Recht auf DSL Internet Anschluss

5 Antworten

Wenn Vermieters keine Installationsarbeiten am Haus durchführen lassen wollen, bleibt die Telekom außen vor. Anspruch darauf habt ihr nur, wenn das im Mietvertrag ausdrücklich so steht.

Die Zusage, Euch Internet über W-LAN zu gewähren haben Vermieters eingehalten. Euch war das (verständlicherweise) nicht genug, aber auf mehr habt ihr keinen Anspruch. Es gibt auch nicht das Recht auf Gleichbehandlung.

Nun ist die Frage, wie man die Mutter des Vermieters dazu bewegen könnte, es doch zu zu lassen. Wie wäre es mit ein paar Euro Mieterhöhung zum Ausgleich? Macht doch mal einen Vorschlag für ein gutes Geschäft für Euch all und erklärt ihr, dass der Wert der Wohnung durch DSL doch dauerhaft steigen würde.

Ich lese hier immer was von "Mutter des Vermieters". Was sagt denn der Vermieter zu dem Problem? Die Mutter ist hier kaum der vertragliche Ansprechpartner, oder?

Will aber ein DSL Flat

Ich will auch so einiges. Hier stellt sich die Frage nach dem Zustand bei Mietbeginn, bzw. die vertraglichen Vereinbarungen. Ein Internetanschluss gehört - in rechtlichen Sinne - nicht zu einer Grundausstattung einer Wohnung. Ein Anspruch besteht nur, wenn dies ausdrücklich vertraglich vereinbart wurde.

nein, das kann die gute frau nicht... selbst wenn der Anschluisspunkt Linie (kurz APL) das ding was du als "hausanschluss" bezeichnen würdest, in keller der Mutter ist. als Mieter einer wohnung habt ihr das verbirefte recht auf einen Telefon und oder Internetanschluss...

Notfalls müsste man die gute frau dann gerichtlich nötigen, den Zugang für den Techniker zu erwirken... den fall hatten wir einmal, da war ein vermieter so schlau, und hat eine wohnung auf eigene Rechnung vergrößert. sprich eine neue Wand gesetzt, und damit den Zugang zum Zählerkasten für den großteil der hausgemeinschaft unmöglich gemacht.....

man gab das ärger :-)

lg, Anna

Hallo Anna,

ein paar Anmerkungen meinerseits:

als Mieter einer wohnung habt ihr das verbirefte recht auf einen Telefon und oder Internetanschluss...

Von der Logik her betrachtet, würde ich dir zustimmen. Die Rechtsprechung sieht das aber anders. Zur Mindestausstattung gehört:

eine Kochraum mit Entlüftungsmöglichkeit, Wasserzapfstelle, Spülbecken und Anschlußmöglichkeit für Gas- oder Elektroherd sowie eine Toilette und ein Bad. BVerwG 8. Senat, Beschluß vom 29. Januar 1990, Az: 8 B 3/90

@ChristianLE

das bezieht sich darauf, was in der wohnung vorhanden zu sein hat... nicht aber darauf, WIE genau, und vor allem geht es hier nicht darum, dass der vemrieter einen solchen Anschluss stellen muss, sondern lediglich dass er den Anschluss nicht verweheren darf... genau wie mit der satelitenschüssel für unsere ausländischen Mitbürger...

lg, Anna

Ihr habt nur Recht auf das, was im Mietvertrag steht. Wenn es damals noch gar kein DSL gab, könnt ihr das auch nicht "verlangen"

Natürlich dürft Ihr und außerdem gilt das Gleichbehandlungsprinzip; wenn andere Nachbarn haben, dann dürft Ihr auch!

Sorry, aber bei Deiner nächsten Frage gib Dir etwas mehr Mühe mit der Grammatik, diese ist miserabel! Ich musste 3-mal Deine Frage durchlesen, um sie 1-mal zu verstehen! ;-)

Noch schlimmer sind aber falsche Antworten. Die Arbeiten müssen im von Euch nicht gemieteten Bereich des Hauses durchgeführt werden. Das kann die Vermieterin verwehren. Ein Gleichbehandlungsprinzip gibt es nicht.

Notfalls könnt ihr sie auf Zulassung des Anschlusses verklagen.

@bwhoch2

Wenn mehrere Nachbarn einen schnelles Internet haben, darf er einem Einzelnen nicht verwehrt werden! Natürlich gilt hier das Gleichbehandlungsprinzip und nicht ob dem Vermieter die Nase passt oder nicht, denn die Arbeiten im nichtgemieteten Bereich des Hauses wurden ja schon bereits getätigt!

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