Reihenfolge im Erbrecht

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das geht in die Erbmasse.

Die Witwe bekommt eine Hälfte, die andere Hälfte geht dann zu gleichen Teilen an die Kinder.

Die bisherigen Antworten sind nicht belastbar !  Faktum ist, dass infolge der Ausschlagung des Erbteils eines Kindes, dieses so behandelt wird, als sei es vorverstorben. das hat zur Folge, dass die etwaigen Abkömmlinge dieses Kindes an dessen Stelle treten. Sind keine Abkömmlinge vorhanden, wächst der Anteil des Ausschlagenden den übrigen Erben zu.

Unterstellt, der Erbe ist volljährig, kann er natürlich innerhalb von 6 Wochen nach Kenntnis des Erfalls beim Nachlassgericht förmlich sein Erbanteil zu Gunsten der dann verbleibenden Erben ausschlagen.

Ein Pflichtteilsanspruch wäre damit ebenfalls ausgeschlagen.

Bei Fristversäumnis oder Minderjährigkeit wäre diese Erklärung wirkungslos.

HTH

G imager761

Hallo, in diesem Fall geht die Erbmasse zu gunsten von den anderen Erben. Er ist der mögliche Niesnutzer, somit haben seine Kinder keinen Anspruch, erst bei seinem Tot, würde sein Anteil an die Kinder über gehen. Gruß Iris

Wenn jemand ausschlägt kriegt er bekanntlich auch nichts. Dann wird das was da ist unter den restlichen Erben aufgeteilt.

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