Rechtsanwältin Monika Mumm, Coeo Inkassobüro?

2 Antworten

wenn sie wirklich keinen Anspruch haben, kann dir nichts passieren und du kannst es im Ernstfall sogar auf einen Besuch beim Gericht ankommen lassen.

ich seh es auch nicht ein, dass ich 75€ zahlen soll, da ich zuviel überwiesen bekommen hab und die 5€ zurück bekommen hab.

@sana898

Da hast du auch allen Grund zu, wenn Du wirklich nichts zuviel bekommen hast und das so korrekt ist. Wenn du allerdings nur 1 Cent schuldig bist, weiß ich nicht wie es aussieht! 1 Cent zu 75€ stehen aber dann auch in keinem Verhältnis! Wie gesagt, wenn du Dir wirklich nichts zu schulden kommen lassen hast, würde ich warten bis die Vorladung zum Gericht kommt.

@SenioreF

Ja ich hab bloß keine Lust, dass die irgendwann bei meinem Chef anrufen und Pfändung vornehmen oder so.

@sana898

Voraussetzung für eine Pfändung von Arbeitseinkommen ist, dass der Gläubiger gegen den Beschäftigten einen Vollstreckungstitel erwirkt hat. Als Vollstreckungstitel kommen in Betracht:

rechtskräftig oder für vorläufig vollstreckbar erklärte Endurteile,

weitere Vollstreckungstitel, z.B. aus Vergleichen, aus Vollstreckungsbescheiden oder aus vollstreckbaren Urkunden.

Der Vollstreckungstitel bedarf von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. Vollstreckungsbescheid) einer Vollstreckungsklausel. Nach dem Wortlaut des § 725 ZPO lautet die Klausel: "Vorstehende Ausfertigung wird dem (Bezeichnung der Partei) zum Zwecke der Zwangsvollstreckung erteilt." Die Vollstreckungsklausel ist der Ausfertigung des entsprechenden Urteils am Schluss beizufügen, von dem Urkundsbeamten der Geschäftsstelle zu unterschreiben und mit dem Gerichtssiegel zu versehen.

Nach § 750 Abs. 1 ZPO darf eine Zwangsvollstreckung nur beginnen, wenn die Personen gegen die sie stattfinden soll, in dem Titel oder in der beigefügten Vollstreckungsklausel namentlich bezeichnet sind und der Titel bereits zugestellt ist oder gleichzeitig zugestellt wird.

Schließlich muss das Vollstreckungsgericht einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erlassen, der dem Drittschuldner (Arbeitgeber) zuzustellen ist. Der Pfändungsbeschluss verbietet dem Drittschuldner, an den Schuldner zu zahlen. Gleichzeitig wird dem Schuldner aufgegeben, sich jeder Verfügung über die Forderung, insbesondere ihrer Einziehung, zu enthalten. Der Überweisungsbeschluss überträgt die Forderung (in der Regel) "zur Einziehung" an den Gläubiger, d.h. er kann die Forderung vom Drittschuldner verlangen und auch einklagen. Die Zwangsvollstreckung ist aber erst beendet, wenn der Gläubiger die Summe auch tatsächlich erhalten hat. Kann auch der Drittschuldner nicht zahlen, bleibt die Forderung gegenüber dem Schuldner bestehen.

Quelle: http://www.akademie.de/wissen/lohnpfaendung-beim-arbeitnehmer/voraussetzungen-fuer-eine-wirksame-pfaendung

@SenioreF

Hallo, ich glaube nicht, das  " sana898, " mit den Paragraphen etwas anfangen kann.  -Meine Einschätzung-

@EgonL

Das stimmt allerdings, einfache Sätze tuns auch.

Abwarten, ob sie Klage einreicht. Wahrscheinlich aber nicht, weil keine Rechtsgrundlage oder zu geringer Betrag. Jedenfalls immer Widerspruch einlegen Davon abgesehen, ist der Name Monika Mumm im Internet schon wegen Betrugs erwähnt.

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