Rechtliche Folgen eines Zeitungsabos eines Minderjährigen

5 Antworten

meines wissens nach tritt hier der taschengeldparagraph in kraft:

In Deutschland gilt nach dieser Vorschrift ein Vertrag, den ein Minderjähriger, der das 7. Lebensjahr vollendet hat, abschließt, auch ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters von Anfang an als wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten (z. B. einer Tante, die dem Minderjährigen mit Zustimmung der Eltern ein Geldgeschenk macht) überlassen worden sind. Die Überlassung des Taschengelds zur freien Verfügung oder zu einem bestimmten Zweck ersetzt also die Zustimmung zu dem konkreten Vertragsschluss.

Quelle: wikipedia

Verträge sind bei dem Taschengeldparagraphen eine Ausnahme aber dankeschön :)

@rippy46

Wie kommst denn Du darauf. Der Taschengeldparagraph handelt nur von Verträgen.

Darauf berufen, dass Sie minderjährig sei und damit nicht voll Geschäftsfähig. Ein schreiben an den Zeitungsverlag mit einer Kopie des Ausweises oder der Geburtsurkunde. Dann sollte das erledigt sein. Im notfall einem anwalt bescheid sagen, der schreibt etwas kostet ca. 50€ (mir ist das gleiche online passiert) :)

Also in rechtlichen Sachen kenne ich mich nicht so aus. Aber die sonstigen Folgen könnten sein, dass deine Freundin am Ende voll belesen und gebildet ist. Sie sollte also schnell kündigen. Sonst will sie am Ende nicht mehr ins Kino. Alles Gute!

nein, dann muss sie die zeitungen aufbewahren und ihnen die möglichkeit geben, sie sich wieder zu holen, also nix aktiv machen, nur die dinger da haben, falls jemand sie holen kommt

kommt natürlich nicht, aber bei anderen waren, die minderjährige bestellen

der vertrag ist nichtig

Den wenigstens Aufwand werdet Ihr haben, wenn Ihr das Abo sofort gemäß den Bestimmungen in den AGB´s schriftlich widerruft.

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