wohnung notwendig.

Ich würde Sie bitten, uns kurzfristig mitzuteilen, zu welcher Zeit wir Sie am

29.08.2018 (Zeitfenster: 10.30 - 12.30 Uhr und 18.00-23h) oder aber am

30.08.2018 (7.00 - 16.30)

in der Wohnung antreffen können.

Ziel des Besuchs, der nicht länger als 15m dauert, ist eine kurze Begehung zur Feststellung des Zustands der Wohnung und ein kurzes Gespräch mit Ihnen als Mieter, ob es in der Vergangenheit Probleme mit der Wohnung oder dem Gebäude gab.

Im Anhang finden Sie die gültige Vollmacht der Eigentümerin, gegengezeichnet auch von der Hausverwaltung, welche mir Berechtigung für die Wohnungsbesichtigung gibt. 

Sie erreichen mich telefonisch jederzeit unter 0123456789 - gern auch per Whatsapp - oder aber direkt per mail: abc@def.com

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.

Vielen Dank & viele Grüße

C

PS: Kindly send me a quick message in case you don't speak German. 
I'll send you the message in English then.
"

unter der beigefügten Vollmacht (als Anhang dabei, schwarzweiß) befindet sich der Stempel der Hausverwaltung.
Ob der natürlich echt ist, weiß ich nicht, da eben Datei und schwarzweiß, könnte also genauso gut reinkopiert sein.

Von diesem C, der mitsamt Adresse in der Vollmacht bevollmächtigt sein soll, finde ich über Google mal so gar nix.

Was würdet ihr sagen, kann das legal sein?

Von der Hausverwaltung, die eigentlich mir gegenüber als Vermieter auftritt, habe ich bisher noch gar nichts gehört,
zumal mich die sehr fragwürdigen zeiten, die sehr kurzfristigen Terminvorschläge (heute mittag um ca. 13 Uhr kam die Mail, ab morgen früh schon terminvorschläge), sowie eben dass ich von nem Wildfremden plötzlich ne Email mit erwähntem Inhalt und behauptungen kriege, machen mich doch sehr stutzig! O_o
Was meint ihr dazu?

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Heizkosten ( Fernwärme )

Hallo zusammen.

Meine Wohnung hat 63qm - Ich bezahle 63€ im Monat, im Vertrag sind 50% Grundkosten und 50% Verbrauchskosten vereinbart.

Ich zahle im Jahr - 12x63,00€ = 756€ Grundkosten. Ich wohne seit dem 15.10.2013 in dieser Wohnung und habe nur im November, Dezember 2013 geheizt, nur 2-3 mal die Heizung angemacht und musste 116,01€ Nachzahlen ( für 2½ Monate).

Meine Frage- ist das normal 756€ im Jahr für die Heizung zu verlangen + Nachzahlungen ( obwohl ich die Heizung nie benutze ).

Ich bin sehr gespannt wie viel ich für das Jahr 2014 Nachzahlen muss ( hatte die Heizung nie an ).

Ich habe mir eine Elektroheizung gekauft weil ich mir die Fernwärme nicht leisten kann, ich habe auch versucht zu Kündigen, die Preise sind doch nicht normal ich könnte für das Geld einen Luxus Kamin kaufen und mein Geld verbrennen ( würde ich günstiger wegkommen als bei der Fernwärme ).

Die Antwort von der Fernwärme war,

  1. Wegen der Nachzahlung Unsere Rechnung für das Jahr 2013 haben wir auf Grundlage der vertraglichen und
    gesetzlichen Regelungen erstellt. Ihr Anteil an den Gesamtkosten wurde dabei korrekt berechnet. Ein Grund für unsere Forderung aus der Abrechnung für das Jahr 2013 ist, dass das Jahr 2013 im Vergleich zum Jahr 2012 deutlich kälter und somit heizintensiver war.

  2. Wegen der Kündigung, Sie wohnen in einem Wärmeobjekt in dem die Verteilung der Kosten bei 50% Grundkosten und 50% Verbrauchskosten liegen. Dieser Vertrag ist zwischen dem Hauseigentümer bzw. der Hausverwaltung und der Fernwärmeversorgung abgeschlossen und wird auch so an die Mieter weiter gegeben. Sofern Sie in dem Objekt wohnen bleiben, kann der Vertrag der Fernwärmeversorungn nicht gekündigt werden. Wie in der Jahresverbrauchsabrechnung zu sehen ist, wurden im Jahr 2012 - 131.780 kWh an Wärme verbraucht. Im Jahr 2013 - 213.120 kWh. Dies ergibt eine Differenz von - 81.340 kWh. Dieser Verbrauch wird wie Vertraglich vereinbart auf einzelne Mietparteien verteilt.

Dürfen die überhaupt den Verbrauch verteilen?, ich meine wer weniger heizt sollte weniger zahlen.... gibt es keine Möglichkeit zu kündigen? ( die Preise sind einfach zu heftig ).

Mfg.

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In Rechnungstellen von Kehrwochen-Winterdienst

Hallo liebe Ratgeber, ich wohne in einem Haus mit 6 Wohneinheiten. Zwei dieser Wohnungen werden jeweils von ihrem Eigentümer bewohnt. Ich und die drei anderen sind Mieter. Die Kehrwoche ist bisher so geregelt, dass sie im Wochenrhythmus von Wohnung zu Wohnung geht, auch der Winterdienst. Kurz noch zur Vorgeschichte meines Problems. Im schneereichen Winter 10/11 stand eine Wohnung leer. Der Eigentümer hatte keinen Winterdienst beauftragt auch auf mehrmalige Aufforderung von uns Mietern kam keine Reaktion von der Hausverwaltung. Wir Mieter haben dann gemeinschaftlich diesen Räumdienst unbürokratisch übernommen. Und jetzt diesen Winter folgende Situation: Der Sohn eines der Eigentümer, die das Haus mitbewohnen hat fast unmerklich ohne, dass wir anderen Bewohner es gewahr wurden den Winterdienst ungefragt erledigt. Unmerklich deshalb, weil es bis auf die letzten zwei Wochen ja kaum Schnee gegeben hatte. z. B. fiel in meiner Kehrwoche in der Weihnachtswoche ganz leicht Schnee, ich beschloss mit dem Räumen zu warten, weil die Sonne relativ warm schien und auf allen Wegen schmolz er auch bald dahin. nur da, wo ich zuständig war hatte irgend ein „Wichtel“ dick Salz gestreut, was eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Letzte Woche kam nun folgendes Schreiben der Hausverwaltung an alle Hausbewohner. Wir könnten ab sofort zwischen zwei Möglichkeiten wählen. Erstens, man könne den Winterdienst gegen einen Stundenlohn von 20€ and diesen Sohn abgeben. Zweitens man könne ihn weiterhin selbst machen, aber man müsse, wenn nach dem Räumen nochmals Schnee fällt oder Glätte auftritt u n v e r z ü g l i c h nochmals räumen. Sofern man diese Verpflichtung nicht oder nicht vollständig erfülle, wird dies besagter Sohn durchführen, bzw. ergänzen. Die hierdurch entstehenden Kosten müsse man dann in voller Höhe tragen. Auf gut Deutsch. Der junge Herr…. wird von nun an hinter uns herschippen. Nun habe ich kein Problem damit, im Bedarfsfall mehrmals zu schippen, das ist ja selbstverständlich. Auch habe ich und die anderen den Winterdienst immer zuverlässig gemacht und übrigens auf Salz zu 98% verzichtet, gerade, weil ich sehr gründlich schippe. Ich habe aber große Bedenken, wegen der Androhung des unverzüglichen Hinterherschippens und Streuens. Wenn Schnee fällt warte ich z. B., damit sich das Schippen lohnt, oder wenn die Temperaturen steigen, schmilzt er oft von selbst bald weg. So wie ich nun Erfahrung machte, wird der junge Mann nun emsig zur Schaufel oder in den Salzeimer greifen, sobald er nur kann, klar jede Tat bringt ja bare Münze. Wenn ich bei der Arbeit bin, helfen bisher Nachbarn aus. Kann ich in Zukunft beurteilen, ob sein Winterdiensteingriff wirklich notwendig war oder eben nicht, wenn ich mich in 30 km Entfernung befinde? Ich befürchte, dass ich dabei regelrecht abgezockt werden kann! Begründet wurde dieses neue Vorgehen damit, dass es in der Vergangenheit Klagen und Unzufriedenheit mit der Durchführung des Winterdienstes gegben habe. Aber die ha

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