Probleme mit dem Straßenverkehrsamt wegen thc?

2 Antworten

Das musst du mit dem Sachbearbeiter der Fahrerlaubnisbehörde vorab abklären . In der Regel wird weder das eine noch das andere funktionieren .

Eine Blutkontrolle wird ja mit bis zum bzw. innerhalb von 8 Tagen gefordert .

Wenn du Krankgeschrieben bist , was soll dich dann daran hindern eine Blutprobe abzugeben ?

Genau genommen könntest du selbst am Flughafen noch eine Blutprobe abgeben .

Außerdem geht man davon aus , das dies ein Versuch ist die Blutprobe hinauszuziehen um das Ergebnis zu beeinflussen .

Man muss extra zu einem rechtsmediziner man kann keine Blutprobe bei seinem Hausarzt oder sonst wo machen

Und wie soll ich blut abgeben wenn ich nicht im Land bin ich wusste ja nicht das dieses Schreiben vom Straßenverkehrsamt kommt ?

Und wenn ich Tabletten genommen habe kann ich ja schlecht einen Test machen der kann doch dann verfälschen oder ?

@Migoo46
Man muss extra zu einem rechtsmediziner man kann keine Blutprobe bei seinem Hausarzt oder sonst wo machen

Schon klar !

Wenn du Krankgeschrieben bist , hast du genug zeit einen geeigneten Arzt aufzusuchen .

Welche Tabletten willst du denn da einnehmen die deine Untersuchung beeinflussen könnten ? Du wirst auf THC und deren Abbauprodukte getestet .

Außerdem wirst du nach einer bestehenden Medikamenteneinnahme gefragt .

Und wie soll ich blut abgeben wenn ich nicht im Land bin ich wusste ja nicht das dieses Schreiben vom Straßenverkehrsamt kommt ?

Du kannst nur anrufen und abwarten wie der Beamte auf deinen Urlaub reagiert .

Du unterliegst einer Mitwirkungspflicht . Evtl. musst du die Buchungsbestätigung o.ä. einreichen .

Dein Problem ist , das die Anordnung zur Blutabgabe , vorbereitende Maßnahmen zur Entziehung der Fahrerlaubnis sind .

Dir wird jedoch Gelegenheit gegeben die Entziehung abzuwenden , indem du das Ergebnis einer Blutuntersuchung mitteilst .

Kommst du dieser Anordnung nicht bzw. nicht fristgerecht nach , kann  dir die FE Entzogen werden .

Dies unterliegt der Ermessensentscheidung der Fahrerlaubnisbehörde .

Es könnte durchaus sein , das dir der Beamte einen Aufschub gewährt . Aber hoffen darauf würde ich nicht . Du hast ja jetzt Kenntnis von der Anordnung und könntest durch deinen Urlaub das Ergebnis deiner Blutuntersuchung beeinflussen .

Evtl. kannst du morgen früh eine Blutuntersuchung bei einem geeigneten Arzt bekommen . Ruf mal dort an und schildere dein Problem mit dem Urlaub .

     

Gibt den Führereschein ab, dann kannst du ganz entspannt weiterkiffen.

MPU dürfen die alles?

Hallo kann uns bitte jemand helfen Probleme mit der Führerscheinstelle mein Mann wurde vor einem Jahr in einer Kontrolle positiv auf thc getestet. Die Sache ging vor Gericht und wurde mit einer Geldstrafe und Bewährung bestraft. Vor drei Monaten kam ein Brief der Führerscheinstelle mit der Aufforderung zur MPU mit einer Fragestellung ob er fähig ist Konsum und Autofahren zu trennen. Mit einer Frist von 10 Wochen nachzuweisen jedoch gingen aus gesundheitlichen Gründen mehr als sechs Wochen ins Lande da es ein längerer Prozess war die Diagnose Herzinsuffizienz stellen zu können. Er bat anwaltlich um Fristverlängerung diese wurde jedoch erst abgelehnt. Dann rief mein Mann gestern persönlich bei der Sachbearbeiterin an und bat um Verlängerung seiner Frist. Die Sachbearbeiterin sagte ihm er solle das Mandat bei seinem Anwalt niederlegen und sie räumt ihm eine Fristverlängerung von vier Wochen ein. Das hat mein Mann auch sofort rief den Anwalt an und ließ das Mandat niederlegen . Heute rief sie meinen Freund bei der Arbeit an und teilte ihm mit dass ihr ein Fehler unterlaufen sei, sie hätte die Akte ab Tag eins nicht richtig gelesen und muss ihm mitteilen das er eine neue Aufforderung zur MPU bekommt mit weiteren Fragestellungen. Die Frist zur Vorlage der MPU ist der 28.06 (heute) welche meinen man jedoch durch den langen Krankenhausaufenthalt nicht einhalten kann. Unsere Fragen sind jetzt, sollten wir doch juristisch dagegen vorgehen? Auch die MPU Vorbereitung hat mein Mann bis auf eine Sitzung schon fertig. Muss man dies so hinnehmen? Die Sachbearbeiterin habe die Akte nicht richtig gelesen und eine falsche Fragestellung geschickt jetzt kurz vor Ende der MPU Vorbereitung das kann doch nicht sein oder darf sie so verfahren? Seine ganze Existenz hängt an dem Führerschein und nachweisen dass er seit Monaten kein THC konsumiert oder ähnliches kann er sofort der Konsum ist aufgrund seiner enormen Herzschwäche gar nicht mehr möglich. Und wie die Sache jetzt weitergeht muss mein Mann den Führerschein abgeben? Und wegen der falschen Fragestellung kann man dagegen etwas tun die Vorbereitung ist ja schon fast vorbei und würde dann noch mal eine Menge Geld kosten und müsste von vorn gemacht werden. Kann die Frau wirklich ihren Fehler meinem Mann zum Problem machen jetzt? Fragezeichen? Die Aktenlage war vor drei Monaten sehr wohl klar denn die Führerscheinstelle hat bei der Aufforderung zur MPU einen Auszug der Akte zur Begründung der Fragestellung mit angehängt.

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Ist die Anordnung einer MPU möglich? Ich möchte nach, vielen Jahren meinen Führerschein wieder beantragen und möchte wissen, ob die Führerscheinstelle noch?

eine MPU anordnen kann.

Folgende Fakten:

In meinem Führungszeugnis werden 2 Verurteilungen zu je 50 Tagessätzen stehen, rechtskräftig im Februar und Oktober 2015. Verurteilung 1 ist für "Widerstand und Beleidigung gegen Vollstreckungsbeamte", Verurteilung 2 ist für "Erschleichen von Leistungen" (1x mit ungültigem Ticket Straßenbahn gefahren)

Weiterhin ist ein Eintrag im Fahreignungsregister vom 01.07.2014 in der es heißt "Unanfechtbare Versagung der Fahrerlaubnis", Begründung: eine geforderte MPU wurde nicht eingereicht. Ganz dumme Sache, ich habe 2011 die Wiedererteilung beantragt, bin umgezogen, sollte die MPU machen und habe den Antrag nur telefonisch zurück gezogen. April 2014 bekam ich eine Gebührenrechnung, hab da nochmals angerufen, gesagt dass der Antrag schon 2012 zurück gezogen wurde. Obwohl mir gesagt wurde, das wäre so ausrechend, habe ich den Eintrag bekommen. Es ist nicht mehr zu ändern, die Behörde behaart darauf das alles rechtmäßig ist.

Aus dem Fahreignungsregister und dem Bundeszentralregister ist alles getilgt und gestrichen, was mit dem Entzug der Fahrerlaubnis zu tun hat und auch die entsprechenden Urteile.

Ich habe gelesen, dass getilgte Urteile und Einträge keinem mehr vorgeworfen werden können. Es gibt auch noch die Fahrerlaubnisakte, die nach der Antragstellung angeblich auf den neusten Stand gebracht wird. In die Fahrerlaubnisakte hat vermutlich auch ein negatives Gutachten aus dem Jahr 2015 seinen Weg gefunden. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, die damalige Begutachtungsstelle hat es zum Straßenverkehrsamt geschickt.

Nochmal zusammen gefasst, kann eine MPU angeordnet werden für:

  • 2 Geldstrafen a 500 Euro "Widerstand und Schwarzfahren",
  • eine Eintragung im FAER das die MPU nicht gemacht wurde,
  • eventuell ein negatives Gutachten in der Akte von 2015 für das nach heutiger Aktenlage die Gründe entfallen sind.

Für eine brauchbare Antwort, oder ein Rat von euch wäre ich dankbar.

Ist viel Text, vielleicht muss man es 2x lesen.

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