Recht auf 13. Monatsgehalt bei Kündigung Schweiz?

5 Antworten

Tritt ein MitarbeiterInn innerhalb der ersten 12 Monate nach Arbeitsantritt aus der Firma aus, erlischt rückwirkend der Anspruch auf den 13. Monatslohn.

sollte klar sein

MitarbeiterInnen die im Laufe eines Kalenderjahres durch unbezahlten Urlaub oder Arbeitsunfähigkeit während insgesamt mehr als 20 Arbeitstagen nicht zur Arbeit erschienen sind, erhalten den 13. Monatslohn gemäss OR anteilig ausbezahlt.

auch klar

Nach Eingang des Kündigungsschreibens erlischt rückwirkend für das Halbjahr in dem das Kündigungsschreiben einging und für die verbleibende Zeitdauer bis zum Arbeitsaustritt der Anspruch auf den anteiligen 13. Monatslohn.

Da du schon im Mai die Kündigung eingereicht hast, dürfte kein Anspruch mehr bestehen. Hättest du aber ab dem 01.07 die Kündigung eingereicht, so wäre der Anspruch für das erste Halbjahr erhalten geblieben.

Du wirst dieses 13. Monatsgehalt wohl nur anteilig auf die Monate Januar bis Juli diesen Jahres bekommen, so interepretiere ich zumindest den letzten Satz in Deinem Arbeitsvertrag.lg Lilo

Dieser Satz "Nach Eingang des Kündigungsschreibens erlischt rückwirkend für das Halbjahr in dem das Kündigungsschreiben einging und für die verbleibende Zeitdauer bis zum Arbeitsaustritt der Anspruch auf den anteiligen 13. Monatslohn" bezieht sich nur auf die Kündigung innerhalb der ersten 12 Monate des Arbeitsverhältnisses.

Hallo Lilo

Danke für deine rasche Antwort. Das hoffe ich zumindest. Aber ich lese eben raus, dass dies mir nicht zusteht, da es rückwirkend gilt. Hoffe jemand hat noch eine Meinung dazu

Findest Du diese Antwort hilfr

achso ja, hoffe dass es sich nur auf die ersten 12 Monat bezieht

Nach dem Vertragstext ist das 13. Monatsgehalt eine Art Treueprämie. Inwieweit das in der Schweiz gesetzestreu ist, solltest du einen dortigen Arbeitsrechtler fragen.

Hallo

Es ist so, dass mein Jahresgehalt in 13 Monate aufgeteilt ist. Dadurch steht mir doch wohl dieses Anteilig zu, obwohl ich in der ersten Jahreshälfte gekündigt habe oder nicht?

editiert..

Arbeitnehmer Kündigung zum 31.07, hat man einen vollen Urlaubsanspruch?

Lt. Eines Artikels der ihk Darmstadt , habe ich nach meinem Verständniss anspruch auf meinen vollen Urlaub lt. Arbeitsvertrag.

Hier ein Auszug

Regelmäßig stellt sich im Rahmen der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses die Frage, wie viele Urlaubstage dem Arbeitnehmer in dem Jahr der Beendigung zustehen, wenn das Arbeitsverhältnis unterjährig, also im laufenden Kalenderjahr beendet wird. Insbesondere gehen viele Betroffene auf Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite davon aus, dass der Urlaubsanspruch nur anteilig bestehen würde. Der folgende Beitrag soll dabei helfen, sich in diesem Bereich der komplexen Materie "Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers" zu Recht zu finden. I. Urlaubsanspruch bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Nach der gesetzlichen Regelung in § 3 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) hat ein Arbeitnehmer einen Mindesturlaubsanspruch von 20 Tagen bei einer 5-Tage-Woche (von 24 Tagen bei einer 6-Tage-Woche). Dieser Mindesturlaubsanspruch ist unabdingbar. Dies bedeutet, dass eine anderweitige geringere arbeitsvertragliche Vereinbarung unwirksam wäre. Eine Vereinbarung, die einen höheren Urlaubsanspruch vorsieht, ist dagegen selbstverständlich möglich und häufig auch die Regel. Wenn ein Arbeitnehmer im Laufe eines Kalenderjahres aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet, ist zu unterscheiden zwischen einer Beendigung bis einschließlich 30.06. oder zu einem späteren Zeitpunkt. ... 2. Bei einer Beendigung zu einem Zeitpunkt nach dem 30.06.: Bei einem Ausscheiden beispielsweise zum 31.07. ist die Sachlage eine andere, jedenfalls wenn das Arbeitsverhältnis bereits seit dem 01.01. eines Jahres bestand. Die Regelung zum Teilurlaub ist hier nicht heranzuziehen. Vielmehr hat der Arbeitnehmer immer einen Anspruch auf den vollen gesetzlichen Mindesturlaub, bei einer 5-Tage-Woche also auf 20 Urlaubstage. In welchem Umfang der darüber hinaus arbeitsvertraglich vereinbarte Zusatzurlaub in Anspruch genommen werden kann, hängt davon ab, ob im Arbeitsvertrag eine "pro rata temporis"-Regelung getroffen wurde (dt. etwa zeitanteilig). Dies ist eine Klausel, nach welcher der Urlaub im Jahr des Eintritts in ein Unternehmen oder im Jahr des Ausscheidens der Urlaub nur anteilig gewährt werden soll.

Solch eine pro.rata temporis Regelung liegt bei mir nicht vor.

Hier der link https://www.darmstadt.ihk.de/produktmarken/Beraten-und-informieren/recht_und_fair_play/Arbeitsrecht/bestehendeArbeitsverhaeltnisse/Urlaub/Urlaubsanspruch/2552870#titleInText1

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