Reiserücktritt nach Internetbuchung

5 Antworten

doch, da sind Bearbeitungsgebühren entstanden. Statt Storno hättest du umbuchen sollen.

zum Buchungstermin ist nix mehr frei

Wieso stornierst du denn eine Reise, die nur zu einem anderen Termin gewünscht wird?

Diese verworrene Situation kann man nur in einem persönlichen Telefonat mit Bitte um Umbuchung lösen.

Entweder kann dir die Reise zu diesem Wunschtermin angeboten werden oder es bleibt bei der kostenpflichtigen Stornierung - ein Widerrufsrecht oder Vertragsrücktritt wäre nicht möglich: Mit Buchung des Angebots kam ein wirksamer Reisevertrag zustande :-(

G imagter761

hätte ich längst gemacht diese "Umbuchung" - leider nicht zu dieser Zeit möglich! Kein´entsprechendes Angebot

Du hast gebucht - dann storniert! Also entstehen Stornierungsgebühren!

was ist denn da angefallen, die haben die Buchung noch nicht mal bearbeitet zu diesem Zeitpunkt - und 766 Euro halte ich hier für unangemessen.

@Hoellenweib

Du kannst dich hier ereifern, wie du willst. Fakt ist, die Fehler liegen auf deiner Seite der Tastatur - und da gibt es kein "bisschen schwanger" :-O

Wer weder die AGB über (vermutet wirkame) Regelung pauschlierten Schadenesersatzes (Storno) noch die korrekten Daten seiner Buchung liest, haftet eben für demnach geschlossenen Vertrag genau deshalb :-(

G imager761

Hoellenweib, hast du es denn schon einmal mit einem klärendes Telefonat versucht?

Rufe den Reiseveranstalter an und erkläre dein Versehen.

Aus eigener Erfahrung ist mir das auch schon einmal bei "ab-in-den-Urlaub" passiert, auch ich merkte erst anhand der Bestätigung die versehentliche falsche Monatseingabe.

Anruf, mit bitte bitte und wie immer langjähriger und zukünftiger zufriedener Kunde und tralala und schon wurde "ausnahmsweise" eine kostenfreie Umbuchung vorgenommen.

ich werde es morgen mal versuchen, es ist die JT Touristik GmbH in Berlin. Komisch ist schon, dass ich in eine Mail aufgefordert wurde, die Daten zu prüfen und dann erst meine Fehleingabe auffiel und trotzdem beharrt man jetzt drauf.

Bei Reisebuchungen gibt es kein Ruecktrittsrecht (auch nicht, wenn ueber Internet gebucht). Der Vertrag ist zustande gekommen und wenn du diesen jetzt nicht erfuellen willst, entsteht dem Veranstalter selbstverstaendlich ein Schaden, naemlich der entgangene Gewinn. Den musst du jetzt ersetzen.

Mit einer pauschalisierten Stornoregelung bist du uebrigens gut bedient. Ohne diese koennte sogar der volle Reisepreis faellig werden.

Hallo, von wollen ist ja keine Rede - es ist schlicht weg der falsche Monat gebucht. Das war doch keine böse Absicht oder so. Und wenn mir dass nach einer Std. aufgefallen ist, kann man hier nicht von entgangenen Gewinn sprechen, da die Reise sehr wohl noch zum vollen Preis verkauft werden kann - und sie kann nun mal NUR einmal verkauft werden. Sorry das sehe ich anders. Kannst Du Deine Ausführungen fundieren?

@Hoellenweib

Moeglicherweise kannst du den Reisevertrag auch gem. BGB 119 anfechten (Irrtum). Bringt aber nichts weil du dich auch dann gem. BGB 122 schadensersatzpflichtig machen wuerdest.

Weiterhin steht es dir aber natuerlich auch frei, den Beweis dafuer zu erbringen, dass der dem Veranstalter entstandene Schaden tatsaechlich geringer ist als die vereinbarten 35% des Reisepreises. Nur wie willst du einen solchen Beweis erbringen?

@DerCAM

mit einem Anwalt, denn alles andere wird mir hier nicht mehr helfen, werde jedoch morgen versuchen zu tel.

im übrigen sind Aufwendungen kein Gewinn und wenn dann reden wir um Aufwandsentschädigungen, die wie gesagt m.E. nach einer Std. kaum entstanden sein können.

@Hoellenweib

Nein, wir sprechen hier nicht von einer Aufwandsentschaedigung sondern von einem Schadensersatz. Der Schaden duerfte hier nun ueberwiegend aus entgangenem Gewinn bestehen.

@DerCAM

ich sehe hier keinen Schaden, sorry

@Hoellenweib

Tatsächlich? Denkst du ernsthaft, der (Personalkosten-)Aufwand stellt keinen wirtschaftlichen Schaden dar?

Dein Irrtum. Mag sein, dass der Veranstalter in diesem Zeitpunkt noch kulanterweise auf Umbuchungskosten verzichtet, solange keine Reiseunterlagen ausgedruckt sind - den buchhalterischen Aufwand einer Stornierung darf er gem. AGB "Storno" und § 122 BGB ersetzt verlagen; auch mit vereinbart 35% pauschal.

G imager761

@imager761

ahha - schon sehr komisch, ich arbeite auch in der Buchhaltung - Aufwand, Schaden - Fehlanzeige. Aber bei Deiner Aggression ist es wohl besser hier nicht mehr nach Rat zu Fragen.

Es gibt ein Urteil aus dem Jahr 1982 das verbietet Wucher bei Reiserücktritt

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