Provision Versicherung

5 Antworten

Der Bedarf ist vielleicht halbwegs gedeckt. Aber auch wenn du alles moeliche schon versichert hast, dann ueberzeugt dich ein guter Versicherungsvertreter ganz schnell davon, dass dir ja noch diese Versicherung fehlt und jene ... und wie uuuuungeheuer wichtig die ja ist. Und so bekommt man immer wieder Abschluesse.

Solange die wenigsten ihren heutigen Lebensstandard im Alter noch nicht gesichert und ihr Einkommen bei Krankheit, Unfall (BU) noch nicht abgesichert haben, gibt es allein bei diesen beiden Punkten jeden Monat genug Beratungsbedarf für mich, OHNE Leute über den Tisch zu ziehen. Was übrigens in Zeiten von google und Medien auch nicht mehr funktioniert. Nicht, wenn Du langfristig in der Branche und mit den Kunden arbeiten willst.

Auch hier ist schon wieder vieles und fast alles geschrieben worden. Zu sagen wäre noch, daß es viele "nebenberufliche" Vertreter gibt und dann die Masse sind Makler, welche mit vielen Gesellschaften arbeiten und dann eben einen großen Kundenstamm haben und wie schon gesagt, aus dem Kundenstamm ergeben sich immer wieder mal "Neuabschlüsse" z.B. Geburt eines Kindes, Volljährigkeit von Kindern, usw.Und für die Betreuung der Kunden - z.B. Schd.-Aufnahmen, gibt es dann sog. Bestandpflegeprovisionen - darum sind auch die Gesellschaften die oneline arbeiten auch billiger, weil die Kosten für den Außendienst wegfallen.Aber oft ist eine gute seriöse Betreuung und Beratung wichtiger, als ein paar Euro sparen.

Zum einen ist es so, dass für gewissen Verträge (z. b. Kfz.) eine Aufwandentschädigung vom Versicherer gezahlt wird. Meist so um 20 Euro je Vertrag. Davon kann keiner leben. Für Sachversicherungen wird eine Kleine Provision bezahlt, weil dort die Schadenhäufigkeit zu hoch ist. Bei Personenversicherungen (Unfall, Lebensvers.) bekommt man am meisten. Weiter bekommt ein Kundenberater dann in den folgenden Jahren eine Bestandsprovision. Diese wird aber oft durch Vertragsumstellungen (meist nicht durch Neuabschlüsse) erhöht. Wenn man nur eine Umstellung des Vertrages auf die neusten Bedingungen macht, wird es bei der Versicherung als Neubschluss gewertet und er bekommt die Provision, obwohl der Kunde nur einen bestehenden Vertrag geändert hat und dadurch ein paar Euro mehr bezahlt. Mehr Prämie vom Kunden = mehr Provision für den Vermittler. Kein Geheimnis =) Obwohl es da aber auch bei den Gesellschaften Unterschiede gibt.

Das ist ja wieder ein Sammelsurium an Halbwahrheiten.... Wahnsinn... Zuerst gilt es einmal zu Unterscheiden in die Bereiche Sach- Kranken- und Lebensversicherungen. Im Sachversicherungsbereich (worunter auch die Unfallversicherungen - lieber Niceboy - fallen!) ist es vom Grundsatz her so, dass ein gewisser Prozentsatz der Nettojahresprämie als Courtage/Provision durch die Gesellschaft vergütet wird. Hier variieren die Sätze je nach Gesellschaft, Tarif und Sparte zwischen 5-25% (teilweise auch mehr). Diese Vergütung wiederholt sich jedes Jahr solange der Vertrag läuft, auch wenn dabei keine Änderungen geschehen. Gerade Vermittler in zahlreichen Strukturvertrieben erhalten jedoch diese Vergütungen nicht, oder nur teilweise, bzw. unter sehr erschwerten Bedingungen. Bei z.B. 5 Jahresverträgen (u.a.Unfall) gibt es auch wiederum Gesellschaften, die ihren Vermittlern die gesamte Vergütung für 5 Jahre "Diskontiert" auf einen Schlag vergüten. Die Stornohaftung beträgt hier jeweils die der Provision entsprechenden Laufzeit - also in der Regel ein Jahr. Bei den Krankenversicherungen wird im Schnitt eine Vergütung zwischen 3,5 bis 9,5 Monatsbeiträge vergütet. Die Stornohaftungszeit beträgt hierbei in der Regel ein Jahr. Im Krankenversicherungsbereich werden in der Regel lediglich Umstellungen (anderer Tarif usw.) - im rechlichen Sinn "Novationen" vergütet. Einige Gesellschaften vergüten darüber hinaus für den Bestand eine kleine zusätzliche "Prämie". Für die Lebensversicherungen erhält der Vermittler erstmals eine Abschlussprovision die sich nach dem Beitrag und der Laufzeit richtet. Aus dem Beitrag und der Laufzeit errechnet sich die Beitragssumme. Einige Gesellschaften haben zudem eine Beitragsbemessungsgrenze. Das bedeutet, dass z.B. lediglich Laufzeiten bis z.B. 30 Jahre vergütet werden, oder dass z.B. lediglich 80% der Beitragssumme vergütet werden. Von dieser letztendlich relevanten Beitragssumme erhält dann der Vermittler einen Provisionssatz zwischen 2,5 - 4,6% (teilweise auch mehr). Dies ist jedoch auch wiederum abhängig von der Gesellschaft, dem Tarif usw. Darüber hinaus erhält der Vermittler in der Regel auch jährlich für seinen Bestand eine zusätzliche wenn auch geringe Vergütung für alle laufend bezahlten Beiträge. Zudem werden im Lebensversicherungsbereich (auch BU) oft - und in den meisten Fällen auch sinnvoll - Dynamiken eingebaut. Diese Dynamik führt dazu, das sich jeweils ab deren Wirksamkeit bis zum Ende der Vertragslaufzeit durch den erhöhten Beitrag die Versicherungssumme erhöht. Dadurch erhält auch hier der Vermittler für diese geringe Erhöhung "mal" Restlaufzeit jedes Jahr wieder die "Abschlussprovision". Man sieht also, dass ein Vermittler, der seine Kunden ordentlich betreut durchaus einen Bestand aufbauen kann und durch die daraus resultierende "Bestandspflegeprovision" gute Einnahmen erzielen kann. Nicht der Fall ist dies leider bei den meisten Struki-Vertrieben. Dort werden teilweise diese Vergütungen nicht an die Vermittler weiter gegeben. Das führt dazu, dass die Vermittler auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen sind "Neuabschlüsse" zu tätigen. Mit dem ja bereits vielfach erwähnten Ergebnis = immer wieder Neuabschlüsse :-/

habe ich mir auch mal überlegt.denke aber bei lebensvers. verdient der konzern ne menge(auto,glas und was es alles so gibt)es bleibt genug übrig das alles was bekommen.die provision bringt es nicht und sie haben mehr als ein schlosser oder müllmann

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