Recht auf Geld- Erstausstattung Wohnung Hartz 4?

5 Antworten

Das ist wirklich so. Das Amt stellt nur Gutscheine aus, die nur an bestimmten Stellen eingelöst werden können. Ich fürchte, Du wirst als Gläubiger in die Röhre gucken. Den Kaufvertrag hättest Du nach Absprache mit dem Amt machen müssen.

Da man immer warten muss, bis der Antrag beantwortet und bewilligt wurde, hast du leider keine Rechte. Sie hätte keinen Kaufvertrag unterschreiben dürfen, alle getätigten Käufe VOR der Bewilligung sind von ihr selber zu tragen.

Das Amt hat absoluten Freiraum, ob sie ihr Geld oder Gutscheine zugesteht, da kann sie keinen Einfluss darauf nehmen. Wenn sie denen jetzt sagt, sie hat schon welche gekauft, bekommt sie wahrscheinlich nichtmal mehr den Gutschein, denn sie hat offiziell ja schon Möbel gekauft, damit geht das Amt davon aus, dass sie wohl Geld dafür hatte.

Ich hoffe sie zahlt dir trotzdem das Geld, denn sie hätte nicht ohne Überlegen dir einfach Geld versprechen dürfen. Ansonsten bleibt dir nur eine Zivilklage um das Geld zu bekommen, aber da wird sie auch kein Geld haben und die Erfolgsaussichten sind somit relativ gering.

guten abend

ist etwas kompliziert. die frage wäre, ob sie vor dem vertrag mit dir das amt informiert hatte (idealerweise vorm einzug und schriftlich fixiert beim amt, welche dinge zu welchen kosten das amt trägt). das es zugestimmt hat, den preis für deine sachen zu übernehmen. ich weiss nicht, wieviel der wert ist. aber so dolle ist diese summe vom amt nicht.

hat sie nämlich nicht vorher beim amt angefragt, ist das ein geschäft zwischen dir und ihr. in dem moment hätte sie ja die sachen schon gehabt und das amt müsste ihr überhaupt nichts mehr bezahlen.

so als beispiel, wenn ich jetzt meine bude mit sachen einrichte, die ich z.b auf raten bei quelle kaufe,dann umziehe zahlt das amt mir die raten ja auch nicht im nachhinein. ich würde nichtmal gutscheine bekommen, da ich ja keine erstaustattung mehr benötige. da ich das zeugs ja schon hätte.

liegt natürlich eine kostenübernahme vor vom amt, kann sie das geld auch einklagen. da hilft dann nachfragen oder z.b ein anwalt.

tschüss burki

leider ist das so, Null Handlungsspielraum beim ausführenden Organ.

Hallo,

vielen Dank für eure Antworten!

Nein, dass Amt wurde von ihr nicht informiert (was ich erst jetzt heraus fand)

Ich war bereits beim Amt und habe mich dort beschwert, denn das ist nicht das einzigste Problem an der ganzen Geschichte. Das Amt will mir jetzt noch den Monat Miete aufdrängen, da "meine" Möbel noch in der Wohnung stehen und sie ihre neuen nicht reinstellen kann.

Ja, Zivilrechtlich, ich habe Zeugen, die beweisen können, dass es vorher eine Absprache gegeben hat. Das ich naiv war und wahrscheinlich Pech haben werde, ist mir auch bewusst, denn sie hat leider das Originaldokument mit ihrer Unterschrift, ja und somit hat dieses Dokument nie exesitiert. Vor Gericht stände es dann Aussage gegen Aussage. Ich habe schon meine ICQ History durchgeschaut nach Beweisen, fand aber leider doch nichts.

Ich kenn mich in rechtlicher Seite wenig aus, ob es sich unter diesen Umständen lohnen würde, eine Klage zu verfassen.

Falls Du eine Kopie vom Kaufvertrag hast, kannst Du versuchen, zusammen mit Deinem Zeugen, der ARGE klarzumachen, dass die Nachmieterin einen Kaufvertrag mit Dir gemacht hast und Du DEIN Geld haben für die überlassen Möbel wieder haben willst. Evtl. es wäre aber besser einen Rechtsanwalt mit dem Fall zu beauftragen.

''Die Leistungen nach Satz 1 Nr. 1 und 2 können als Sachleistung oder Geldleistung, auch in Form von Pauschalbeträgen, erbracht werden.'' http://www.buzer.de/gesetz/2602/a37308.htm (Man beachte in dem Satz besonders das Wort ''können''!)

Das Amt muss also nicht zwangsläufig - nur weil ihr einen Verttrag untereinander gemacht habt - die Möbel bezahlen. Pech gehabt.

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