Reitbeteiligung hatte Unfall zahlt die Versicherung?

5 Antworten

Wenn du eine Reitunfallversicherung über das Pony abgeschlossen hast, dann zahlt diese.

Wenn nicht, zahlt ihre eigene Unfallversicherung und wenn sie die auch nicht hat, dann zahlt die normale Krankenkasse.


Wenn du eine Reitunfallversicherung über das Pony abgeschlossen hast, dann zahlt diese

Unfallversicherungen für ein Pferd gibt es leider nicht.

@Apolon

Biste sicher?  mein Nachbar hatte genau sowas für seine stute! ,bei der Ülzener.

@Apolon

Gibt es auf jeden Fall - nennt sich Pferdehaftpflicht mit Fremdreiter-Risiko. Die sollte man immer abschließen, damit man abgesichert ist, wenn das Pferd einen Fremdreiter - in diesem Fall die RB- verletzt.

@Apolon

schließe nicht aus, dass es solche Unfallversicherungen gibt. Aber das nützt im vorliegenden Fall nicht, da es keine Schadenversicherung, sondern eine Summenversicherung sein wird. Die übernimmt dann vermutlich keine Heilbehandlungskosten sondern tritt bei Invalidität ein. Das hilft dann beim Regreßanspruch des Krankenversicherers nicht weiter.

@Versichfachwirt

schließe nicht aus, dass es solche Unfallversicherungen gibt.

Solche Hinweise sind unsinnig.

Oder du nennst mir einen Versicherer, der für ein Pferd eine Unfallversicherung anbietet!

@Sallyvita

Den Unterschied zwischen Unfallversicherung und Tierhalterhaftpflichtversicherung kennst du?

Eine Ergänzung es gibt auch keine Pferdehaftpflicht sondern richtig wäre Tierhalterhaftpflicht. Da ist das Fremdreiterrisiko mit abgedeckt. Nur handelt es sich hier nicht um einen Fremdreiter, sondert um eine Reitbeteiligung.

Ist ein gewaltiger Unterschied.

@Apolon

Für meinen Wallach hatte ich ein solche Zusatzversicherung abgeschlossen - da galt: Jeder der dieses Pferd reitet hat gleichzeitig eine Unfallversicherung.

Bitte guck erst mal richtig, diese Unfallreitversicherungen gibt es leider sind sie nicht gerade mit einer guten Deckung ausgestattet.

@Versichfachwirt

So ziemlich - aber genau das ist ja was man will, eine Heilbehandlung ist in der Regel (wenn keine andere Versichung vorhanden ist) eh die normale Krankenkasse.

@Apolon

Die Ülzener bietet für ein Pferd eine Versicherung an, wo jeder Reiter dieses Pferdes Unfallversichert ist - bitte guck das mal nach, da ich diese Versicherung für meinen Wallach abgeschlossen hatte, weiss ich das zufällig genau.

@friesennarr

Du verwechselst scheinbar etwas.

es gibt in der Tierhalterhaftpflichtversicherung für Pferde, die Ergänzung Fremdreiter.  Bedeutet wenn dir z.B. Bekannte oder Fremde bei deinen Pferden helfen und einen Unfall erleiden, dass dies versichert ist. 

Nur bei einer Reitbeteiligung, mit der der Pferdehalter einen Vertrag hat, handelt es sich nicht um einen Fremdreiter.  Der Pferdehalter kann seine Reitbeteiligung an den Kosten für das Pferd beteiligen, was auch üblich ist.  Er könnte also z.B. eine Pferdekrankenversicherung abschließen und diese anteilmäßig von der Reitbeteiligung zahlen lassen.

Ich empfehle auch der Reitbeteiligung für sich eine private Unfallversicherung abzuschließen.

Nur die Reitbeteiligung reitet dann auf eigenes Risiko.

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Bedeutet, wenn der Pferdehalter oder ein Dritter den Unfall verursacht hat, dann zahlt dessen Privathaftpflicht, Tierhalterhaftpflicht (Hunde), Kfz-Haftpflicht  oder Betriebshaftpflicht den Schaden.

Nur wir kennen hier die Schadensursache nicht, also kann man dies auch nicht beantworten.

@Apolon

Nein ich verwechsle da gar nicht - ich kenn mich da gut aus.

Es gibt eine Reiterunfallversicherung, die man fürs Pferd abschließen kann - bitte sei so nett und informier dich bei der Ülzener, bevor du hier sowas schreibst.

Bei dieser Zusatzversicherung kommt es absolut nicht darauf an wer die reitende Person ist - also ob das der Besitzer ist, die Reitbeteiligung, jemand Fremdes oder der Bereiter.

Allerdings zahlen die auch nicht viel - aber es gibt sie.

Bei der normalen Pferdehalterhaftpflicht mit Fremdreiter sind keine Unfälle vom Reiter mit versichert - das "Fremd" schließt den Reiter nicht mit ein.


Verträge können nur von Volljährigen Personen abgeschlossen werden.

Also, kannst du auch keine Reitbeteiligung vergeben.

Dies müssten deine Eltern machen.

Und außerdem müssten die Eltern der 13-jährigen ihr Einverständnis dazu erteilen.

Ergänzend fehlt mir auch die Schadensschilderung die zu dem Unfall geführt hat.

Hallo Apolon,
Ja natürlich hat meine Mutter und, die meiner Reitbeteiligung eine Einverständnis dazu gegeben. Und der Unfall hat sich so ereignet, dass mein Pony sich vor einem vorbeifahrenden Traktor erschrocken hat und einen Satz nach vorne gemacht hat.
LG

@memarit99

und die 13 jährige war eine geübte Reiterin?

War es das erste mal, dass sie auf einem Pferd saß?

Vom Grundsatz her, zahlt hier die Tierhalterhaftpflicht nichts, denn einem außenstehenden ist ja kein Schaden zugefügt worden.

Hier würde nur eine evt. Unfallversicherung der 13-jährigen zahlen, und natürlich ihre Krankenversicherung.

@Apolon

§833 BGB ist Gefährdungshaftung! D.h. Haftung ohne Verschulden.

@Versichfachwirt

Und du willst mir was, mit deinem Hinweis mitteilen?

In der Regel zahlt erst einmal die Krankenversicherung der Verunfallten. Doch da man beim Arzt angeben muss, wie die Verletzung zustanden kam, kann es durchaus sein, dass die Krankenkasse sich das beim Pferdebesitzer, der rechtlich verantwortlich ist, zurückholen will. 

Und das ist ja auch der Grund, warum man immer eine Pferdehaftpflichtversicherung inklusive Fremdreiterrisiko braucht, wenn man Reitbeteiligungen an seinem Pferd hat, oder einfach mal zwischendurch auch Freunde einspringen und das Pferd bewegen.

So sieht das Ganze juristisch aus: "Der Gesetzgeber hat erkannt, dass tierisches Verhalten unberechenbar sein kann. Nach § 833 BGB haftet der Tierhalter für Schäden, die sein Tier verursacht, wenn sich der Schaden verwirklicht hat. Unter einer tierspezifischen Gefahr ist willkürliches, selbständiges Verhalten des Pferdes wie bspw. Bocken, Scheuen, Ausschlagen zu verstehen." Zitat: http://www.123recht.net/Die-Haftung-beim-Reitunfall-__a48981.html

Und dazu kommt noch, dass Reitpferde als Luxusgut gelten und es deshalb folgende rechtliche Haltung demgegenüber gibt: "

 Doch da man beim Arzt angeben muss, wie die Verletzung zustanden kam, kann es durchaus sein, dass die Krankenkasse sich das beim Pferdebesitzer, der rechtlich verantwortlich ist, zurückholen will. 

An diesem Satz erkennt man sofort das fehlende Wissen unseres Experten für Pferde!

Du bist also der Meinung dass die Krankenkasse den Pferdebesitzer zum Zeitpunkt des Unfalls in Regress nehmen soll?

Nur der Pferdebesitzer war zu diesem Zeitpunkt die Reitbeteiligung, denn diese hatte das Pferd im Besitz und war somit die Pferdebesitzerin.

Und das ist ja auch der Grund, warum man immer eine Pferdehaftpflichtversicherung inklusive Fremdreiterrisiko braucht, wenn man Reitbeteiligungen an seinem Pferd hat, oder einfach mal zwischendurch auch Freunde einspringen und das Pferd bewegen

Auch dieser Hinweis ist völliger Quatsch, denn es handelt sich nicht um eine Fremdreiterin, sondern um eine Reitbeteiligung,

Über den Unterschied sollt sich der Pferde-Experte mal schlau machen.

Eine Haftpflicht ist nicht für die Schäden am Reiter verantwortlich - Fremdreiterrisiko schließt lediglich mit ein, das auch bei Fremden Menschen das Pferd haftpflichtversichert ist, also bei Schäden durch das Pferd in fremder Hand weiterhin normal versichert ist.

Eine Reiterunfallversicherung ist was ganz anderes und muß extra pro Pferd - oder extra über eine Sportversicherung mit Reitrisiko abgedeckt werden.

@friesennarr

Wow, dann ist mir das vor langer Zeit total falsch erklärt worden. Hammer! Aber die Kritik ist absolut berechtigt! Hab das jetzt noch mal nachgelesen: http://www.versicherung-check.net/fremdreiterversicherung.html

Wenigstens der Rest stimmt, wenn ich in Versicherungsdingen so daneben gelegen habe, doch was die die Haftung des Pferdebesitzers angeht, so stimmt das wenigstens.


@Sallyvita

@apolon - manchmal macht der Ton die Musik. Das geht sachlicher und weniger beleidigend.

@Sallivita - Hut ab, wenn ein Mensch auch Fehler zugeben kann.

zuerst zahlt die Krankenkasse der Verletzten, dann wird sie aber eine Regreßmöglichkeit gegen den Tierhalter prüfen und durchsetzen. Ich hoffe, Du hast die Reitbeteiligung in der Haftpflichtversicherung angegeben, sonst mußt Du aus eigener Tasche zahlen, da die Tierhalterhaftung ein gesetzlicher Anspruch ist. Inwieweit da die normalen Deliktfähigkeit (DU bist ja noch minderjährig) geprüft wird, kann ich nicht beurteilen.

@Versichfachwirt,

bitte verzichte in Zukunft auf solche unsinnige Antworten.

Vermutlich beziehst du dich auf einen Fremdreiter, nur handelt es sich hier um eine Reitbeteiligung.

Über den Unterschied solltest du dich mal schlau machen.

Die Tierhalterhaftpflichtversicherung zahlt hier nichts.

Und eine Reitbeteiligung reitet auf eigenes Risiko - so zumindest sollte es im Vertrag vereinbart sein.

Nur den kennen wir nicht und somit kann man dies auch so nicht beantworten.

 Inwieweit da die normalen Deliktfähigkeit (DU bist ja noch minderjährig) geprüft wird, kann ich nicht beurteilen.

Auch aus diesem Hinweis erkennt man, dass dir die notwendigen Fachkenntnisse fehlen.  Kinder können keinen Reitbeteiligungs-Vertrag unter einander abschließen.

Dieser muss über die Eltern laufen.

Die Versicherung des verunfallten Mädchens werden schon in Vorleistung treten. Dann aber abklären, in wie fern von eurer Versicherung bzw. von Deinen Eltern noch was zu holen ist, sofern euer Pferd nicht ausreichend versichert wurde.

Als mein Patenkind mit ihrer RB verunglückt ist, landete das Ganze am Ende vor Gericht.

Als mein Patenkind mit ihrer RB verunglückt ist, landete das Ganze am Ende vor Gericht.

Wie bitte?  Dein Patenkind war also die Pferdehalterin und ist gemeinsam mit der Reitbeteiligung verunglückt.

Wie war dies denn möglich?

@Apolon

Nein, mein Patenkind hat eine Reitbeteiligung an einem Pferd gehabt, welches nicht ihr, sondern jemand anderen gehört. Von diesem Pferd ist sie runtergefallen und hat sich eine schwere Verletzung zugezogen.

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