Reha - wer ist zuständig für Rentenbezieher?

5 Antworten

Diese Streiterei zwischen DRV und KK ist ganz normal, jeder drückt sich wo er nur kann. Als EU-Rentner auf Dauer, also ohne zeitliche Begrenzung ist die Krankenkasse für die Reha zuständig. Tipp, Ruf bei der Krankenkasse an und besteh darauf, das Dein Rehaantrag sofort bearbeitet wird. Lass Dich nicht mit dem Spruch abwimmeln, sie währen nicht zuständig. Du brauchst die Reha und jede weitere Verzögerung siehst Du als unterlassenen Hilfeleistung an. Drohe mit Kündigung der Mitgliedschaft, denn eine Krankenkasse die bei Not nicht hilft, auf die kannst Du gerne Verzichten. Ich hab das auch so gemacht, bei der ersten Reha gingen von Antrag bis zur genehmigung 16 Wochen ins Land, mit der Drohung waren es beim zweiten mal nur 4 Wochen.

Die lehnen fast jede Reha erst mal ab. Widerspruch einlegen und zu einem Anwalt für Sozialrecht gehen, dann wird sie genehmigt. Die Rentenversicherungen haben ganze Apteilungen die Reha/Kur-Anträge erst mal ablehnen. Dadurch das die Leute dann gleich aufgeben sparen die jede Menge Geld ein. Also mindestens gegen den Ablehnungsbescheid Widerspruch einlegen.

Wenn der Antrag auf Reha abgeleht wird sollte man innerhalb von einer Woche in Widerspruch gehen. Vielleicht geht das ja noch im Nachhinein.

grundsätzlich ist es so, dass man einen Antrag auf eine Reha überall einreichen kann, eben auch bei der Krankenkasse. die Stelle bei der der Antrag eingeht, muss innerhalb 14 Tagen prüfen, ob ihre Zuständigkeit gegeben ist oder nicht. ist dies nicht der Fall ist diese Stelle dann verpflichtet, den Antrag an den zuständigen Kostenträger weiterzuleiten. deshalb ist dein Antrag auch wieder an die Rentenversicherung geschickt worden. auch wenn du eine volle EM-Rente beziehst, ist hier idR der Rentenversicherungsträger zuständig. erst ab Beginn der Altersrente fällt die Zuständigkeit in die Krankenkasse.

selbst wenn du jetzt die Krankenkasse beknien würdest, die Zuständigkeit bei sich anzuerkennen, dann bekommst du die Reha trotzdem nicht bewilligt, da die Krankenkasse ja weiß, dass die DRV sie schon abgelehnt hat.

ich rate dir deshalb bei der nächsten Ablehnung einen Widerspruch einzulegen und diesen von allen behandelnden Ärzten begründen zu lassen.

du schreibst, dass kurz vor der Ablehnung eine Änderung in eine volle EM-Rente gemacht wurde. ist deine Reha-Antrag evtl. in einen Antrag auf volle EM-Rente umgedeutet worden? zumindest sieht es ganz danach aus.

du solltest aber auf jeden Fall bedenken, dass eine Reha auch bewirken kann, dass man dich dort arbeitsfähig entlässt. damit wäre die volle EM-Rente wieder hinfällig.

hast du alle ambulant möglichen Behandlungs- und Rehamöglichkeiten ausgeschöpft?

der reha antrag und der antrag auf weiterzahlung der rente waren fast zeitgleich und die rente wurde was alle sehr gewundert hat schon beim ersten antrag auf weiterzahlung nach der gewährung in eine volle umgewandelt

die Krankenkasse entscheid et es nicht , wenn du schon eine Erwerbsminderungsrente beziehst . nur die DRV . aber du kannst Widerspruch einlegen. wenn du der Meinung bist , daß es gerechtfertigt ist eine neue Reha machen zu müssen oder in Altersrente gehen zu können , solltest du beim Sozialgericht Klage einlegen !... was meint dein Hausarzt denn ? ..übrigens auch ein guter Ansprechpartner für Ratschläge, wenn du schon lange Patient bist . !!

Was möchtest Du wissen?